Landsberg am Lech in alten Ansichten

Landsberg am Lech in alten Ansichten

Auteur
:   Hartfrid Neunzert
Gemeente
:   Landsberg am Lech
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5386-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Landsberg am Lech in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Landsberg am Lech hat als Stadt eine über 700jährige Geschichte. Das Altstadtgebiet wird seit 1425 mit einer bis heute großenteils bestehenden Mauer umgeben. Zahlreiche Tore und Türme überragen die steilen Hausdächer. Die mittelalterliche Ansiedlung nützt ein Einschnitt im steilen östlichen Lechufer und ein zum Fluß hin abfallendes Plateau. Auf diesem ist die 'gute Stube ', der Hauptplatz. Das Rathaus mit seiner berühmten Rokokofassade und dem geschwungenen Giebel prägen ihn.

Innerhalb der Stadtmauern hat es zwar Veränderungen gegeben, aber diese sind geringfügig, wenn wir alte Stiche zum Vergleich heranziehen. Das Schloß, beispielsweise, wurde kurz nach 1800 abgerissen und 1905 durch einen Schulhausneubau ersetzt. In der gleichen Zeit wurde bei Spötting eine große Gefangenenanstalt erbaut.

Im frühen Mittelalter hatten die Städte Landsberg und München durchaus vergleichbare Ausgangspositionen. Die Stadt am Lech entbehrte allerdings

größerer Impulse. Keine Residenz, keine Universität und nur wenige Ämter sind beherbergt. Als Garnisonsstadt verblaßt eben der Ruf Landsberg. Die 20 000 Einwohner haben jedoch innerhalb der alten Mauern nicht Platz. Stadtrandgebiete wurden besiedelt, ein Industriegelände wurde erschlossen und die Ortschaften Erpfting und Ellighofen sowie Reisch und Pitzling gehören heute zum Stadtgebiet.

Die Bahnlinie München-Lindau führt vier Kilometer nördlich an Landsberg vorbei. Die Autobahn als Straßenverbindungsstrecke ist bis heute in weiten Teilen unvollendet. Die Nord-Südroute, die der römischen 'via claudia' im Verlauf ähnelt, ist ebenfalls nur teilweise dem heutigen Verkehrsaufkommen angepaßt. 'Romantische Straße' nennt sich diese Verbindung, und sie führt zu weltbekannten Städten. Neben diesen verdient Landsberg wegen der außerordentlich guten Erhaltung seines Stadtbildes seit der Mitte des 17. Jahrhunderts ganz besondere Beachtung.

1. Der Kupferstecher Matthäus Merian bildete die Stadt 'Landtsperg' so ab. Um 1650 gelangte der Reisende von Westen aus über die hölzerne Brücke und durch einen großen Torturm in die Grenzstadt am Lechfluß.

2. Der Maler und Fotograf Johann Mutter wählte dreihundert Jahre später einen anderen Blickwinkel. Durch den nördlicher gelegenen Standort erkennen wir das Lechwehr und manche Veränderung in der Stadtsilhouette.

3. Der nahe bei Landsberg geborene deutsch-englische Maler Sir Hubert von Herkomer genoß diesen Ausblick aus seinem Atelierturm, Wie aus einer Pagode eröffnet jedes Fenster einen anderen Ausblick aus 30 Meter Höhe.

Landsberg a. Lech.

4. Von Süden aus erkennt man den zum Fluß hin steil abfallenden Hang und die eng begrenzte Siedlungsfläche. Der sogenannte Jungfernsprungturm, rechts im Bild, scheint alles zu überragen.

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5. Der Jungfernsprungturrn, hier links im Bild, hat seinen legendären Namen aus der Schwedenkriegszeit. Um der Schändung zu entgehen, stürzten sich Mädchen und junge Frauen vom Turm aus in die Tiefe.

6. Vom Turm der Stadtpfarrkirche aus kann man nach Süden hin den ältesten Siedlungskern der Stadt erkennen. Manchmal zeichnet sich am Horizont die Bergkette der Alpenab.

7. Der Hauptplatz erfährt im Osten durch den Schmalzturm einen gewaltigen Abschluß. Früher zwängte sich der gesamte Verkehr durch sein Tor. Die Gestaltung der Platzmitte hat sich verändert.

8. Der Wandel vom idyllischen Landstädtchen zur großen Kreisstadt zeigt sich im Straßenverkehr. Die abwechslungsreich gestaltete Häuserzeile vom Hauptplatz, links, zur Herkomerstraße, rechts, ist nahezu unverändert.

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