Leutkirch in alten Ansichten Band 3

Leutkirch in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Emil Vogler
Gemeente
:   Leutkirch
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3067-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Leutkirch in alten Ansichten Band 3'

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EINLEITUNG

Zwei Bändchen 'Leutkirch in alten Ansichten' mit ihren Erinnerungen an die Zeit vor und nach 1900 haben großen Anklang gefunden. Warum also nicht ein drittes Bändchen? Es gibt ja so viel zu erzählen aus der Zeit unserer Großväter und Urgroßväter, gerade auch den Enkeln und Urenkeln, die sich heute erfreulicherweise mehr und mehr für Vergangenes interessieren. Und bei den Älteren wird beim Betrachten so mancher Bildseite die Jugendzeit mit Schulkameraden und Freunden wieder lebendig werden. Diesmal sind auch einige Persönlichkeiten dabei, die damals in unserer Stadt etwas bedeutet haben. Wem sagen die Namen Möhrlin, Blaich, Fischer, Waldraff, Roh und Rembold noch etwas? Die knappen Texte geben manchen Aufschluß.

Eugen Felles Postkarten haben ihren besonderen Reiz. Sein 'Gesellenstück' von 1887, ein Aquarell von Leutkirch, umrahmt mit allerlei Motiven, unter anderem dem Elternhaus seiner Mutter, die in der Werkhausgasse zu Hause war, läßt seine spätere-

Meisterschaft ahnen. Die Leutkircher Schreibwarengeschäfte Bauer, Schittler, Rieger und Bernklau bemühten sich immer wieder um die Herausgabe interessanter Postkarten.

Die gezeigten Postkarten und Fotos gehen auch über die Stadt hinaus, in die Umgebung, zur Schletteralm, zur Leutkircher Hütte. Das Bändchen lädt also wieder ein zum unterhaltsamen Blättern in vergangener Zeit. Erinnerungen an altes Stadtbild, Vereins- und Theaterleben, an die Zeit des Ersten Weltkriegs und an manches mehr will es wecken.

Dies war nur möglich durch die freundliche Mithilfe so mancher die ihre 'Schätze' für die Veröffentlichung zur Verfügung stellten. Dafür gebührt ihnen herzlicher Dank.

Ob dieses dritte Bändchen wohl auch wieder viele Freunde finden wird? Es ist auf jeden Fall eine schöne Ergänzung seiner Vorgänger.

Emil Vogler

1. Und nocheinmal alte Postkarten aus der Zeit um 19001 Über Schloß Zeil hinweg wandert der Bliek auf die Stadt, zu der von allen Seiten die Straßen führen, liebevoll gekennzeichnet durch die Bäume am Straßenrand. Hinter den Allgäuhöhen grüßt die Alpenkette.

Leutkirch

2. Jetzt sind wir näher an die Stadt herangerückt. Das große Gebäude im Vordergrund ist kein Schloß, sondern das neue Bezirkskrankenhaus. Das Häusermeer der Stadt ist à la Merian aus der Vogelschau gezeichnet. Doch schon fährt ein Zug nach Memmingen.

Leut~iych

3. Ein anderer Bliek: vom Haidrain zwischen Wangener und Herlazhofer Straße. Mächtig dampft das Zügle nach Isny. Über der Stadt schwebt ihr altes Wappen aus der Reichsstadtzeit. Das Ganze schwungvoll umrahmt - ein Meisterstück von Eugen Felle (1905).

4. Von der Wilhelmshöhe schaut man auf die Dächer der Stadt. Zwischen dem Turm der Martinskirche und dem Boekturm ragt der mächtige Giebel des Neuen Baus auf (erbaut zwischen 1600 und 1620). Er war einst Zunfthaus, Stadttheater, Rüstkammer, dann Schulhaus und Turnhalle, also bis ins 19. Jahrhundert hinein wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt.

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5. Da sitzt wirklich ein Maler und hält den Bliek auf die Stadt auf seiner Leinwand etwas großzügig fest, aber das ist die Freiheit des Künstlers. Die Postkarte entstand im Auftrag von Buchbinder Schittler, der sein Geschäft gegenüber vom Gasthof 'Hirsch' hatte,

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6. Und noch eine 'Sammel'-Postkarte mit Schwerpunkt Bahnhof und Postamt, dazu Bockturm und natürlich Schloß Zeil, 'komponiert' von Eugen Felle.

7. Er hat mit einer Darstellung von Leutkirch schon 1887 - er war gerade 18 Jahre altsein 'Gesellenstück' gemacht. Seine Mutter stammte aus dem Hause Schweizer in der Werkhausgasse. Es ist unter der Gesamtansicht der Stadt, die umrahmt ist von weiteren Sehenswürdigkeiten (unter anderem Annapflege, Urlauer Kirche, Ölmühle), festgehalten.

8. An die Stelle der 'Kunstpostkarte' trat dann die Fotografie. Julius Rieger ließ sein Geschäft (rechts) mit einem Bliek in die 'Neue Welt'-Straße festhalten. Der Name rührt von der Konditorei Rieger 'Zur Neuen Welt' - er war in Amerika gewesen - her. Eine Schießscheibe im Heimatmuseum erinnert an ihn. Heute: Landes-Girokasse.

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