Linden in alten Ansichten

Linden in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Janz
Gemeente
:   Linden
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0145-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Linden in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

In einer Mulde - gegen den Ostwind geschützt - errichteten am Rande des Kleebaches die Vorfahren ihre Siedlungen. Noch heute existiert dort der Altstadtkern, der später die Bezeichnung 'Unterdorf' erhielt. Die ältesten Aufzeichnungen stammen aus dem Jahre 790. Es ist daher anzunehmen, daß die Siedlung schon viel früher bestanden hat. Nach einer von Pfarrer Schulte gefundenen Urkunde vom 27. Februar 790 wurde damals Grundbesitz an das Kloster Lorsch geschenkt. Dieses Datum gilt als der Geburtstag von Großen-Linden, da andere Aufzeichnungen nicht vorhanden sind.

Die Siedlung 'Villa Lindun', wie Großen-Linden damals genannt wurde, blieb dies bis ins 16. Jahrhundert. Es war eine Siedlung mit dörflichem Charakter und ist dies auch lange geblieben. In einer Urkunde aus dem 12. Jahrhundert wird es 'villulae Lindehe' genannt. Spater treten auch die Namen 'Grosinlindin " 'major Linden' und 'Langenlinden' auf. Aus Lorscher Urkunden glaubt man auch den Namen 'Sichelingslinden' mit Grofsen-Linden identifizieren zu können. Die längste Zeit dürfte etwa von 790 bis 1360 Großen-Linden den Namen 'Linden' mit einiger Abänderung zum Beispiel 'Lynden', 'Lenden', 'Lyndin' oder 'Lyndene' geführt haben. Erst seit Beginn dieses Jahrhunderts fängt Großen-Linden an, den Namen 'Stadt' zu verdienen. Wann Großen-Linden die Stadtrechte verliehen wurden, ist nicht mehr genau festzustellen. Am 19. Februar 1605 wurden von dem Landgrafen Ludwig X erneut die Stadtrechte bestatigt. Nach den heutigen Begriffen war die damalige Stadt recht klein, zählte sie doch im Jahre 1669 434 Einwohner. Ende des 17. Jahrhunderts wurden 120 Wohnhäuser gezählt und im Jahre 1876 217. Im gleichen Jahr waren es 1 270 Einwohner.

Die günstige Lage an einem Verkehrsknotenpunkt errnöglichte eine stetige Aufwärtsentwicklung. Hinzu kam die Poststation, die seit dem Jahre 1539 besteht, Damals mit einer Laufpost zwischen Marburg/Lahn und Frankfurt/Main und die von hier abgehende 'Extraordinarispost' nach Limburg/ Lahn und Rheinfels. Am meisten trug aber zum Aufblühen

der Stadt bei, daß zweiundzwanzig im 'Hüttenberger Land' liegende Ortschaften dem Hauptort Großen-Linden angeschlossen waren. Das war sowohl in kirchlicher Hinsicht der Fall als auch auf juristischem Gebiet. Ein noch heute bestehender Flurname 'Am Gerichtshaus' - im Bergwerksgelände, nördlich des jetzigen Sees - deutet noch auf das hier bestehende Gericht hin.

Das Stadtwappen, aus dem Jahre 1672 überliefert, stellt eine Linde dar. Am 27. Mai 1957 beschloß die Stadtverordnetenversammlung, Magistrats-Verfassung einzuftihren. Damals wurde vom Regierungspräsidenten in Darmstadt die Genehmigung erteilt, das Wappen im Dienstsiegel zu führen.

Der Stadtteil Leihgestern wird im Jahre 805 zum erstenmal erwähnt. Der Bauer Wanicho schenkte am 11. Juni 805 dem Kloster Lorsch zwei Hofreiten, vier Huben mit neun Hörigen. Die Schenkung wurde mit Handschlag bekräftigt. Ein Huben war etwa dreifsig Morgen Land und die Hörigen waren unfreie Bauern, die mit übergeben wurden. Viele andere Schenkungsurkunden künden wieder von Schenkungen an die Klöster Lorsch und Schiffenberg. Es müssen damals reiche, fromme und freie Bauern in Leihgestern gewesen sein, die diese Schenkungen machten. Sicher wollten sie damit ein gutes Werk tun. Im Jahre 1470 schrieb in einer Urkunde ein Mönch 'Langkestren' = langes Lager. So wurde 'Legionis Castra' (= Truppenlager) 'Leitcestre'. In anderen Urkunden tauchte der Name 'Letkestre' und 'Leitkestre' auf. Geschichtsforscher haben an Hand der geschichtlichen Quellen der Besiedlung, der Sprache und der historischen Ereignisse immer wieder versucht, diesen rätselhaften Dorfnamen zu ergründen. In der Mundart hemt es 'Lásdern', während Großen-Linden in der Mundart 'Leane' (= Linden) genannt wird.

Im Jahre 1572 zählte Leihgestern ungefähr 400 Einwohner, dreihundert Jahre später waren es bereits über 1 000. Um die Jahrhundertwende (1900) wurden 1 252 Einwohner gezählt. Vor der Reformation wurde Leihgestern von Mönchen vom Schiffenberg betreut, später allein von seiner Mutterkirche

Grofsen-Linden. Beide Stadtteile waren also schon recht frühzeitig miteinander verbunden. Getrübt wurde das Verhaltnis, als Großen-Linden nach dem Bau der Eisenbahn im Jahre 1886 eine Haltestelle, die Station Großen-Linden, erhielt. Streit war um die Namensgebung bis Großen-Linden allein die Kosten übernahm und damit war auch die Namensgebung des Bahnhofes perfekt. Erfreulicherweise gehört dies seit dem Zusammenschluß der beiden Stadtteile der Vergangenheit an. Dabei hat Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz eine glückliche Hand, beide Stadtteile zusammenzuführen. Auf Vereinsebene werden gemeinsam Feste gefeiert, und die von der Stadt gemeinsam durchgeführte Altenbetreuung erfreut sich großer Beliebtheit.

Seit dem 1. Januar 1977 wurden beide Gemeinden zusammengeschlossen und bilden seit dieser Zeit die Stadt 'Linden'. Siehe hierzu auch die von Pfarrer Otto Schulte niedergeschriebene 'Zueignung',

Zueignung

Dir, liebe Gemeinde Großen-Linden, widme ich dieses Buch. Seit ungefähr vierzig Jahren wohne ich in Dir. Du bist meine Heimat geworden. Mein Herz hängt an Dir, an Deinen Menschen, an Deinen Gebäuden, Deinen Feldern, Deinen Wäldern. Ich kenne Deine Geschichte wie kein Anderer. An Deiner Kirche, an Deinem Pfarrhause habe ich, als sie wiederhergestellt wurden, mitgearbeitet. Bei Deiner Kirche möchte ich begraben werden.

Aber ich komme mit einem Wunsche. Dein jetziger Name gefällt mir nicht. Nicht Großen-Linden, sondern L i n den allein, solltest Du heißen, oder besser, wieder heißen. Denn diesen Namen hast Du über ein Jahrtausend geführt. Schon im Jahre 790 nach Christi Geburt wurdest Du so genannt wie die Urkunden sagen, und im Volksmund heißt Du noch heute 'Leanne'. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde aus diesern alten Namen Großen-Linden gemacht, um Dich von Lützellinden zu unterscheiden, ein Grund, der heute nicht mehr

vorliegen kann. Man sollte zu dem alten Namen zurückkehren! Ist es nicht ein schöner Name für unseren Ort? Die Linde, die man Königin der Wälder genannt hat, mit ihrem Blütenkleid, mit ihrem süßen Duft in der Sommerzeit, mit ihrem hohen Wuchse - hat sie nicht in unserem Boden den allerbesten Grund gefunden? Sie war sicher schon da, als das erste Gemeindebauwerk, die alte Kirche, gebaut wurde. Linden umgeben sie heute noch. Auf dem Rathaus steht als Wetterzeichen ein Bursche, der eine Linde trägt, eine Linde ist das Wappen des alten Gerichts.

Nur Unkenntnis kann dazu führen, eine Umänderung für unmöglich zu erklären. Sind denn die Ortsnamen für alle Ewigkeiten etwas Feststehendes, sich nie Änderndes? Wieviele haben sich nicht im Laufe der Zeiten geändert? Ich sehe auf die nächste Umgebung. Klein-Linden hieß früher Lindes, Hochelheim Habechenheim, Hörnsheim, Hertisheirn, Langgöns Gunnse. Wenn Bürgermeisterei, Gemeinderat und Gemeinde den Antrag stellen, ist der erste Schritt getan. Ich werde es wohl nicht mehr erleben, aber ich hoffe, daß in der Jugend sich viele finden, die dafür eintreten und wirken. Großen-Linden, den 26. März 1945

O. Schulte, Pfarrer in Ruhe

Witze:

'In den letzten Wochen bekomme ich dauernd Drohbriefe,' klagt Helmut. 'Na, dann geh' doch mal zur Polizei,' meint Karl. 'Ob das was nützt', sagt der, 'die Briefe sind alle vom Finanzamt.'

Otto und Karl sehen wie ein Mädchen auf dem Glatteis ausrutscht und hinfällt. 'Die Arme,' sagt Otto. Darauf Karl: 'Aber erst die Beine.'

'Früher sind mir Frauen massenhaft nachgelaufen,' prahlt Heini. 'Und warum tun sie das heute nicht mehr? ' sagt sein Freund. Darauf Heini: 'Ich klaue keine Handtasehen mehr.'

'Anna, wo ist der Hasenbraten? ' fragt der Hausherr das neue Dienstmädchen. 'Den hat Kules gefressen,' erwiderte das Mädchen. 'Welcher Kules? ' 'Na, Ihr Hund.' 'Aber Anna, der heißt doch Herkules.' 'Was? Zu dem soll ich auch noch 'Herr' sagen? '

MEIOWERHESSE

(Aus: 'Bei uns Daheim im Hessenland'.) Vom Heimatdichter Georg Heß

Emil sitzt im Zugabteil und zieht eine dicke Brasilzigarre aus der Tasche. 'Gestatten Sie gnädige Frau,' fragt er neben die ihm sitzende Dame, 'daß ich eine rauche? ' Darauf die Dame: 'Fühlen Sie sich ganz wie zu Hause.' Emil steekt die Zigarre wieder ein und knurrt: 'Na, dann eben nicht.'

Sei gegrißt mei Owerhesse,

sei gegrißt mei Haametland, lowe muß aich Dich ean preise met Deim stolze Bauernstand, met Deim Vuelsberk, dem schiene

ean met Deiner Werreraa, sealle [ind'ste Deinesgleich: 'Seist vom Deutsche Reien die Aa. '

'Seit wann machen Sie denn Kohlezeichnungen? Früher haben Sie doch alles in Öl gemalt? ' -öi, - wer kann sich denn das noch leisten? '

De Lisbeth ist gestorben der Mann, jetzt trost' se sich halt, so gut se kann, des Ungliick muß man christlich trage, ja, sagt se, ich wollt ja gar nichts sage, wenn nur mein lieber Hannes net gar

so ungeschickt gestorben war.

Dou host Berge ean host Däler, Dou host Wisse, Feald ean Waald, ean met Raichdum ean de Eare do eas aach nait schläächt bestaalt.

Dou host Loft- en Quellebäder, Dou hailst Kranke ean de Kur.

Sei gegrißt mei Owerhesse, bleibst e' Proachtstek de Nadur.

'Wie ist das Fußballspiel ausgegangen? ' 'Null zu Null!' 'Für wen? '

Jetzt werd' ich neunundvierzig bald zum Heiraten ist's halt zu alt, zum Witwensein bin ich zu jung und deswegen ist's halt so dumm.

Off em Vuelsberk singt's die Bachquell!, ean des Flißche rauscht' s eam Daal, ean em Strom vaildausig Drepp'cher nait se [asse 0 de Zoahl -

droage weit durch' deutsche Land, ihr Weg eas ubemesse -

enaus bis 0 de fernste Strand

'en Gruß va Owerhesse. '

Drum reut es mich, ach Mann,

wie man so ungeschickt nur sterben kann!

16. Dezember 1978 H.J.

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Tochter Ottilie Heß.

FR ÜHER WAR ALLES GANZ ANDERS! (von Heinrich Janz)

Als man noch nicht nach Mond und Sternen griff, auf diesen Firlefanz man glattweg pfiff,

das Sternenbild am Himmelszelt

gehörte damals noch zur heilen Welt.

Man machte sicn keine Sorgen ums Geld, mit den Lohnen wars ohnedies schlecht bestellt, es gab keinen Nah- und keinen Fernverkehr, ohne Fußgünger waren die Straßen [ast leer.

Als die Preise noch für alles niedriger lagen

und die Regierungen nicht von Mehrwertsteuer sprachen, man wollte nicht gleich Millionär werden, Kundendienst hatte noch einen Wert auf Erden, meist ging das Geschaft vom Vater auf den Sohn, ihm reichten für den Unterhalt

die niedrigen Preise schon.

Als Hunderttausende nicht zu den Unis strebten und Schulentlassene von ehrbaren Berufen lebten, als an den Unis keine Terroristen geboren wurden,

man lebte ohne Pistolen und hohe Orden.

Als die Krankenhäuser nicht Milliarden kosteten und die Knochen der Alten trotzdem nicht rosteten, als die Professoren den Mund nicht so voll nahmen und die Menschen zu Hause

schlicht und einfach ums Leben kamen.

Die Oma brauchte man zum Märchenerzählen und Stricken, zu ihrer Aufgabe gehörte noch Säcke- und Hosenflicken, die Mutter hat für den Haushalt geschafft,

und Vater setzte seine Kraft in die Landwirtschaft.

Damals waren die Alten noch kein Problem,

sie waren gliicklich bei den Jungen und hatten's bequem, es gab keine Kleinanzeigen nach ihrem Tod:

'Omas und Opas Kram zum Billigstangebot. '

Da gab es noch Tanten, sehr viele sogar, die Tante metst unersetzlich war,

Tante war für alles da und kostete nicht' sie war gem gesehen, selbst mit altem Gesicht.

Es gab keine Schlüsselkinder wie heute, es war jemand da fûr sie, selbst im Gebäude.

Bei den Schularbeiten halfen die Großen den Kleinen, aber heute gibt's in der Familie metst nur 'einen'.

Turnen gab's nicht fûr Mutter und Kind, man war auch ohnedies flott und geschwind,

Es gab aus der Dose kein Mittagessen,

es wurde geerntet und Eingemachres gegessen; Omas Rezepte waren immer gut,

zur Einhaltung war sie stets auf der Hut.

Damals stand die Frau in der Küche, nicht emanzipiert, hat sie stets ihr Süppchen mit viel Liebe gerührt,

Es machte sich niemand Sorgen ums Idealgewicht, gegessen wurde, was kam auf den Tisch; Dicke und Dünne fühlten sich alle wohl

bei trockenem Brot und wenig Alkohol.

Als man kein Fernsehen, kein Freizeitprogramm kannte, als die Familie sicb noch Familie nannte,

in der man sich noch etwas zu erzählen hatte, auch mit Opa mit der kahlen Platte.

Man konnte noch etwas miteinander anfangen, brauchte nicht um den eignen Sohn zu bangen.

Als die Kinder der Klapperstoren noch brachte, und Vater sich dann freute und lachte.

Als Sexualkunde noch kein Schuifach war und 'oben ohne' war damals noch rar, als man keine künstliche Befruchtung bot, da wurden die Eltern noch rot.

Ja, früher war alles ganz anders!

16-12-1978

1. Gruß aus Großen-Linden. Ein Bliek in die Frankfurter Straße, im Hintergrund die altehrwürdige evangelische Kirche. Früher war es die Kaiserstraße. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg und der Flucht des Kaisers nach den Niederlanden, wurde sie in Frankfurter Straße umbenannt.

2. Großen-Linden nennt eiruge schöne Bauwerke sein eigen. Das schönste dürfte aber zweifellos die evangelische Kirche mit ihrem rornanischen Turm sein. Sie ist ein Kleinod unter den Kirchen Deutschlands. Die Entstehung der Kirche soll etwa um das 1 O. J ahrhundert liegen. Die heutige Form der Kirche wird von Kunstsachverständigen in das 12. oder 13. Jahrhundert gelegt. Kirche und Rathaus umschloß früher eine hohe Mauer, die wohl im Kriegsfalle zum Schutz der Bürger diente. Reste davon sind noch vorhanden, die längste Mauer ist im sogenannten Wächtersgang.

3. Das obige Foto zeigt das romanische Kirchenportal in dem Zustand etwa um das Jahr 1850. Fachleute haben sich schon oft damit beschäftigt. Es soll den Lebenswandel des heiligen Wenzel darstellen. Leider sind die Figuren sehr dem Wetter ausgesetzt (Wetterseite) und sind fast nicht mehr erkennbar. Es ist vermutlich um 1170 bis 1180 errichtet worden und gehört zu den wenigen romanischen Figurenportalen, die es in Deutschland gibt.

4. Zwei Altarflügel aus dem 16. Jahrhundert schmückten die Ostseite des Kirchenschiffes. Christi Geburt - siehe Foto - und die heiligen drei Könige. Seit dem Jahre 1944 sind sie spurlos verschwunden. Sie sollen wegen der Kriegswirrnisse in Verwahrung gegeben worden sein. Niemand weiß aber, wo sie sich befinden. Damit sind der Kirche recht wertvolle, unersetzbare Gemälde verloren gegangen.

5. In beiden Stadtteilen gab es einstmals adelige Familien. So ist in Leihgestern die Rede von den Rittern von Gottschalk, Ernst und Eekhard. In Großen-Linden wird in Urkunden von den Geschlechtern 'von Linden', 'Schlaun' und 'ven Rodenhausen' geschrieben. Die Familie von Rodenhausen soll in der Junkergasse 6, einem inzwischen verputzten Fachwerkhaus, ansässig gewesen sein. Ein Grabstein aus dem Jahre 1551, wie auf dem Foto zu sehen ist, steht an der Ostseite der evangelischen Kirche als stummer Zeuge.

6. Das Rathaus, ein sehr schöner Fachwerkbau, wurde etwa um das Jahr 1230 errichtet. Eine Inschrift an einem Balken weist die Jahreszahl 1611 auf. Wahrscheinlich wurde in diesem Jahre das obere Stockwerk (Fachwerkbau) gebaut. Von 1848 bis zum Bau der Volksschule im Jahre 1936 - der heutigen Grundschule - diente das Rathaus als Schule. Danach erhielt es wieder seine ursprüngliche Bestimmung als Rathaus und ist heute Verwaltungssteile (Stadtverwaltung) für den Stadtteil Großen-Linden.

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