Losheim in alten Ansichten

Losheim in alten Ansichten

Auteur
:   Vincent Marx
Gemeente
:   Losheim
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4570-1
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Losheim in alten Ansichten'

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VORWORT

In dem vorliegenden Bildband hält der Verfasser, Herr Vinzenz Marx, die Erinnerung an geschichtliche Ereignisse und die Entwicklung seines Heimatortes Losheim wach. Er präsentiert darin ein lebendiges Bild unserer Heimat, deren vielfältiger Erforschung und Beschreibung er nun eine interessant gestaltete Illustration hinzufügt. Sie lenkt den Bliek auf Losheim vor hundert Jahren und spiegelt den Übergang vom neunzehnten zum zwanzigsten Jahrhundert wieder, um weiterzuführen in das Leben des zwanzigsten Jahrhunderts. So gerät die Vergangenheit auch nicht in Vergessenheit, sondern lebt eindrücklich wieder auf und wird zugleich an die folgenden Generationen weitergegeben.

Mögen uns, je nach Alter, die Bilder vertraut oder fremd vorkommen, sie bringen uns aber die Erkenritnis, daß jede Generation Glied einer langen Kette ist

und auf ihre Weise die Entwicklung ihres Heirnatortes Losheim geprägt hat. Natürlich ist manches anders, größer oder besser geworden. Darum soll uns, insbesondere den jungen Menschen, die Betrachtung des 'Gewesenen' Ansporn sein, auch unseren Beitrag zu leisten, um würdig vor der Geschichte bestehen zu können.

Dem Verfasser und allen, die durch die Hergabe von Bildern zum Gelingen des Werkes beigetragen haben, möchte ich an dieser Stelle namens der Gemeinde sehr herzlich danken. Mögen viele Mitbürger, junge und alte, an diesem Buch, das zu einer besinnlichen Stunde geradezu einlädt, Freude und Entspannung finden.

Raimund Jakobs, Bürgermeister.

EINLEITUNG

In dem nun endlich fertiggestellten Bildband von Losheim, an dem ich viele Jahre sammelte, lege ich meinen Mitbürgern diese Aufnahmen vor. Was ich an Wissenswertem in Erfahrung bringen konnte, habe ich vermerkt. Die Zeugen der Vergangenheit unseres

Dorfes waren meistens auf den Speichern zu finden. Trotz großer Schwierigkeit blieb der Erfolg nicht aus. An dieser Stelle danke ich allen die mir geholfen haben. Diese Sammlung reicht von 1870 bis um 1930. Lassen wir die Bilder erzählen.

1. Die erste Gruppenaufnahme von Losheimern, aufgenommen 187! in Paris. Oben von links nach rechts: unbekannt; Schäfer (Haus Theisen, Merziger Straße); Mathias Meiers; Reiplinger und ein unbekannter. Mirte: Herrmann Marx, geboren 1836; zwei unbekannte und Boden. Unten: Daeges; Jakob Reinert; Daeges (Zwillinge). (Armbinde bedeutet Landwehr.)

2. Die Aufnahme oben entstand um das Jahr 1885 und zeigt das Marx'sche Haus, erbaut 1847/48. Auf der linken Seite war ab 1852 die Post.

1845 wurden die Bürgermeistereien Wahlen und Hausbach aufgelöst und Losheim zugeteilt. Bürgermeister Vinzenz Marx van Besseringen wurde nach Losheim versetzt. Als 'Zugezogener' hatte er es schwer. Er und ein Teil des Gemeinderates lehnten den Verkauf von Land in Heimlingen ab. Die Folge waren jahrzehntelange Spannungen. 1851 legte er den Posten nieder. Das sind Aussagen von Zeitgenossen, Fräulein Voltz und Josef Raß.

3. Josef Nikolaus Voltz, geboren 1827 in Losheim, besuchte das Jesuitengymnasium, legte 1852 die Prüfung ab und gründete anschließend in seinem Elternhaus die 'höhere Schule'. Etwa dreihundert Schüler sind durch sie hindurchgegangen. Von bekarmten Männern, die diese Schule besuchten, seien erwähnt: Ehrendornherr Max imini, Professor Wershoven, Justizrat Klauck und der Sohn Voltz, später Landgerichtspräsident in Elsaß/Lothringen. 1871 gab Herr Voltz die Schule auf und ging als Oberlehrer nach Metz an das Lehrerseminar. 1878 wurde er Direktor in Schlettstad t. 1915 starb er dort. Seine beiden hochgebildeten Töchter zogen nach der Ausweisung 1920 zurück nach Losheim und starben hochbetagt urn 1940. Der ehemalige Voltz'sche Besitz umfaßte das Haus des späteren Einnehmers J acobs und nebenan das der Familie Röder. Das dazu gehörige Gelände erstreckte sich bis an den Bach.

4. 1891 wurde aus dem Gebäude 'Voltz'sche Schule' Gemeindekasse. Auf der Treppe Herr Jacobs mit Familie und Nachfolger Michaely. Bei der Einstellung mußten 3000 Mark Kaution hinterlegt werden. Eine weitere Verpflichtung war, Treue zum König und seinem Hause. Das Bild ist von 1910.

5. Älteste Aufnahme vom Marktplatz um 1888. Die Straße war schon gepflastert. Rechts Gasthaus Klauck mit dem typisch angebauten Backofen. Daneben Dorfbrunnen. Dahinter Gasthaus und Brauerei Dewes. Dann Bauernhaus Paulus mit den zweihundertjährigen Nußbäumen, gegenüber die 1828 erbaute Schule. Vorne rnit dem Giebel zur Straße Bäckerei Roth. Die Telefonleitung bestand aus nur einem Draht und führte zum Bürgermeisteramt. (Roth kam um 1865 aus Schweich.)

6. Der Dorfbrunnen vor dem Hause Klauck um 1892. Der Wirt Klauck steht vor der Tür. Die Marmortafeln am Brunnen sind Erinnerungstafeln von 1870. Der Brunnen wurde um 1898 nach Verlegung der Wasserleitung entfernt. In der Mitte das alte Bürgermeisteramt. Vor allen Häusern hohe Stapel von Brennholz.

7. Um 1897 wurde diese Aufnahme gemacht. Links Bäbchen Wein. Rechts das 1828 erbaute Haus Helf'en-Dienhard. Hier wurden die meisten alten Fotoplatten gefunden. Dienhard war Fotograf von 1880 bis 1932. Das zweite Haus ist das der Gebrüder Schulien. Das dritte Haus ist die alte Schule, um 1828 erbaut. Links die uralten Nußbäume vor dem Hause Paulus.

8. Die beiden Brüder Schulien um 1898. 1879 bauten sie zuerst das Haus nebenan (genannt Kloster) und betrieben ein Steinbruchgeschäft. Dieses schöne im klassizistischen Stil erbaute Haus war den beiden Brüdern bald zu klein, und so baute der eine im Jahre 1893 das zweite Haus nebenan, genannt das Schlößchen, wo diese Aufnahme entstand.

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