Metten in alten Ansichten

Metten in alten Ansichten

Auteur
:   Wilfried Lukas
Gemeente
:   Metten
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6272-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Metten in alten Ansichten'

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Einleitung

Metten liegt an der Donau zwischen Regensburg und Passau und zählt augenblicklich rund 4 000 Einwohner. Seit 1966 darf es sich Marktgemeinde nennen und besteht aus den Ortstellen Metten, Berg, Frauenmühle, Hochweid, Hochwiese, Hohenstein, Kälberweide, Kleinberg, Lehmberg, Mettenbuch, Oberdachsbühl, Oberrnettenwald, Paulusberg, Randholz, Riedfeld, Sandgrube, Schleifmühle, Unterrnettenwald, Uttobrunn, Wimpassing und Zeitldorf.

Als Gründer des Klosters gilt der Edle Gamelbert, der Pfarr- und Grundherr zugleich war. Aus Überlieferungen wird 766 als Grûndungsjahr angenommen. Der ersteAbt wurde Utto, der als Einsiedler den Aufbau des Klosters leitete. Kar! der Große übernahm 788 als neuer Herrscher in Bayern den Schutz des Klosters, das für Kaiser und Reich zu beten harte, Nach dem Aussterben der Karolinger erlebte auch das Mönchtum in Metten einen Niedergang. Kaiser Heinrich UI. gestattete ab 1051 an den drei Pfingsttagen und an Michaeli (29. September) einen Iahrmarkt, der mit Steuerfreiheiten verbunden war. Als zweiter Gründer des Klosters gilt der Babenberger Herzog Heinrich [asomirgott, der 1157 Mönche nach Metten berief, um das Klosterleben zu erneuern. Das Kloster unterstellte sich 1256 dem Schutze der Wittelsbacher Bayern-Herzöge.

Metten wurde Hofmark, und der Abt des Klosters übte die niedere Gerichtsbarkeit aus. Ab 1322 durfte das Kloster mit Erlaubnis der niederbayerischen Herzöge Bier brauen und verkaufen. Der Dreißigjährige Krieg, die Pest und unter anderen der gefürchteteTrenck beeinträchtigten stark die Entwicklung des Klosters und des Ortes.

Von 1803 bis 1830 war das Kloster durch die Säkularisarion aufgehoben. Nach derWiedereröffnung am 1. Juni 1830 wurde es besonders durch seine Lateinschule für die unteren vier Klassen und spätestens

nach dem 1. Abitur 1851 als Vollgymnasium mit Internat über den deutschen Sprachraum hinaus bekannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich die früheren Haupterwerbsquellen Steinindustrie (Granit) und Landwirtschaft aufkleinere und größere Gewerbebetriebe verlagert. Wenn heute der Markt Metten als ein selbständiger, fortschrittlicher Ort gilt, so verdankt er diese Entwicklung dem belebenden Element des Benediktinerklosters und dem Fleiß seiner Bürger. Mögen auch für die Zukunft diese erfreulichen Zeichen in Frieden und Freiheit bestehen bleiben.

Quellennachweis

Besten Dank für die freundliche Unterstützung bei meiner Arbeit durch Bilder und Beratung:

P. Dr. Michael Kaufmann OSB, Metten und Michaelsbuch P. Dr. Raban Schinabeck OSB, Metten

Altbürgermeister Xaver Lohmer mit Frau, Metten Heimatverein- Vorsitzender Wilhelm Sigl, Metten Hans-Iûrgen Bachmeier, Metten

Bürgermeister Ludwig Schmid, Metten

Karl Eisele, Rathaus Metten

Christian Hofbrückl, Berg

Rudolf Zenger, Berg

Dipl.Ing. Fischer, Wasserwirtschaftsamt Deggendorf Familie HelmutAnspreiksch, Zeitldorf

Anni Fent, Metten

Ulrich Schick, FFW Metten

Anton Schwarzmüller, FFW Metten Bernhard Rückschloß, Deggendorf

1 Kloster Metten 1900, Totalansicht

Beim Grundriß des Klosterbaues sind sehr deutlich die vier Höfe zu erkennen: vorn rechts zwischen Kirche und Pforte der erste, die Urzelle. Dahinter zwischen Kirche und Konventbau liegt der zweite mit dem Novizengarten. Links gleich hinter dem Eingang erstreckt sich der großartige Seminarhof mit dem Karlsbrunnen. Der vierte Hof schließlich ist der der Ökonomie mit den Arkaden.

Links vor dem Kloster befand sich die Klosterschmiede, davor das Haus des Baders Utto Aichinger und daneben das KandlerHaus.

Ganz rechts vorn steht das Pfarrhaus mit der Buchbinderei.

2 Die Äbte des Klosters Metten im 19" Iahrhundert

1. Abt Gregor Scherr (1840-1856). gestorben als Erzbischof von München und Freising 1 877. Er war der 1. Abt nach der Wiedererrichtung des Klosters 1830.

2. Abt Utto Lang (1856-1884) war der 1. Direktor des Bischöflichen Knabenseminars (gegründet 1844) und 1. Präses der Bayerischen Benediktinerkongregation bei deren Wiedererrichmng 1857. In dieser Eigenschaft war erTeilnehrner des Ersten Vatikanischen Konzils.

3.Abt Dr. h.c. jur. can. Benedikt Braumüller (1884-1898) war ein eifriger Historiker und Sammler von geschichtlichen Zeugnissen. Sein Interesse für die Natur zeigte sich insbesondere in der Aufforstung der Hügellandschaft auf Klostergebiet, er verdiente sich dadurch den Beinamen 'Vater des Klosterwaldes' .

4. Abt Dr. jur. can. Leo Mergel (1898-1905), gestorben als Bischof von Eichstätt 1932. In seine Abtszeit fällt der Bau des sogenannten Winterchores über dem Südflügel des Konventbaues.

3 Seminarhof'mit Studienkirche

Es ist gerade Freizeitpause für die Schüler. Von Ahornbäumen flankiert wird das Denkmal Karls des Großen, der die Gründung des Klosters im [ahre 792 veranlaßt hatte. Im Gymnasial-Trakt auf der rechten Seite befindet sich die Klosterpforte.

Links haben die Schüler ihre Schlafsäle, aber auch Musikzimmer und andere Freizeiträume. Den Abschluß des Hofes bildet der Osttrakt mit der Studienkirche in der ehemaligen Aula im ersten Stock. Der Raum ist in Rokoko gehalten, der Altar zeigte sich im Nazarener Stil.

Die Studienkirche wurde vor allem von den Schülern in den [ahren 1846 bis 1939 genutzt. 1942 wurde dieserTrakt durch einen Brand stark beschädigt. Seit 1946 wird die ehemalige Studienkirche wieder als Festsaal beziehungsweise Aula bei Konzerten, [ubiläen und anderen Feierlichkeiten verwendet.

4 Studiengenossenfest 1926

Seit der Errichtung des Mettener Gymnasiums (1830) war Metten beliebterTreffpunkt der 'Altrnettener' . Wenigstens alle fünfundzwanzig jahre sollte ein Haupttreffen stattfinden. Das Studiengenossenfest 1926 war auch die Geburstsstunde der Hauszeitschrift 'Alt und Jung Metten' - beliebtes Mitteilungsheft für ehemalige Schüler und Freunde des Klosters.

Das Foto zeigt den Klosterhof im Festschmuck mit Festzelt, im Vordergrund rechts Abt Willibald Adam (gestorben 1935).

5 Kloster Metten - Speisesaal des Klosterseminars

So sahen die Speisesäle des Klosterseminars für die weltlichen Berufe vor dem Ersten Weltkrieg aus. Hier aßen die Klassen 1-5 auf festen Sitzplätzen unter der Aufsicht von zwei Präfekten. Durch die hintere Tür ging es zum kleineren Speisesaal, dem Ovalsaal, für die oberen Klassen. Die Speisesäle liegen unter dem Festsaal im Osttrakt. Außerdem gab es noch einen Speisesaal für das bischöfliche Seminar des Priesternachwuchses der Diözese Regensburg (1840-1939), und auch einen für das Ordensseminar der Benediktiner, das sogenannte Scholastikat (1880-1939 und 1956-1970).

Die beiden Räume auf dem Bild sind heute renoviert und dienen zur besonderen Verwendung bei Veranstaltungen (unter anderem bei Festen und Konferenzen).

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