Mettingen in alten Ansichten

Mettingen in alten Ansichten

Auteur
:   G. Fuhrmann
Gemeente
:   Mettingen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1720-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mettingen in alten Ansichten'

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VORWORT

Am Nordabhang des steinkohlenreichen Schafberges, einer sanften Hügelkette zwischen den Ausläufern des Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges, liegt unser Heirnatdüörpken mit seinen zwölf Bauerschaften, das heißt zweieinhalb hiervon liegen 'up 'n Biärg'. Zehntausend und ein paar mehr Einwohner leben heute hier, wohlbetreut in zweiundfünfzig 'Fastabenden'.

Abwechselungsreich die Landschaft vom 'Biärg bet up de Fläkde'; ebenso vielfältig die Geschichte. Im Güterverzeichnis des Bischofs von Osnabrück aus dem Jahre 1088 finden wir erstmalig den Namen 'Mettinge', So lesen wir es gern und schauen fast neidisch auf unsere Bauerschaft Muckhorst, die schon im Jahre 890 in überlieferten Urkunden erscheint. Spärlich die Nachrichten aus den folgenden Jahrhunderten. Mit Unbehagen aber lesen wir über die unruhige Zeit der Reformation. Siebenmaliger Wechsel der Herrschaft und damit zwangsläufig des Gebetbuchs. 1702 übernimmt Preußen die 'veer Kiärspel' aus der Obergraftschaft Lingen, die ursprünglich zu Tecklenburg gehörten. Somit hatte Mettingen Anteil an der nicht immer glücklichen Geschichte dieses Landes Preußen.

Eine Glocke aus dem Jahre 1590, umgegossen in Jahre 1834, gibt uns die Einwohnerzahl 3031 beider Konfessionen bekannt. Aus dieser Zeit nun zeigen die ersten Postkarten und Fotografien unsere Heimat, wenngleich diese Bilder erst um 1880 entstanden sind. Aus Großmutters Postkartenalbum also, als noch jeder jeden kannte.

Dank der reichhaltigen Sammlung von Frau KühneKonersmann und Herrn Clemens Beckemeyer, die uns liebenswürdigerweise die meisten Bilder zur Verfügung stellten, war es möglich, dieses Büchlein herauszugeben.

Alten Blättern und Schriften entnahmen wir, Richard Lepper und Ludger Köriig, manche Texte und, wo es angängig war, formten wir sie passend dem Stil der guten alten Zeit um.

Dieses kleine Buch hat seinen Zweck erfüllt, wenn es uns hilft, das, was unseren Vätern lieb und teuer war - das wertvollste Erbe des Vergangenheit - der Gegenwart zu erhalten.

Möge dies unserm Büchlein in etwa gelingenl

Der Heimat- und Verkehrsverein Mettingen e.V.

Vorwort zur zweiten Auflage

Der schöne Erfolg, den wir mit unserer kleinen Schrift 'Mettingen in alten Ansichten' hatten, veranlaßt uns, eine weitere Auflage erscheinen zu lassen. Die große Freude hierüber können wir leider nicht mehr mit unserem Heimatfreund, Ludger König, teilen, da er das Erscheinen dieser Schrift, an der er so eifrig mitarbeitete, nicht mehr erlebte. 'Heimatsinn und Heimatrüe' seinerseits trugen viel zum guten

Gelingen bei. Unserer Verspreehen weiterhin: 'Al wi ännern bliwt vön Hiätten, trü dat leewe Heirnatduorp'.

Möge auch die neue Auflage den Weg zum Herzen vieler Heimatfreunde finden und heimatliche Freude geben.

Mettingen, im August 1976

mdting~t ~dmQtli~b

1JJ1e[0'oie: 6trömt f;er6ei, if)r ~~ö[rrrid)art'n

I. mcllingen, mien .pcimatoüörpten, 3. ~c 5.!luren juornt jör6ped uni> Sd)infcn,

~al [igi!: On bod) munnerênor, jyör S1arlujie(n, ~J1elf un 58raui>,

j'ar6en6unt ruien 58(olllenfüörjfen, j)'ör'n guen 6luf borbi to i>rinfen,

6d)ön in't Eiil. io Illiib, jo flaor! EouorAct ))'rieNl, bat iiJ en Eilaul!

~enn uu'n 58lärg un up 'oe y[äfbe ~eil 58cid)ülcn neäns en 58äder

5.!lujf un Elrüfe ale grön, lJJ1äf jo tnujperig, nett un jiin,

~iäf et füiit, Aatr ruijje- [präf be: 91eäni!: oe Slojfi, imäf [o leder:

~:nettin!len, mat 6ii!: bu jd)öu! lJJ1eltingen, brüm maf bi liin!

2. .!tunter6unl uu tluiäi!: oüreene 4. ~eimatjinn un ~rimattrüe,

Stoot be .;lüier f)ot uni> f)aar, ~üüti5re, jtuer roeitjäölSfe Dert,

91i un ante, grnub un fleene ~aoran f)ault oe W/ettinger Eüe,

Un ganö [ine auf en paar. ~or je [int un mor je iroet,

Emal un enge gaot 'oe 6lrautw, lJJ1ag't auf enfeleen nercidten,

Up un bale, frumm un id)eej. ~at f)iir ftön [iin ~eegenfuorj.

lJJ1anges ja['l ent jü(m[t 6egraulen, 1lf mi ännern 6fimt ucn ~îälten

lJJ1ettingen, i>od) f)äj'! bi leej! Zrü bat Ieeme ~eimatbuorp!

.5). CSedemtt)ef

1. Das Mettinger Heimatlied wurde erstmalig an einem Heimatabend 1926 gesungen. Mit diesem Lied hat der Heimatvater Heinrich Beckemeyer, genannt Gretkes Hinrik, sich, seiner Heimatliebe und -treue ein dauerndes Denkmal gesetzt. 'Heinrichshöhe' heißt heute die Kanzel, eine ehemalige Stöttenge am Schlangenpättken.

2. Bliek auf unser Dorf vom Köllesch unterhalb des Mittelpättkens um die Wende des 18. Jahrhunderts. Gut zu erkennen die mit Königlich allergnädigster Consens 1777 fertiggestellte katholische Kirche mit dem kleinen Dachreiter. Weiter rechts die reformierte Kirche mit dem siebenstufigen Treppen-Giebelturm. Die phantasievolle Ausmalung des Vordergrundes macht das Bild nur noch stimmungsvoller.

Alt-Meiiingen i.W

3. Panorama unseres Dorfes um 1885. Wohl eine der ersten 'Photographien', die als Postkarte herausgegeben wurde. Noch steht die alte katholische Kirche, und de büveste Diek ist in seiner ganzen Größe von der Insel bis zur lüttken Mühle zu erkennen. Links die noch nicht aufgestockte Wichterschole. Rechts im Oberdorf das Amtshaus, das Geschäft König und die Apotheke (Spadaka), dahinter die evangelische Kirche. Die kleine Anhöhe vor den Häusern wurde der einmaligen Aussicht wegen von unseren Vätern 'Belle vue' genannt.

4. Der Marktplatz um 1880. Groß im Bild die im romanischen Hallenstil erbaute schmucklose katholische Kirche mit dem 1852 angefügten Turm. Links hinter der Kirche das Wehmeyersche Haus in seiner ursprünglichen Form. Rechts im Hintergrund Moormanns nie Hus - später Grotemeyer. Daran schließt sich das alte Schneidersche Fachwerkhaus an. Im Vordergrund der Bruchsteinbau, im Oberstock die 'Graute-JungesSchoole' mit dem großen Treppenaufgang. Unter den Personen, die sik upniehmen ließen, "Tütti', dessen Schesenpiädkes noch heute bei jeder Kirmes die Herzen aller kleinen und großen Kinder höher schlagen lassen.

-

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5. Im Jahre 1895 'muß die Alte der Neuen weichen', Neubau der katholischen Kirche. Daneben die alte baufällig gewordene Kirche. An der Stelle des Hochaltares wurde 1902 der Michaelsbrunnen errichtet.

6. Eine der wenigen postalischen Ansichtskarten unseres Dorfes aus dem Jahre 1895. Jede Karte dieser Art enthielt zwei oder mehrere Ansichten, die mit Blumengirlanden oder anderen Randverzierungen umrahmt waren. Die Adresse wurde über die volle Breite der Rückseite geschrieben. Die Deutsche Reichspost beförderte die Karte für 5 Pfennig Porto. Für Mitteilungen konnte der kleine 'Alexander' nur den schmalen Raum der Vorderseite benutzen. Sicherlich können die heutigen Kinder in seinem Alter die Schrift weder lesen noch schreiben. Der Achtjährige hatte immerhin eine 'Weltreise' von Mettingen nach Aurich glücklich überstanden.

7. Noch eine Postkarte dieser Art. Die Vorderseite ist aufgeteilt in fünf Einzelfelder. Oben links: die Seufzerallee bei de witten Porten mit den vielen Friehepättkes, die zu einem Rondell führten, Selbst die Spökenkieker haben es nicht vorausgesehen, daß hier später einmal der Waldfriedhof entstehen würde. Oben Mitte: der Hof Overbeck, Muckhorst, abgerissen 1898. Im Hintergrund der Giebel des Hofes Overmeyer. Oben links: die St. Agatha-Kirche, davor die Rektoratschule. Links unten: das Köllbachtal-Meiliet. Mitte unten: das Krankenhaus, von der Straßenseite aus gesehen.

8. Friedrichsplatz, der Marktplatz anno 1895. Hinter den soeben angepflanzten Linden das Haus Wehmeyer. An der anderen Straßenseite im Hintergrund Lagemanns Haus, daneben das Postgebäude. Die alte Postkutsche ist gut zu erkennen. Hinter den Bäumen versteekt liegt Grotemeyers Haus. Im Vordergrund ist Schneiders Haus in der zweiten Fassung. Am Haus selbst sieht man eine der wenigen Straßenlampen, die mit Steenoelge gefüllt, jeden Abend vom Nachtwächter Schroer angezündet wurden, um mit ihren milden Schein zur nachtschlafenden Zeit Straße und Gasse zu erhellen. Nicht zu übersehen sind die zwei Jungen, die, wie es üblich war, in Holzschuhen zur Schule gingen. Die großen Hüte scheinen aus Stroh zu sein.

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