Mölln in alten Ansichten Band 2

Mölln in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Christian Lopau
Gemeente
:   Mölln
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6310-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Mölln in alten Ansichten Band 2'

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Einleitung

Über fünfzig Iahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltluieges inzwischen vergangen. Mölin hat den Krieg ohne nennenswerte äußere Zerstörungen überstanden. Dennoch bedeutete der Krieg einen entscheidenden Einschnitt in der Geschichte der Stadt. Tiefgreifende Veränderungen sind in Gang gesetzt worden. Flüchtlinge, Vertriebene und Evakuierte aus den zerstörten Großstadten suchten in Mölln Zuflucht. Viele von ihnen fanden hier ein neues Zuhause. Die Stadt wuchs von etwa 6300 Einwohnern (1939) aufüber 14 000 Einwohner (1951) an. Für all diese Menschen mußten Wohnraum, Arbeitsplätze, Ausbildungsstätten und Freizeiteinnchtungen geschaffen werden.

In den Iahrzehnten nach dem Krieg sind gewaltige Anstrengungen unternommen worden, um vor allem das dringende Bedürfnis an Wohnungen zu befriedigen, dennoch dauerte es bis in die sechziger [ahre, ehe die letzte Flüchtlingsbaracke geräumt war.

Nach der Lösung der dringendsten Probleme stellten sich neue Aufgaben, die sich aus den gesellschaftlichen Entwicklungen, veränderten Verhaltensweisen und Ansprüchen der Menschen ergaben.

Die Stadt steckte sich neue Ziele in derVerbesserung des Angebots für Kurgäste und Urlauber und irn Aufstieg zum Mirtelzentrum. Notwendig war auch ein Ausbau der Verkehrswege und die Sanierung alter Bausubstanz.

Viele der Veränderungen sind augenfállig, andere haben sich fast unmerklich vollzogen. Der vorliegende Band möchte einige der Entwicklungen in Erinnerung rufen und deutlich machen sowie den Bliek zurûck auf die Anfänge einiger heute fast selbstverständlicher Einrichtungen lenken. Manches, was sicher auch wert gewesen wäre, gezeigt zu werden, fehlt. Nur beispielhaft können die ausgewählten Bilder für das Ganze stehen.

Das Bildrnaterial stammt aus der Stadtbildstelle und dem Stadtarchiv Mölln. Beide Einrichtungen bemühen sich seit vielen [ahren in enger Zusammenarbeit rnit dem Heimatbund und Geschichtsverein die Entwicklung der Stadt auch im Bild zu dokumentieren. Dabei sind umfangreiche Sammlungen von Dias und Fotos entstanden.

Die Fotografie erweist sich immer wieder als eminent wichtige Quelle, die auch bei derVermittlung geschichtlicher Sachverhalte eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt, So stehen auch in dieser Zusammenstellung die Bilder im Vordergrund.

Mein herzlicher Dank gilt Herrn Wolfgang Amberg, dem Leiter der Stadtbildstelle, für seine intensive Unterstützung und seine Anregungen.

Christien Lopau

Til! Eulenspiegel soll, so behauptet es auch ein Gedenkstein an der St-NicolaiKirche, im [ahre 1350 in Mölln gestorben sein. Tatsächlich lebt er aber noch heute in der Stadt, begrüßt die auswärtigen Besucher und wirbt um neue Gäste.

2 Die Luftaufnahmen, die hier am Anfang des Buches zu sehen sind, zeigen am deutlichsten, in welchem Umfang Mölln in der Nachkriegszeit gewachsen ist. Vor allem in Richtung Süden hat sich die Stadt ausgedehnt. 1973 entstand diese Luftaufnahme, in deren Vordergrund das Gelände am Vorkamp, im Hintergrund das Waldgebiet um den Lütauer See zu erkennen ist.

3 In Richtung Süden geht hier der Bliek aus der Luft über den Gudower Weg auf den Lûtauer See und den Drüsensee (1973).

4 Auf diesera Foto aus den sechziger Iahren ist das Gebiet zwischen dem Wasserkrüger Weg und dem Gudower Weg sowie östlich davon zu sehen,

5 Mit dem Hansaviertel entstand in den sechziger und siebziger [ahren ein völlig neuer Stadtteil. Der Grambeker Weg, der das Gebiet nach Westen hin begrenzt, verläuft auf dieser Aufnahme aus dem [ahr 1973 im unteren Bereich des Bildes.

6 Dieser Blick auf die Altstadt im jahre 1952 bieret uns ein vertrautes Panorama. Erst die genaue Betrachtung der Details zeigt die Veränderungen. So erstreeken sich dort, wo später der Kurpark entstanden ist, hier noch Kleingärten. Auch das 'Colosseum' ist deutlich zu erkennen.

7 Dreißig Iahre später ist diese Aufnahme von der Kaiser-Priedrich-Straße aus fotografiert worden.

8 Große Veränderungen hat vor allem der Bauhof nach dem Zweiten Weltkrieg erfahren. Die beiden Luftaufnahmen aus den sechziger jahren zeigen noch seine Nutzung als Parkplatz und Omnibusbahnhof Nicht nur derVerkehrspavillon auf dem Bauhof ist inzwischen verschwunden. Auch das Postgebäude und das weiße Haus daneben wurden abgerissen. Das Hauptgebäude der Möllner Sparkasse wurde 1983 durch einen Neubau ersetzt. Im Zuge der Stadtsanierung ist der ganze Bauhofbis 1986 grundlegend umgestaltet worden.

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