Naumburg in alten Ansichten

Naumburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hartmut Dorst
Gemeente
:   Naumburg
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1214-7
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Naumburg in alten Ansichten'

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?

von

Hartrnut Dorst

Europäische Bibliothek - ZaltbommeljNiederlande MCMLXXXI

ISBN 9028812148

Im Verlag Europäische Bibliothek in ZaltbommeljNiederlande erscheint seit Jahren unter anderem die nachfolgende Reihe:

IN ALTEN ANSICHTEN, eine Buchreihe in der festgelegt wird wie eine bestimmte Gemeinde zu 'GroßvatersZeiten', das heißt in der Zeit zwischen 1880 und 1925, aussah. In dieser Reihe sind bisher in etwa dreihundert Einzelbänden Gemeinden und Städte der Bundesrepublik dargestellt worden. Es ist geplant, diese Reihe fortzusetzen. Unter dem Titel 'In oude ansichten' sind bisher etwa eintausend Bände über Städte und Dorfer in den Niederlanden erschienen. In Belgien ist die Buchreihe mit 'In oude prentkaarten' beziehungsweise 'En cartes postales anciennes' betitelt und umfaßt dreihundertfünfzig Bände. Weitere einhundertfûnfundzwanzig Bände beschreiben Gemeinden und Städte in Frankreich, und zwar in der Buchreihe 'En cartes postales anciennes'. Inzwischen sind in Österreich und in der Schweiz auch Bände unter dem Titel 'In alten Ansichten' erschienen.

Näheres über die erschienenen und geplanten Bände der verschiedenen Buchreihen erhalten Sie bei Ihrem Buchhändler oder direkt beim Verleger.

Dieses Buch wurde durch den grafischen Betrieb De Steigerpoort in ZaltbommeljNiederlande gedruckt.

Fûr Franz Kramer

VORWORT

Naumburg liegt im niederhessischen Berg- und Hügelland, zwischen dem Habichtswald und dem Waldecker Bergland im oberen Tal der Elbe, einem Nebenf1uß der Eder. Auf einem von Osten nach Westen zum Burghain ansteigenden und nach Nordosten und Süden zum Elbetal abfallenden Höhenrücken liegt Naumburg zirka 300 Meter über Normalnull. Die sich nach der Burg Naumburg nennenden Grafen sind seit 1170 bezeugt, die Stadtgründung in Anlehnung an diese Burg wird 1206/07 zuerst genannt als villa nova ante castrurn Nuweburch. Seit 1230 hat Naumburg Stadtrechte. Das Erzbistum Mainz ist seit 1266 Besitzer der Stadt, und mit den Dörfern Altenstädt und Altendorf wird Naumburg zu einem mainzischen Amt zusammengefaßt. Unter den Grafen von Waldeck als Pfandherren wird die Stadt reformiert, doch 1588 beginnt die Rekatholisierung. Im Dreißigjährigen Krieg wird die Stadt geplündert und die Burg niedergebrannt. Beim großen Stadtbrand von 1684 bleibt nur ein Haus von den Flammen verschont, doch innerhalb von acht Jahren ist die Stadt wieder aufgebaut. Weite Teile des heutigen Stadtbildes werden von Fachwerkhäusern aus dieser Zeit geprägt. 1802 kommt Naumburg zu Hessen-Kassel, und 1866 wird es preußisch. Seit der Gegenreformation ist die Naumburger Bevölkerung weitgehend katholisch gewesen. Eine neue evangelische Gemeinde gibt es erst wieder seit dem 19. Jahrhundert. Daneben hat es nachweislich seit dem 17. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde mit eigener Schule und Synagoge gegeben.

Seit dem Mittelalter wird hier vorwiegend Landwirtschaft betrieben, daneben hat es einige Mühlen gegeben. Da Naumburg abseits von größeren Verkehrsverbindungen gelegen hat, ist es in seiner wirtschaftlichen Entwicklung gehemmt gewesen. Deshalb sind im 19. Jahrhundert viele Handwerker nach Amerika ausgewandert. Erst seit dem Bau der Kleinbahn Kassel-Naumburg in

den Jahren 1903;04 besteht eine günstige Verkehrsverbindung zum Industriezentrum Kassel. Eine größere Industrieansiedlung hat Naumburg nicht vorzuweisen. Die früher hier betriebenen Sägewerke, Kalkbrennereien, der Viehhandel und das Steinmetzgewerbe haben keine Bedeutung mehr. Heute ist Naumburg ein staatlich anerkannter Erholungsort im Naturpark Habichtswald und wirbt um Feriengäste. Man bemüht sich, das Äußere der Stadt freundlich zu gestalten und den historischen Charakter des Ortskerns nach der nicht immer glücklich verlaufenen Stadtsanierung in seiner Eigenart zu erhalten. Im Jahre 1970 beging die Stadt ihre 800-Jahr-Feier und brachte eine Chronik heraus. Am 31. Dezember 1971 entstand die Stadt Naumburg in ihrer heutigen Form durch die Eingliederung der Gemeinden Altendorf, Altenstädt, Elbenberg und Heimarshausen.

Das Bewußtsein für die Geschichte der Heimat ist wieder stärker geworden. Das Fachwerk vieler Häuser wird freigelegt und erneuert, und im Herbst 1979 ist der 'Arbeitskreis Heimatgeschichte Naumburg' gegründet worden, der die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung erarbeiten und vermitteln will.

In diesem Sinne ist auch dieses Buch zu verstehen. Für den älteren Mitbürger soll beim Betrachten der Bilder die jüngste Vergangenheit wieder lebendig werden, und für die Jüngeren sind die Bilder mit den zum Teil unbekannten Ansichten schon ein Stück Geschichte.

An dieser Stelle sei auch allen Mitbürgern gedankt, die bereitwillig alte Fotografien zur Verfügung gestellt haben, auch wenn hier wegen der begrenzten Seitenzahl nicht alles gezeigt werden kann.

Naumburg, im August 1980

Volk er Knöppel

1. Die älteste Postkarte, die der Verfasser auffinden konnte, wurde am 5. Dezember 1905 an die Frau des Oberförsters Mietsdörffer gesendet. Die Bleistiftzeichnung zeigt den südlichen Teil unserer Stadt, links den Burgberg und rechts die evangelische Kirche mit einem Teil des Kuhberges.

2. Seit urdenklichen Zeiten wurde das Wasser der Kohlhager Quellen durch Holzröhren in den Marktplatzkump geleitet. Dieser tief ausgemauerte, mit Eisenreifen und Verschraubungen zusammen gehaltene Wasserbehälter war von einer I 1/4 Meter hohen Steinbrüstung umgeben. Der Zaitenstock des Marktplatzes speiste noch fünf weitere, kleinere Kumpe - zwei in der Unteren Straße, im Roten Rain, Altenhagen und vor dem Welbertor (Post). Die aufgespeicherten Wasservorräte dienten vor allem zur Feuerbekämpfung bei Bränden. Nach dem 1890 begonnenen Bau der neuen Wasserleitung entfernte man die überflüssig gewordenen Kumpe.

3. Die Schlachterei der Familie Kangießer befand sich am Marktplatz, unterhalb des Kirchhofes. Die Aufnahme aus dem Jahr 1920 zeigt von links: Änne Kangießer (geboren 1901), Therese (geboren 1892, nach Amerika ausgewandert), Mutter Margarete, geborene Meier (geboren 1864) und im Fenster Klara Kangießer (geboren 1898). Rechts der um 1900 gepflanzte Kastanienbaum, der noch heute das Bild des Marktplatzes entscheidend mitbestimmt.

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