Neuwied am Rhein in alten Ansichten

Neuwied am Rhein in alten Ansichten

Auteur
:   Dieter Ziegelmeier
Gemeente
:   Neuwied am Rhein
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2905-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Neuwied am Rhein in alten Ansichten'

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D ISBN 90 288 2905 9

Im Verlag Europäische Bibliothek in Zaltbommel/Niederlande erscheint unter anderem die nachfolgende Reihe:

IN ALTEN ANSICHTEN, eine Buchreihe in der festgehalten wird, wie eine bestimmte Gemeinde zu 'Großvaters Zeiten', das heißt in der Zeit zwischen 1880 und 1930, aussah. In dieser Reihe sind bisher in etwa 500 Einzelbänden Gemeinden und Städte in der Bundesrepublik dargestellt worden. Es ist geplant, diese Reihe fortzusetzen. Unter dem Titel In oude ansichten sind bisher etwa 1 250 Bände über Städte und Dörfer in den Niederlanden erschienen. In Belgien ist die Buchreihe mit In oude prentkaarten beziehungsweise En cartes postales anciennes betitelt und umfaßt 400 Bände. In Östetreich und in der Schweiz sind unter dem Titel In alten Ansichten bisher 60 beziehungsweise 15 Bände erschienen. Weitere 150 Bände beschreiben Gemeinden und Städte in Frankreich, und zwar in der Buchreihe En cartes postales anciennes. In Großbritannien sind bisher 125 Bände unter dem TItel In old picture postcards herausgebracht.

KENNT IHR SIE NOCH ??. eine Buchreihe in der festgelegt wird wie die Leute-von-damals in einer bestimmten Gemeinde oder Stadt zu 'Großvaters Zeiten' lebten, lernten, wohnten, arbeiteten, feierten, Musik machten und so weiter.

Näheres ûber die erschienenen und geplanten Bände der verschiedenen Buchreihen erhalten Sie bei Ihrem Buchhändler oder direkt beim Verlag.

Dieses Buch wurde gedruckt und gebunden von dem Grafisohen Betrieb De Steigerpoort in Zaltbommel/Niederlande.

Kennst du das Städtchen offen, nett und rein?

Kein Secten-Zwist

nimmt seine Bürger ein. Und nimmer welkt darin der Freude Kranz.

Kennst du es nicht?-

So fragt das Lied!

Des Städtchens Name

ist Neuwied!

Am Rheinesstrand, Im Frankenland,

Im alten Engersgaue

Graf Friedrich, jung und ritterlich, Ein neues Schloß erbaute sich, Das frei ins Land er schaue.

(Zur Gründung der Stadt Neuwied, am 26. August 1653.)

VORWORT

Das vorliegende jüngste Glied in der Reihe der alten Ansichten fügt sich harmonisch an seine Vorgänger an.

Die Zusammenstellung 'alter' Darstellungen vermittelt nicht nur ein Gefühl der Nostalgie und weckt nicht nur das Bewußtsein für die Vergänglichkeit alles Irdischen, sondern läßt durch die Darstellung historischer Ereignisse ein Stück Geschichte lebendig werden.

Besondere Aktualität haben die Aktivitäten der Schützengesellschaft, die im letzten Jahr ihr 150jähriges Bestehen feierte und die gemeinsam mit vielen anderen Vereinen das Leben in unserer Heirnatstadt geprägt haben und noch beleben.

Beim Betrachten des Hochwassers werden die Neuwieder voll Dankbarkeit an ihren Deich denken, der sie voriges Jahr allein zweimal vor ähnlichen Katastrophen bewahrt hat.

So wird das vorliegende Büchlein den Neuwiedern die Erinnerung beleben und den Freunden Neuwieds Einblicke in das Leben und die Geschichte unserer Stadt vermitteln.

Friedrich Wilhelm Fürst zu Wied

EINLEITUNG

Kurzgefaßte Geschichte der Stadt Neuwied

Regierender Herr der Grafschaft Wied war vom Jahre 1631-1698 Friedrich lIl., ein tatkräftiger Mann, der sich mit seiner Familie in seiner Residenz, der Burg Braunsberg bei Oberbieber, zu eingeschränkt fühlte und aus diesem Grund ein Schloß am Rhein, an der Stelle des durch den Dreißigjährigen Krieg zerstörten Dorfes Langendorf, erbaute.

Dieses Schloß, im Jahre 1647 erbaut, benannte er 'Neuenwied'. An dieses reihten sich Wohnungen für gräfliche Beamte und auch einzelne Privathäuser, in regelmäßigen Vierecken erbaut; innerhalb befanden sich Hofräume und Gärten.

Allen solchen Leuten, die anderswo infolge des Grundsatzes -

Cu i u s regio, e i u s r e l i g i o

(Wessen das Land, dessen die Religion)

das heißt der Landsherr hat zu bestimmen, welche Religion seine Untertanen haben sollen vertrieben wurden, gewährte Graf Friedrich eine Freistätte.

Rasch wuchs darum die neue Niederlassung, der im Jahre 1653 am 26. August in Regensburg durch Kaiser Ferdinand III. Stadtrechte verliehen wurden.

1662 gab ihr Graf Friedrich lIl. besondere Rechte, ähnlich denen der Stadt Friedberg in der Wetterau. Die Hauptpunkte waren: Freiheit von Leibeigenschaft und Frondiensten, das Recht, einen Magistrat zur Verwaltung der Stadt einzusetzen, unentge1dliche Hergabe von Bauplätzen unter der Bedingung, daß nach dem Stadtplan, der damals vom Stadtgründer Graf Friedrich vorgeschriebenen 'Schachbrettbauweise', gebaut würde.

Ferner wurde denen, die dem herrschenden reformierten Bekenntnis nicht zugehörten, freie Ausübung ihrer Religion innerhalb ihrer Häuser gestattet.

Im Jahre 1670 wurde der Grundstein zu einer reformierten Kirche gelegt. Als irn Jahre 1673 Ludwig XIV. von Frankreich Holland mit Krieg überzog und die kaiserlichen Kriegsvölker dem bedrohten Land zu Hilfe eilten, war das Neuwieder Becken ein Kriegsplatz.

Bald waren es Franzosen, bald Deutsche, die die junge Stadt brandschatzten; befand sich hier doch auch eine Schiffsbrücke der Franzosen über den Rhein.

Trotzdem wuchs Neuwied fortwährend, und der Widerruf des Ediktes von Nantes 1685, welcher viele fleißige evangelische Untertanen aus Frankreich vertrieb, brachte der Stadt neuen Zuzug.

Am 21. Dezember 1687 wurde die reformierte Kirche eingeweiht. Damals gab es in Neuwied fünf Straßen mit 130 Wohnhäusern.

Im Frühjahr des Jahres 1694 fielen die Franzosen, aus dem Trierer Raum kommend, nachts in Neuwied ein, plünderten und zündeten Häuser an, schleppten auch, da Graf Friedrich ihnen entkam, drei angesehene Bürger mit, hielten sie 22 Monate in Gefangenschaft und ließen sie erst gegen ein Lösegeld von 2 500 Talern wieder frei.

Den größten Aufschwung hat Neuwiedunter der Regierung des Grafen Alexander, geboren 1706, zu verzeichnen. Er nahm im Jahre 1750 die Herrnhuter auf, welche sich verpflichteten, jährlich ein neues Haus zu bauen.

Im Westen der Stadt errichtete Graf Alexander eine Anzahl kleinerer Gebäude, die Husarenkaserne. Ferner ließ er Häuser bauen und durch eine Lotterie verloßen.

An der Ostseite entstand ein neuer Stadtteil, den man 'vor Neuwied' nannte, und der durch den Luisenplatz von der Altstadt getrennt war.

Neuwied um 1828

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