Nörten-Hardenberg in alten Ansichten

Nörten-Hardenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Adolf Kellner
Gemeente
:   Nörten-Hardenberg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3057-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Nörten-Hardenberg in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Die geschichtliche Entwicklung Nörten-Hardenbergs kann auf eine lange und bewegte geschichtliche Vergangenheit zurückblicken. Es wird angenommen, daß schon etwa 400 nach Christus die Anfänge einer Siedlung in Nörten existierten. Mitte des 8. Jahrhunderts wurden die Franken Herren über unsere Heimat. Im Zusammenhang mit der fränkischen Christianisierung wird wohl die Pfarrkirche St. Martin schon in karolinischer Zeit gegründet worden sein. Nörten wird, damals geschrieben als Northun, zum ersten mal in einer Urkunde des Erzbischofs Williges von Mainz erwähnt.

Schon bald konnte sich der Ort beachtlich entwickeln. Der Schutz der Burg Beverstein, das heutige Hardenberg, ließ Nörten schon um das Jahr 1000 zu einem größeren Marktflecken werden. Erzbischof Lupold von Mainz gründete 1055 das bis 1803 bestehende Petersstift. Das Stift stellte auch seit 1150 den Archidiakonat für die zwölf Tauf- oder Mutterkirchen Südniedersachsens, das damit als kirchliche Aufsichts-Instanz ein Gebiet von rund 500 Quadratkilometern unter sich hatte. Die wachsende Bedentung von Nörten-Hardenberg dokumentiert sich auch in der Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Kar1 IV. im Jahre 1360. Nörten wurde ein Weehenmarkt zugestanden und das Recht, von durchziehen-

den Wagen Zoll zu erheben. Als Herzog Wilhelm von Sachsen gegen Beverstein zog und dabei Nörten niederbrannte, wurde der Ort mit Wall und Graben umgeben. Der Wert dieser Anlage sank aber bald durch die Erfindung und militärische Nutzung des Schießpulvers. Das ehemalige Erbstift und Mainzerische Amt kam im Jahre 1609 nach der Reformation unter Welfische Herrschaft unter der es unter dem Namen Adeliges Gericht Hardenberg bis 1851 weiterbestand.

Im Laufe der Jahrhunderte trug Nörten die amtliche Bezeichnung Pleck, Fleck, Flecken, hatte aber immer eine städtisch-ähnliche Verfassung und städtischen Charakter. 1717 erhielt N örten von seinem Landesherrn König Georg das Recht, drei Jahrmärkte abzuhalten. Sie bestanden bis 1928. Von 1852 bis 1859 war Nörten ein königliches Amt. Nach Durchführung verschiedener Verwaltungsreformen gehörte der Flecken seit 1885 zum Kreis Northeim, dessen Amtsgericht in Gerichtssachen zuständig wurde. Im Jahre 1928 wurde die Landgemeinde Marienstein und im darauffolgenden Jahr der Gutsbezirk Hardenberg eingemeindet. Seitdem heißt der Flecken N örtenHardenberg. Wegen der romantischen Burgruine und seiner hervorragenden landwirtschaftlichen Lage bestimmt der Oberpräsident in Hannover die Flecken-

gemeinde Nörten-Hardenberg im Jahre 1936 als Fremdenverkehrs-Gemeinde. Die Verfassungs- und Gemeindeverordnungs-Veränderung von 1934/35 beseitigte die rechtlichen Unterschiede von Städten und Landgemeinden und so auch die besondere Stellung des Fleckens Nörten-Hardenberg. Im Hinblick auf seine große geschichtliche Vergangenheit und den heutigen städtischen Charakter des Ortes in Erinnerung an seine alten Verfassungsrechte und seine überörtliche Bedeutung haben die Einwohner NörtenHardenbergs seit längerem den berechtigten Wunsch, daß ihr Ort die Bezeichnung Stadt führen möge. Verständlich ist dieses Verlangen besonders angesichts der erstaunlichen Entwicklung seit dem Zweiten Weltkrieg, die sicherlich durch die sehr günstigen Verkehrslagen des Fleckens Nörten-Hardenberg an die Bundesbahnlinie Hannover/Kassei, der Bundes-Autobahn Frankfurt/Hannover und den Bundesstraßen 3 und 446 unterstützt wurde und wird.

Heute ist die Wirtschaftsstruktur des Fleckens durch eine Vielzahl von Gewerbe- und Handwerksbetrieben sowie Einzelhandelsgeschäften reich differenziert. In über 100 Betrieben befinden sich weit über 1 000 Arbeitsplätze. Nach Nörten-Hardenberg kommen weit über 500 Einpendler aus den umliegenden Gemeinden. Von Besonderer Bedeutung für den Ort sind die

Zuckerfabrik, die Kornbrennerei und die Brauerei. Mehrere Industrieunternehmen sind bereits neu angesiedelt worden. Gelände für weitere IndustrieAnsiedlung steht bereit. Auch auf kulturellem, sozialem und kommunalem Gebiet sind beachtliche Leistungen erbracht worden, unter anderem wurden Einrichtungen geschaffen, die das Zusammenleben heute in einern modernen Gemeindewesen erfordert, Nörtcn-Hardenberg ist heute ein blühender Flecken, dessen stetige Aufwärtsentwicklung gesichert ist und der deshalb mit Recht zuversichtlich in die Zukunft blieken kann.

LITERATUR

Duensing, Hermann: Die Hausinschriften von NörtenHardenberg von 1936

Lücke, Heinrich: Der Hardenberg von 1926; Aus der Geschichte des Dorfes Parensen von 1933

Wiegand, Heinrich: Heimat-Bucli des Kreises Northeim von 1924

Grafe, Erika: Die Fleckensiedlungen um Giittingen von 1951

Osseforth, Carl: Geschichte der St.-Martini-Kirche und die Geschichte Mariensteins und seiner Kirche

1. Gruß aus Norten von 1898. Eine der ältesten Ansichtskarten von Nörten aus dem Jahre 1898. Die Totalansicht von Nörten zeigt den neu erbauten Bahnhof. Auch kann man die neu erbaute SanktMartini-Kirche sehen. Ein beliebtes Fotomotiv bis in die heutigen Tage ist die Burgruine Hardenberg mit ihren Parkanlagen.

2. Gruß aus Nörten von 1900. Bei dieser Ansichtskarte aus dem Jahre 1900 hat man schon die Fotografie genutzt, Bei der Totalansicht handelt es sich um den Altstadtkern gesenen von Osten, das Bahnhofsgebäude gegen Süden mit der alten Sandsteinbrücke nach Marienstein, die Ruine Hardenberg mit der am Fuße gelegenen Burg-Schenke.

3. Luftaufnahme von 1931. Diese Aufnahme aus dem Jahre 1931 zeigt uns ein Gesamtbild der Nörtener Altstadt aus der Vogelperspektive. Im Mittelpunkt die katholische Sankt-Martini-Kirche mit dem Stiftsplatz und die Straße Am Kirchhof. Vorn links die Häuserzeile gehört schon zum 'Alten Dorf'.

Ruine Hardenberg ous :Röl'fen

Oräfl. chloss Hardenberg

4. Gruß aus Nörten von 1910. Der 'Hardenberger Krug'. Vor dem Zweiten Weltkrieg war der Gasthof rnit dem Wirtsehepaar Hugo Fleischmann ein beliebtes Ziel vieler Göttinger Studenten. Nicht nur sie waren hier Gäste, sondern viele Nörtener Vereine hatten hier ihre Zusammenkünfte, so zum Beispiel der 'Schützenverein Ümmelberg von 1906', die heutige Bürgerschützengesellschaft. Der Hardenberger Krug wurde im Jahre 1965 dem Erdboden gleich gemacht, wegen Baufälligkeit. Das Gasthaus war das zweite Gebäude auf der linken Seite wenn man von Northeim kam.

Nörten

Ecnçestrasse

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5. Lange Straße im Jahre 1908. Sobald ein Fotograf auf der Bildfläche erschien, waren auch gleich Kinder zur Stelle. Diesen Teil der Langen Straße nennt man die 'Lämrnerweide' und zwar vom Zwetchenwasser bis zum Mühlenbach, der vor ein paar Jahren verrohrt wurde, Die Straße die im Bild links abgeht, ist die Zufahrt zum Schloß Hardenberg.

6. Das Bild von 1906 zeigt das Wohnhaus der Familie Köpps in der Langen Straße, alte Hausnummer 53. Links in der Weißen Schürze steht Sophie Köpps mit einer Bekannten, Fräulein Wegener. Da es in Nörten mehrere Familien Köpps gab, hatte diese den Beinamen 'Tor-Köpps', weil das Haus vor 1800 das erste Haus war, wenn man aus Richtung Northeim kam, also das Tor zu Nörten.

7. Lange Straße, alte Hansnummer 51, Haus Weisenburger. Dieses schlichte Fachwerkhaus in der Langen Straße findet der Betrachter nicht rnehr, da das Haus mit Putz überzogen wurde. Der Besitzer Friedrich Proffen und Sohn stehen davor. Rechts im Bild sehen wir eine Wasserpumpe über einem der vielen Brunnen von Nörten.

8. Lange Straße, alte Nummer 61, Haus Bauermeister. Das Bild zeigt uns ein kleines Wohnhaus in der Langen Straße. Der Besitzer, Herr Bauermeister, schaut aus dem Fenster. Dieses Haus wurde im Jahre 1956 abgebroehen und von dem Nachbarn Georg Beulke Il., der auch auf dem Bild steht, umgebaut.

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