Oberwesel in alten Ansichten Band 2

Oberwesel in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Joseph Hausknecht
Gemeente
:   Oberwesel
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5626-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Oberwesel in alten Ansichten Band 2'

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von JoseflIausknecht

Europäische Bibliothek - ZaltbommellNiederlande

D ISBN 9028856269/ crr

© 1993 Europäische Bibliothek - ZaltbommellNiederiande

Nachdruck und Vervielfältigungjeglicher Art von Bild und Text nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlegers.

EINLEITUNG

'Oberwesel in alten Ansichten Band IJ' soll dem Leser noch weitere Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten in Wort und Bild nahebringen.

Alte Sitten und Gebräuche geraten mehr und mehr in Vergessenheit, insbesondere seit dem Zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit. Die alten Menschen - Überlieferer der alten Sitten - sind inzwischen verstorben.

Mit diesem Buch mächte ich besonders der Jugend Heimat und Geschichte etwas näher bringen, die Vergangenheit in Erinnerung rufen. Die Wurzeln hierzu steeken in so vielen alten Einrichtungen und Gebräuchen, wir müssen uns nur die Mühe machen, ihr nachzugehen.

Oberwesel, im Februar 1993

Josef Hausknecht

1. Stich von Merian.

Eine alte Schrift besagt folgendes: Aus der im Jahre 1646 von Math. Merian herausgegebenen Beschreibung der vornehmsten Städte und Plätze der Erzbisthümer Mainz, Trier und Cöln, heißt es bei der Beschreibung von Oberwesel wörtlich: 'Man findet, daß ehe sie völlig an das Reich kam, sie denen von Schönberg gehöret, deren Schloß noch außer der Stadt auf einem Berge man siehet. Es hat diese Stadt ein lustiges Lager, schöne Gebäude, voraus aber schöne Kirchen, sonderlich zu unseren Frauen in dem oberen Theil der Stadt, so ernstlich im Jahre Christi 1307: welches Jahr an hohen und schönen Fenstern im Chor mit alter Schrift verzeichnet sein solle: angefangen nochmals 1331 zu Ehren der Jungfrauen Mariä und ihrer Mutter Annae, eingeweihet von Erzbischof Balduin aber in ein Stift verwendet worden.

2. Von den zahlreichen altersgrauen Städtchen, die sich im Tal der Loreley auf schmalem Ufersaum aneinanderreihen, zeigt kein anderes so eindrucksvoll ein noch ganz vom Mittelalter beherrschtes Stadtbild wie überwesel. Die Maler und Graphiker des vergangenen Jahrhunderts haben uns die schönen Bilder und Stiche hinterlassen, wie sich überwesel vor 150 und 200 Jahren zeigte. Ein Städtchen mit einer ganzen Reihe alter Tore, Türmen und Kirchen aus dem frühen Mittelalter. Das ist überwesel, das Vosolvia der Römer, ursprünglich eine Mutation an der römischen Rheinstraße ...

... Noch heute ist die außerordentlich starke Befestigung sichtbar. Das einstige schmucke Aussehen des Stadtinnern mit vielen hochragenden Fachwerkhäusern kann man heute noch erahnen. 21 Mauertürme davon sind noch 16 gut erhalten - verstärkten die den Stadtkern voll umschließende Wehrmauer und so kann man leicht verstehen, daß die Erstürmung der Stadt außerordentlich schwer war ...

... Das hat denn auch erstmals im Jahre 1389 Werner von Falkenstein, Erzbischof von Trier, erfahren müssen, als er die Stadt ergebnislos ein volles Jahr lang belagerte. Die Chronik schreibt darüber: ... belägerte Anno 1389 diese Stadt mehr denn als ein gantz Jahr - hiebe die Weingarten ab - und thäte einen großen verderblichen Schaden mit den großen Büchsen.'

So ist manches auch heute noch erhalten. Die winkligen Gäßchen muß man einfach durchwandern. Es gibt vieles zu schauen und zu entdecken.

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