Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Wieland Mücke, Ekkehard Eder und Herbert Wagner
Gemeente
:   Osterode am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5919-7
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterode am Harz in alten Ansichten Band 4'

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EINLEITUNG

Seit 1977 sind drei Bände der Reihe 'Osterode in alten Ansichten' erschienen. Im dritten Band hatten die Autoren den Schwerpunkt auf Fotografien aus dem Zeitraum bis 1945 gelegt. Als Fortsetzung dieser Reihe werden in dem nunmehr vorliegenden vierten Band die zahlreichen Veränderungen, die das Stadtbild seit dem Kriegsende erfahren hat, dokumentiert. Die Einwohnerzahl war durch den Zuzug der Flüchtlinge von etwa 9 000 vor dem Krieg auf über 15 600 im Jahre 1950 angewachsen. Bau- und Siedlungsprogramme schufen seit den fünfziger Jahren neue Wohngebiete.

Die Betriebe der Ackerbürger verschwanden aus der Stadt und fanden auf den Aussiedlerhöfen in der Gemarkung eine neue Bleibe. Die Tangenten, der Innenstadtring, der Ausbau der Fußgängerzone veränderten die Verkehrsführung im Stadtgebiet grundlegend. Alte Häuser wurden modernisiert, viele neue öffentliche und private Gebäude entstanden und gaben der Stadt ein neues Gesicht.

Selbstverständlich sollten, wie schon in den vorherigen 'alte Ansichten', auch die Gerneinden, die sich

Anfang der siebziger Jahre mit der Stadt Osterode zusammenschlossen, dargestellt werden.

Die Aufzählung der Themenbereiche macht deutlich, daß dieser Bildband keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann, er zeigt jedoch an Einzelbeispielen Veränderungen auf, die das Leben der Osteroder prägten und prägen. Einige Persönlichkeiten der Stadt finden sich in den Text- und Bildbeiträgen. Auch hier konnte nur eine kleine Auswahl getroffen werden, um den vorgegebenen Rahmen dieser Veröffentlichung nicht zu sprengen.

Herzlich gedankt sei an dieser Stelle Frau Gisela Breyer, Herrn Georg Matzander und Herrn HansArnold Poehling für die wertvollen Hinweise und die freundliche Mithilfe bei der Erstellung dieses Bandes. Der Dank gilt auch den Bürgern, die durch die Bereitstellung von Bildmaterial zu dieser Veröffentlichung beitrugen.

Osterode am Harz August 1994

Die Verfasser

1. Um 1980 entstand diese Fotografie von Osterode. Der Fernverkehr wurde bereits über die damals neue Bundesstraße um die Innenstadt geleiter. Das Kornmagazin - zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht zum Rathaus ausgebaut - und der Marktkirchturm überragen die anderen Gebäude, Die Bebauung in den Bereichen Röddenberg. Butterberg und Fuchshalle zeigt, wie seit den fünfziger Jahren zahlreiche neue Wohngebiete am Stadtrand entstanden sind. Im Hintergrund ist der Harz mit dem Höhenzug 'Auf dem Acker' zu erkennen.

2. Neben den ältercn Marktstellen an der St.-Jacohi-Kirche und an dcr Marktkirche (heute: MartinLuther-Platz) ist bereits im Mittelalter der Kornmarkt - früher auch als Kohlmarkt bezeichnet nachweisbar. Seine Größe weist auf die Bedeutung Osterodes als Warenumschlagplatz an der Kreuzung mehrerer alter Handelsstraßen (Harzrandstraße/ Alte Harzstraße ) hin. Die um 1960 vom Marktkirchturm aus entstandene Fotografie zeigt im Hintergrund noch die Gärten, die dem 1976-1979 errichteten Parkdeck weichen mußten. Links neben der Marienkirche ist noch der Schornstein der ehemaligen Likör-, Saft- und Marmeladefabrik Böhlke & Schimmier (später Edeka-Großhandel) zu sehen.

3. Um 1970 diente der Kornmarkt noch als Parkplatz und zentrater Verkchrsort für den Innenstadtbcreich. Das Hotel 'Deutscher Hof. das Eisen- und Haushaltswarengeschäft Rinne. das Spietwarengeschaft Klapproth (heute: Parfümerie Rasinski), das Geschaft für teinmechanische Gcräte Busch und Müller, das Schreib- und Rauchwarengeschäft Schwenn und das Lebensmittelgesehäft Thams & Garfs sind heute verschwundcn.

4. Stoff für viele Diskussionen lieferte die 1979 von dem Lerbacher Künstler WernerJoachim Schatz geschaffene und von der Thüringer Gasgesellschaft gestiftete Bronzeplastik von den 'Schwatzenden Frauen'. Stellt sic doch das Interesse der Osteroder für ihre Mitmenschen und das Geschehen in der Stadt anschaulich dar. Hält sie dabei vielleicht auch in liebevoll-spöttischer Weise den Spiegel vor? Im Original standen die drei Damen früher bei Kiencke (später:

Susebach. Brinkmann, Mellinghausen) an der Ecke. Sie fehlten auf keiner Bcerdigung, um die 'Modenschau' zu sehen.

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5. Auch die Marientorstraße diente vor dern Ausbau der Fußgängerzone dem Autoverkehr. Die Aufnahme zeigt die Situation vor dem Bau des 1975 errichteten Woolworth-Kaufhauses.

6. Auf dem Kornmarkt feierte der Männergesangverein 'Floria' 1951 sein 100jähriges Bestehen, Irn Hintergrund sind die Bauarbeiten am St.-Aegidien-Kirchturm zu erkennen.

7. Am 2. November 1979 eröffnete der Bürgermeister Karl Koch die in zwei Jahren Bauzeit erstellte Fußgängerzone. Zunächst wurden der untere Rollberg, die Straße Am Schilde. die Markt- und Marientorstraße, der Martin-Luther-Platz und der Kornmarkt für den Autoverkehr gesperrt und mit Bäumen. Sitzgruppen und Brunnen attraktiv gestaltet. Viele Einzelhändler begrüßten die Fußgängerzone als Chance zur Belebung der Inncnstadt und als Gogengewicht zu vorhandenen oder geplanten Einkaufszentren am Stadtrand. Die Werbegemeinschaft Osterode lud deshalb zur Eröffungsfeier eine französische Stuntmen-Truppe ein. die auf dem Kornmarkt ein 'rniuelalterliches Ritterturnier ' veranstaltete.

8. Im Jahre 1978 wurde dieses Bild vom Ausbau der Fußgängerzone irn Bereich der Straße Am Schilde aufgenommen. In den tolgenden Jahren erweiterte man den autofreien Bcreich in der Innenstadt: Die untere Scheffelstraße, ein Teil der Waagestraße, die Auenstraße und der Rollberg bis zur Einrnündung der Petersilienstraße vergrößerten bis Anfang der neunziger Jahre die Fußgängerzone.

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