Kettwig in alten Ansichten Band 3

Kettwig in alten Ansichten Band 3

Autor
:   Theo Basten
Gemeinde
:   Kettwig
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5696-7
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt.

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Auszüge aus dem Buch 'Kettwig in alten Ansichten Band 3'

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10. Ein Bliek vom 'Stamrnensberg' auf die katholische Kirche St. Josef Anfang der sechziger Jahre. Damals befand sich gegenüber der Kirche an der Straßenkreuzung nach Mintard ein Gebäudekornplex mit der Gaststätte 'Haus Köttgen', die zuletzt unter der Bezeichnung 'Sputnik' ein Anziehungspunkt für die Jugend war.

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11. Keuwig vor der Brücke mit seinen vorzüglichen Gaststätten gehörte immer zu den Ausflugszielen im Ruhrtal. Das Gartenrestaurant 'Flora' an der Landsberger Straße wurde wegen der nahegelegenen Eisenbahnstation Kettwig vor der Brücke von vielen Gästen besucht. Im Garten des Restaurants gab es für Unterhaltung und Freizeit ein großes Angebot. Auf der Ansicht von 1889 ist ebenfalls das Schloß Landsberg auf den Ruhrhöhen zu sehen, dessen Herrenhaus aus dem 12. Jahrhundert stammen soll.

12. In den Jahren 1936 bis 1938 wurden in Kettwig mehrere Siedlungen erstellt. Eine städtebaulich gelungene Maßnahme war und ist die oberhalb von Kettwig vor der Brücke gelegene 'Laupendahler Siedlung'. Die Bebauung hat sich inzwischen weiter ausgedehnt, aber dem Gesamtcharakter der schönen Siedlung nicht geschadet. Ein Besuch lohnt sich.

13. In Kettwig gibt es wiederholt um die Jahreswende das sogenannte Neujahrhochwasser. Dieses Naturereignis verläuft in der Regel harmlos. Tragisch für Kettwig war eine andere Katastrophe, das Möhneseehochwasser am 17. Mai 1943. Durch Bombenangriffe wurde die Möhnetalsperre zerstört, und das Wasser überflutete das Ruhrtal. Auf dem Bild sehen wir einen Rettungseinsatz in der Landsberger Straße am 18. Mai 1943. Das Fachwerkhaus im Hintergrund (Haus Heiland) gibt es nicht mehr. An dieser Stelle wurde von den Bürgern ein Gedenkstein zur Erinnerung an das ehemalige Jüdische Gebetshaus in Kettwig vor der Brücke aufgestellt.

14. Kettwig um 1890 war ein kleiner Ort mit sieben hochragenden Fabrikschornsteinen. Davon gehörten fünf zu Textilbetrieben , je einer zur Seilerei am Bahnhof und zur Ziegelei am Ruhrufer . Die Bürger waren stolz auf ihren Bahnhof und stellten ihn auf ihren Grußkarten immer wieder dar. Der Bahnhof war bekannt für seine gepflegte Gaststätte, zu der auch bis in die dreißiger Jahre hinein eine große Gartenwirtschaft gehörte.

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15. Die Firma Joh. Wilh. Scheidt war über dreihundert Jahre das größte Textilunternehmen in Kettwig und bestand aus zwei Werksbereichen: der Tuchfabrik an der Ruhrstraße und der Kammgamspinnerei an der heutigen Ringstraße. Auf der Abbildung (um 1890) sind die Werksanlagen in ihrem damaligen Umfang dargestellt.

16. Ein Bliek auf das Kettwiger Stadtpanorama um 1906. Die Tuchfabrik der Firma Joh. Wilh. Scheidt breitete sich zu dieser Zeit immer mächtiger am Ruhrufer aus und hatte 1902 das neue Kraftwerk mit zwei Türmen, im Volksmund "Türmchenhaus' genannt, in Betrieb genommen.

17. Ein ebenfalls historisches Bild von der Tuchfabrik Scheidt Anfang des 20. Jahrhunderts. Vom Leinpfad führte eine private Zufahrt über einen Nebenarm der Ruhr, dem 'Mühlenstrangh'. zum südlichen Werkstor. Der heutige Mühlengraben ist ein Reststück dieses Flußarmes. Das Turbinenhaus (1902) mit seinen Türmen ist ein Wahrzeichen Kettwigs geworden. Die Bürger der Stadt hoffen, daß der vom Brand zerstörte Hauptturm bald wieder in alter Pracht hergestellt wird.

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Ruhrbrücke Kettmig

18, Ein Bliek auf Kettwig um 1940, vor Beginn des Umbaues der Brücke und der alten Wehranlagen. Die Werdener Straße im Vordergrund des Bildes war zu dieser Zeit eine mit hohen Bäumen urnsäurnte ruhige Landstraße, Wer bis zum 31. Dezember 1930 die Brücke passieren wollte, mußte Brükkengeld bezahlen. Zwei Zahlbelege aus den dreißiger Jahren, je eine Einzel- und Familienmarke, können hier gezeigt werden,

19. Die neue Ruhrbrücke wurde am 28. Juni 1950 fertiggestellt und dem Verkehr übergeben. Die Menschen beiderseits der Ruhr waren glücklich darüber, daß sie nun, nach jahrelanger Behinderung, wieder unbeschwert von einem zum anderen Ufer gehen konnten. Ein Bliek durch die Krananlage des Kraftwerkes am Kettwiger Stausee zeigt die neue Ruhrbrücke und die unzerstörte Altstadt um 1952.

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