Kettwig in alten Ansichten Band 3

Kettwig in alten Ansichten Band 3

Autor
:   Theo Basten
Gemeinde
:   Kettwig
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5696-7
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt.

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Auszüge aus dem Buch 'Kettwig in alten Ansichten Band 3'

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20. Mit dem Ausbau des Kettwiger Stausees wurde in dem Kriegsjahr 1940 begonnen. 1950 war die Gesamtanlage fertiggestellt. Der Kettwiger Stausee hat eine Oberfläche von 0,55 km2 und einen Stauinhalt von 1,43 Mio. cbm. Er dient der gütemäßigen Sicherstellung der Wasserversorgung und auch der Stromerzeugung. Das mit dem Stau verbundene Wasserkraftwerk hat eine Leistung von 5 000 kW. Die Aufnahme von 1953 zeigt oie fertiggestellte Brücke und die Stauwehranlage mit Oberund Unterwasser.

21. Das in Kettwig seit alter Zeit vorhandene 'Streichwehr' wurde durch den Neubau des Kettwiger Stausees durch ein neues Wehr mit beweglichen Verschlüssen ersetzt. Auch eine neue Schleuse wurde eingebaut, die für Schiffe bis zu 300 t passierbar ist. Der Schleusenhub beträgt rund 6 Meter. Das Durchschleusen ist für die Passanten auf der Brücke immer wieder ein Erlebnis.

22. Abt Bernhard Il. wurde 1780 inthronisiert. Er hatte viel für seine Kettwiger Untertanen übrig und baute für sie 1794 die Steinbrücke über den 'Mühlenstrangh', heute Mühlengraben. Das Wappen des Abtes ist über dem mittleren Brückenbogen (Richtung Mühlengraben) auch heute noch zu sehen.

23. Die Schokoladenseite Kettwigs ist die Stadtansicht am Mühlengraben. Der Kirchenhügel wurde bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts 'Kettwig auf der Höhe' genannt, weil sich hier der höchste Punkt der Altstadt befindet. Alle Wohnhäuser auf dem Bild gehören zum Denkmalschutzbereich 'Kettwig Altstadt'. Das Gaststättengebäude mit dem Balkonvorbau (rechts) ist 1766 errichtet worden und seit 1791 Gastwirtschaft. Nach dem Wirt Plankermarm erhielt die Gaststätte bis in die achtziger Jahre dieses Jahrhunderts hinein den Namen 'Plänk'. Am linken Bildrand ist die Gaststätte 'Parlament' erkennbar. Eine Inschrift von 1645 bezeichnet das Gebäude als 'Staeder Haus'. Die Abbildung einer Jakobsmuschel wies den Jakobspilgern den Weg.

24. Vom Ausbau der neuen Stauseeanlage war die Breitweberei der Firma Klein-Setnatter am Promenadenweg/Ecke Bachstraße nicht betroffen. Hier wurden Schirrn- und Futterstoffe bis in die siebziger Jahre hinein hergestellt. Auf dem Bild von 1956 sehen wir den Klinkerbau mit seinen Werkshallen, zum Stausee abgegrenzt durch eine Hochwasserschutzmauer.

25. Kettwig um 1890. Der Bahnhof Kettwig ist im Hintergrund rechts erkennbar. Ebenfalls die damals in Betrieb befindliche Ziegelei zwischen Ruhr und Bahndamm. Eine unberührte Landschaft breitete sich nach Norden aus. Inzwischen sind alle erkennbaren Freiflächen bebaut worden.

26. Das Ruhrtal ist im Bereich zwischen Kettwig und Werden von besonderer landschaftlicher Schönheit. Die Ruhrhöhen bei Kettwig vor der Brücke haben die Lagebezeichnung 'Hoffrnannsberg' und 'Auf der Rötsch'. Auf dem Bild von 1950 ist erfreulich festzustellen, daß sich das schöne Landschaftsbild nicht verändert hat.

27. Die Ansicht von 1930 zeigt die Stadt Kettwig umgeben von großen, unbebauten landwirtschaftlichen Flächen. Im Vordergrund ist die für zwei Eisenbahnstrecken angelegte Brücke zu sehen. In der Bildmitte ist die nach Bredeney führende, damals mit hohen Bäumen umsäumte Essener Straße, heute Meisenburgstraße, zu erkennen.

28. Die Kettwiger Eisenbahnbrücke hatte zwei Strecken, eine für die Linie Essen-KettwigDüsseldorf und die andere für die Strecke KettwigMintard-Mülheim-Styrurn. Die gesamte Brückenanlage wurde in den letzten Kriegstagen, am 10. April 1945, zerstört, Doch schon 1950 wurde mit dem Wiederaufbau der Brücke, aber nur für die Strecke nach Düsseldorf, begonnen. An dem Kettwiger Promenadenweg - er ist durchgehend von Essen-Werden nach MülheirnJRuhr zu begehen hatte schon damals das Gastschiff "Thetis' geankert. Das Schiff ist fest mit dem Ufer verbunden und nach Verlegung des Standortes und baulichen Verbesserungen ein beliebtes Ausflugslokal geworden.

29. Von Kettwig aus ist die Ruhr mit Personenschiffen nach Mülheim und zum BaJdeneysee zu befahren. Bei schönem Wetter hat die Ruhrschiffahrt Hochbetrieb. Auf dem Bild sehen wir ein Schiffvon Werden kommend vor dem 'Oefter Spiek'.

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