Ahlen in alten Ansichten

Ahlen in alten Ansichten

Autor
:   Josef Hesse und Frau Dr. Ute Ewering
Gemeinde
:   Ahlen
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6576-1
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Ahlen in alten Ansichten'

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70 Die Bäckerei und Konditorei Theodor Helm gehörte zu den traditionsreichen Bäckereien in der Stadt. Das Foto zeigt ein mobiles 'Bäckergeschäft' aus dem Iahre 1938 in der Kepplerstraße. Besonders für die Kinder war diese Art der Brotbelieferung interessant. Während der Kutscher mit der Führung seines pferdes beschäftigt war, klaute so mancher Bengel hinten vom Wagen die frischen Brötchen. Mit der Peitsche und lautem Geschrei mußte dann der Verkäufer seine Waren beschützen.

71 Bürgerschützen im Iahre 1885. Wie überall in Westfalen gehört zu den ältesten Vereinen der Stadt der Bürgerschützenverein,

der zum ersten Mal 1520 erwähnt wird. In früher Zeit bestand die Aufgabe des Vereins darin, die Stadt zu verteidigen. Nach dem

Dreißigjährigen Krieg wandten sich die Vereine anderen Aufgaben zu: der Brauchtums- und Traditionspflege. Die Aufnahme

zeigt ein Bürgerschützenfest von 1 885. Damaliger Schützenkönig war der Fabrikant Heinrich Kerk-

mann.

72 Darbietung des Fahrradsportvereins aus dem Iahre 1902. Unter der Vereinsgeschichte der Stadt nimmt der Radsport eine exponierte Stellung ein:

Ahlen war einmal Radsportmetropole in Deutschland. Im Iahre 1895 wurde der bürgerliche 'Radfahrerverein Ahlen' gegründet. Während zunächst der Straßenrennsport betrieben wurde, dominierte später das Korso- und Reigenfahren. Bevorzugt waren Vorführungen, die ein 'lebendiges Bild', möglichst mit prachtvollen Uniformen, darboten, wie es auch auf diesem Foto zu sehen ist.

73 Schlesiervereinsumzug in den zwanziger Iahren. Mit der Industrialisierung der Stadt wurde auch das Vereinswesen vielfältiger. Die landsmannschaftlichen Vereinigungen leisteten für die ausländischen Bergarbeiter, die neu in die Stadt gezogen waren, nicht nur Zerstreuung in der Fremde, sondern vor allem eine Lebenshilfe in der durch Zeche und Kolonie geprägten Umwelt. Hier auf dem Foto Ende der zwanziger Iahre wird ein festlicher Umzug über den Wetterweg in Richtung Schachtstraße anläßlich der Fahnenweihe veranstaltet.

74 Mitglieder des Taubenvereins 'Heimkehr' um

192 5. Brieftaubensport wird in Ahlen seit der Iahrhundertwende betrieben. 1901 gründete sich der

erste Ahlener Verein 'Kurier', der heute noch besteht. Am 21. November 1920 fand im Hotel Gretenkort die Gründungsversammlung der RV Ahlen aus den heute

noch bestehenden fünf Ahlener Vereinen 'Kurier' , 'Blitz', 'Eilbote', 'Heimkehr' und 'Gute Hoffnung' statt. Mit der zunehmenden Industrialisierung erlebte der

Brieftaubensport nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Höhepunkt.

75 Mädchengruppe des Freien Arbeiter -, Turn und Sportvereins Ahlen, aufgenommen Anfang der dreißiger Iahre in derTurnhalle der Josefsschule. Für die Generation der nach dem Ersten Weltkrieg geborenen Mädchen war der Sport ein fester Bestandteil der Freizeit. Obwohl der Sport im Mittelpunkt stand, bot der Verein gemeinsame Fahrten, Heimabende, Singen und Basteln an.

76 Foto des Mandolinenvereins um 1925. Der Waldzither - Musikverein war in den dreißiger Iahren in Ahlen eine feste Größe. Zu Beginn der dreißiger Iahre sammelte Erwin Marx viele Ahlener Musikfreunde um sich. Daraus entstand der Waldzither- Verein, in dem das Schlaginstrument im Mittelpunkt stand. Die Wahl für dieses Instrument resultiert aus der besonderen Eignung für Wanderungen. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich das Freizeitverhalten der gesamten Gesellschaft, so daß die traditionellen Wanderungen und mit ihnen der Musikverein immer weniger Zuspruch fanden.

77 Älteste Aufnahme der 'Westfälischen N achtigallen' von 1948. Der weit in Deutschland bekannte Ahlener Chor war, wie man

der Fotografie entnehmen kann, damals noch gemischt. Erst seit den fünfziger Iahren ist der Chor ein reiner Mädchenverein. Die

'Westfälischen N achtigallen' sind nicht nur durch ihre vielen Plattenaufnahmen, Konzerte, sondern auch durch ihre Fernseh-

auftritte zu großen Ehren gekommen.

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