Albersdorf in alten Ansichten Band 2

Albersdorf in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Manfred Trube
Gemeinde
:   Albersdorf
Bundesland
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6568-6
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Albersdorf in alten Ansichten Band 2'

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16 Zeichnung

In dem Buch 'Der Holsteinische Tourist oder Wegweiser für Fußreisende in der Umgebung von Hamburg' aus demjahre 1833 ist diese Zeichnung aufStein von Iames

Edward Marston zu finden. Der Brutkampstein, heute ein Symbol im Wappen der Gemeinde Albersdorf, findet in der darstellenden Kunst viele Varianten.

17 Postkarte

Die Beschreibung dieser am 19. April 1900 abgestempelten Postkarte war nicht einfach. Wer jedoch die Position der Kirchturmspitze richtig in Augenschein nimmt, erkennt, daß hier die Ansicht der heutigen Bergstraße dargestellt wird.

Im linken Vordergrund ist das Haus, in dem sich heute eine Zahnarztpraxis befindet, zu erkennen. Das Gebäude hinter der Kutsche zeigt die 1896/97 erbaute Volksschule mit drei Schulklassen und zwei Lehrerwohnungen. Dieses Gebäude wurde 1925 zur Mittelschule ausgebaut, wobei das Portal bis zum Abriß nicht verändert wurde.

In der damaligen Gaststätte 'Zur Linde' (am rechten Bildrand) befindet sich heute das Geschäft von Elektro-Büttner.

DerText auf derVorderseite der Postkarte lautet: 'Liebe W, ich bin per Zufall gestern nach hier abgereist, komme Sonnabendabend wieder .. .', so beginnen die kurzen Zeilen auf der Postkarte des Zimmermeisters J. Hübner an Fräulein Wilhelmine Schilling in Jevenstedt.

18 Luftbild

Das Luftbild zeigt Albersdorf in den fünfziger Iahren. Im Vordergrund ist ein Teilstück der Wulf-Isebrand-Straße, das auch heute noch über eine Lindenbaumallee verfügt, zu erkennen.

Im Bereich der Ehrenmale befindet sich noch der Bauernhofvon Emil Nottelmann, der 1962 von der Gemeinde aufgekauft wurde, um dort 1967 den ZOB und Marktplatz zu bauen.

Auch das Hochhaus ist noch nicht errichtet. Auf dem Betriebsgelände der Zimmerei Peter Peters in der Wu1fIsebrand-Straße befindet sich noch kein Wohnhaus.

Das ehemalige Feuerwehrhaus (am rechten Bildrand) verfügt noch über den Schlauchturm. Das Gebäude wurde 1997 verkauft und ein Neubau des Feuerwehrhauses am Karkloh errichtet.

Oberhalb des Fotos (oben links) ist der durch Baumbestand eingefaßte Friedhof mit der Remigiuskirche - noch im Bauzustand - zu erkennen.

19 Postamt

Seit dem 1. [anuar 1867 gibt es in Albersdorf ein eigenständiges Postamt, zugleich wurde der Landbriefträgerdienst für die umliegenden Gemeinden eingeführt.

Die erste Postanstalt befand sich bis zum Iahre 1873 im Hause des Gastwirts Hans Horn. Nach weiterer zweimaliger Verlegung innerhalb der Bahnhofstraße konnte das Postamt am 1. Oktober 1897 in das vom Bauunternehmer Heinrich Ramundt erbaute 'Kaiserliche Postamt' in der Bahnhofstraße Einzug halten.

Heinrich Ramundt vermietete die Räume an die Kaiser-

liche Oberpostdirektion. Noch heute befindet sich das Postamt in dem Gebäude. Im Iahre 1902 wurde der erste Fernmeldebetrieb mit acht Fernsprecheinrichtungen aufgenommen.

Das Foto um die Jahrhundertwende zeigt neben dem Kaiserlichen Postamt auf der linken Seite das Eisenwarengeschäft Fölster und auf der rechten Seite das 1871 gegründete Uhrmacher-, Juwelier- und Optikergeschäft von Heinrich Boje.

20 Volksfestverein

'Das edelste Vergnügen ist es, anderen Vergnügen zu bereiten' - unter diesem Motto steht die Arbeit des Volksfestvereins Albersdorf

Im Iahre 1902 gründeten die Vorstände von siebenAlbersdorferVereinen den Volksfestverein. 1903 fand dann das erste Volksfest statt, das sich bis heute zu einern der größten Volksfeste an der Westküste entwiekelt har.

Zwei Bestandteile des ersten Volksfestes haben bis heute überlebt: Zum einen der 'Ochse am Spieß' und zum anderen der Festumzug.

Das Gruppenbild aus dem [ahre 1934 zeigt die Aufstellung zum Festumzug. Die Albersdorfer Schlachtermeister unter Führung von Walter Strufe (zweiter von links) haben sich mit ihren Mitarbeitern formiert und führen symbolisch einen 'Ochsen' mit, eingerahmt von einer Jungengarde.

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