Albersdorf in alten Ansichten Band 2

Albersdorf in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Manfred Trube
Gemeinde
:   Albersdorf
Bundesland
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6568-6
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Albersdorf in alten Ansichten Band 2'

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21 Postkarte

Wilhelmine Glüsing aus Ievenstedt war die Ernpfängerin dieser am 17. April 1900 zwischen 3-4 Uhr nachmittags in Albersdorf abgestempelten Postkarte 'Gruß aus Albersdorf'.

Sechs Zeichnungen auf derVorderseite stellen die Hochbrücke bei GrünenthaI, eine Ansicht auf Albersdorf mit

der Kirche, die 1887 entdeckte Stahlquelle, die Pension Ruhleben (das Gebäude der heutigen Amtsverwaltung) , das in Ortsmitte befindliche 'Gasthaus zur Bórse' sowie die hier so bezeichnete 'Wasser-Heil-Anstalt', die ehemalige Kurbadeanstalt, dar.

22 Windmühle

Im Iahre 1874 wurde an der Ostseite der Mühlenstraße von dem Mühlenbauer Heinrich Jebens ein Zwickstellholländer errichtet, eine Windmühlenbauart, die damals in Dithmarschen in Mode gekommen war.

Die Mühle brannte 1914 ab. Warum ihr letzter Besitzer Peter Hill sie nicht wieder aufbauen ließ, ist unbekannt. Vermutlich war der Krieg der Grund. Peter Hille war der letzte Windmühlenbetreiber in Albersdorf.

Die Windmühle stand etwa 40 m hinter dem Haus von Max Rohwedder in der heutigen MühlenstraBe 1.

Der Postabgangsstempel trägt das Datum 20.02.1900.

23 Wulf-Isebrand-Plastik

An der Grundschule Albersdorf befindet sich die 192 7 von Prof. Hans Gross gestaltete Wulf-Isebrand-Plastik, die vom damaligen Landrat aus Heide Dr. Friedrich Pauly in Auftrag gegeben wurde.

Der Maurermeister Hermann [anns wurde mit den Arbeiten betraut, die er aus Backsteinen aus der hiesigen Ziegelei ausfûhrte.

Dem Dithmarscher Freiheitshelden Wulf Isebrand, Heerführer der Schlacht bei Hemmingstedt am 1 7. Februar 1500, wurde damit ein Denkmal gesetzt.

Das Dithmarscher Bauernheer schlug bei Hemmingstedt das zahlenmäßig überlegene Herr unter dem König Johann von Dänemark und dessen jüngeren Bruder Friedrich, Herzog von Schleswig-Holstein, und sicherte für die nächsten sechs Iahrzehnte den Bestand der freien Bauernrepublik Dithmarschen.

Die etwa zehn Meter hohe Bauplastik erweckt einen kriegerischen Eindruck, die Monumentalität wirkt auf den Betrachter bedrohlich.

24 Postkarte

Bad Albersdorf (Holstein) - eine Postkarte, die von H. A. Möller, einem Kolonialwarengeschäft in der Bahnhofstraße/Ecke Am Kurpark, vertrieben wurde.

Das 1907 eingerichtete Geschäft wurde noch bis 1978 betrieben. Die letzte Besitzerin war Gertrud Möller. Die Ladeneinrichtung ist in voller Ausstattung als kultur-historische Einrichtung erhalten und irn Dithrnarscher Landesmuseum in Meldorf zu besichtigen.

Hinter dem markanten Geschäft ist das Bahnhofshotel zu erkennen, das zur damaligen Zeit noch über einen Ausspann (großes Tor) verfügte.

Die Kur-Bade-Anstalt (heute Kurhotel Ohlen) und der Mühlenteich waren auch damals schon Attraktionen von Albersdorf

25 Luftbildaufnahme

Obwohl das Datum auf der Postkarte mit einer Briefmarke des Reichskanzlers Paul Hindenburg (Deutsches Reich) nicht erkermbar ist, kann davon ausgegangen werden, daß die Postkarte zu den ersten Luftbildaufnahmen von Bad Albersdorf i. H. gehört. Die Veröffentlichung von Lufibildaufnahmen bedurfte der behördlichen Genehmigung. Diese wurde unter der Nr. 48000 durch das Reichsluftministerium genehmigt.

Im rechten Bereich ist die St.-Remigius-Kirche noch im Bauzustand nach der Erneuerung nach dem Brand von 1866 zu erkennen.

Auffällig sind die zahlreichen Kleingärten im Vordergrund. Heute noch bestehende markante Gebäude sind erkennbar, unter anderem das Hotel Ramundt, die Gaststätte 'Zur Erholung' und Gebäude in der Norderstraße. Auf dem Kapellenplatz befindet sich noch das Gebäude der Mittelschule.

Die Aufnahme macht deutlich, daß Albersdorf über viel Großgrün verfügte, so zum Beispiel in der Norderstraße mit Lindenbäumen.

Am unteren Bildrand - links -liegt die Schulstraße.

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