Albersdorf in alten Ansichten Band 2

Albersdorf in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Manfred Trube
Gemeinde
:   Albersdorf
Bundesland
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6568-6
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Albersdorf in alten Ansichten Band 2'

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36 Dreschen

Als um 1870 die Dreschmaschinen zum Einsatz kamen, entwickelte sich ein neuer Gewerbezweig, nämlich das Lohndreschen. Zwischen August und jannar zogen die Lohndrescher von Hof zu Hof, manchmal auch zur Hocken-Drusch auf einem Feldweg oder seltener auf ein Stoppelfeld zu den haushohen Diemen.

Stolz präsentiert sich auf dem Foto die Bedienung einer Dampfdreschmaschine um 1910, die zumeist aus 25 bis 30 Mann bestand, denen dieTätigkeiten genau zugewiesen waren. So gab es unter anderem einen Heizer, einen Wasserträger, zwei Einleger, zwei Bandschneider, einen Kaffträger, einen Losbinder, Strohbinder, Kornträger und Garbenzuschmeißer.

Oft bestanden die Bediener aus den sogenannten Monarchen, einem zusammengewürfelten Haufen rauher Gesellen, die sich als Saison- und Gelegenheitsarbeiter durchschlugen.

Oberaufsicht führte der Maschinenmeister, der in der Regel auch gleichzeitig der Besitzer des 'Döschkassen' war.

37 Postkarte

Diese Postkarte urn 1950 zeigt, wie Albersdorf im Bereich der Grundschule, der Kirche und der Bahnhofstraße frûher aussah,

Die Grund- und Hauptschule - heute trägt sie den Namen Wulf-Isebrand-Schule - verfügte noch über keinen gestalteten Schulhof

Der Kirchturm hat noch die Gestaltung aus dem Iahr 1866. Der abgebildete Kirchturm erhielt eine Ummantelung und im oberen Teil einen Kupferüberzug. Das untere Drittel wurde mit Holz verkleidet.

Eine Besonderheit stellt die heutige Kirchenuhr dar. Es ist die einzige Kirchenuhr aus Holz mit hölzernen Zeigern in Schleswig -Holstein.

In dem Bereich der Bahnhofstraßel Österstraße erfolgte im [ahr 1996 eine Neugestaltung im Rahmen der Städtebauförderung. Aus dem Schuhgeschäft Salamander wurde nach Umgestaltung zwischenzeitlich ein Blumengeschäft und das Schreibwarengeschäft Clupka wurde zu einem Wohnhaus umgebaut.

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38 Schrankben

Mit der modernen Schlafphilosophie, Gesundheitsmatrat zen und hellen, luftigen Schlafzimmern kann ein Schrankbett, wie es im Bürgerhaus zu sehen ist, kaum standhalten. Ursprünglich ist ein Alkoven eine arabische Raumfarm, die von den Spaniern übernommen wurde und seit der Mitte des 17. Jahrhunderts auch im norddeutschen Raum anzutreffen ist,

In dem 1695 erbauten Gebäude, heute als Bürgerhaus bezeichnet, befinden sich noch zwei Alkoven in der sogenannten guten Stube. Heute dient der Raum als Trauzimmer.

Gestühl und Ausstattung, Gestaltung der Vorhänge und die Original-Schabracken-Form mit den dunkelroten, samtenen Varhangschals und der Kachelofen geben dem Trauzimmer das ländliche, idyllische Flair. Wegen dieser Besonderheiten wählen jährlich viele Brautpaare das Bürgerhaus als Trauungsart. Auf dem Bild im Alkoven gehört nach der Trauung dazu.

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