Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten

Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten

Autor
:   Rudolf Koch und Hugo Düsterhus
Gemeinde
:   Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6699-7
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten'

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19. Die ehemalige Meierstätte des Bernhard Buschmeier vulgo Schwirts wurde um 1655 von dem Pastor Krige zu Beken in einem Bericht als Meierstätte 'Schwerter' erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte entstand der Name Schwirts. Im 17. Jahrhundert bewirtschaftete diesen Hof eine Familie Brockmann, dann kam durch Heirat der Name Niggerneier auf diese Stätte. Die Erbtachter vermählte sich dann mit dem aus Tigges Haus stammenden JosefBuschmeier. Sein Erbe wurde Sohn Bernhard, der den Hof weiter bewirtschaftete, bis er die Landwirtschaft aus Altersgründen aufgab.

20. Das heute (2002) noch vorhandene Hofgebäude des ehemaligen Hofes Tigges in der Adenauerstraße wurde laut Torbogeninschrift 1744 von Conrad Bannenberg und Katharina Allroggen erbaut. In späteren [ahrzehnten hat sich der Besitzername öfter geändert. So wurden folgende Namen in der Gemeindechronik vermerkt: Kleine, Brockmann, Tischlerei Konrad Dommes und jetzt Ulrich Schnelle.

21. Die Bäckerei Mertens in der Oberen Sage hat schon vor 1850 in der heutigen Unteren Sage im Hause Angelbierts bestanden und wurde von Franz Kaiser betrieben. Im Iahre 1853 musste das Haus für die Bahnstrecke nach Warburg weichen und der Betrieb wurde am heutigen Standort neu angesiedelt. 1890 kam der Name Mertens in diese Stätte und ab 1957 durch Heirat der Name Reimann. Die Bäckerei wurde am 31. Dezember 1997 aufgegeben.

22. Das Fachwerkhaus Hiärmens (Hirms) Lahme stammt aus demjahre 1779 und wurde 1952 abgerissen. An gleicher Stelle wurde von der Familie Lahme ein Wohnhaus in Massivbauweise erstellt.

23. Dieses Fachwerkhaus Schäfers I Schwäns Obere Sage stammt aus dem 18. [ahrhundert. Im [ahre 1934 wurde es als Massivhaus umgebaut.Vor dem Haus sehen wir, von links nach rechts: Therese Schäfers, Anton Schäfers, Florentine Schafers mit Anne Schäfers, und rechts auf dem Bild Hermann Harteisen. Das umgebaute Massivhaus wurde 1996 an Stephan Kaufhold verkauft.

24. Das alte Fachwerkhaus des ehemaligen Schuhmachers Bieling in der Unteren Sage 20 wurde im [ahre 1969 abgerissen. Bei dem Bau der Bahnstrecke Altenbeken-Warburg 1851 bis 1853 wurde das Haus mittels Rollen um mehrere Meter verschoben.

25. Das FachwerkhausTamburen an der Unteren Sagestraße war schon 1794 vorhanden. Der Name Tamburen stammt von dem Flurnamen 'Tamburenrott' auf dem heutigen Eggering. Zu dieser Zeit gehörte es der Familie Hermann Lammers. 1805 verheiratete sich die Erbtochter Anna Maria Lammers mit dem [ohann Georg Tegethoff aus Langeland. Dieses ist das Geburtshaus aller Altenbekener Farnilien mit dem Namen Tegethaff

26. Das Haus wurde um 1890 von ChristophTorbom erbaut.Auf dem Bild sehen wir: von links nach rechts:

Anna Torbom geborene Busch, Christoph Torbom, Kutsche mit Pferd, Pferdeknecht und die Kinder Bernhard, Luise und Lydia Torbom.

27. Dieses Haus wurdeAnfang 1836 erbaut. Ab 1900 befinden sich hier die Tischlerei und das Bestattungsunternehmen des [ohann Ising. Das Fachwerkhaus in der Unteren Sage wurde mit Platten vertäfelt, so dass das Fachwerk nicht mehr zu sehen ist.

28. Das Haus Micus in der Unteren Sage stammt aus demjahre 1834. Um 1888 wurde hier eine Schuhmacherei mit Schuhhandel gegründet. 1911 wurde vor diesem Fachwerkhaus ein Massiv-Anbau errichtet. Das alte Fachwerkhaus wurde von dem heutigen Besitzer Hans-JosefMikus im Iahre 1962 abgerissen. Bis zum [ahre 1990 war hier noch ein Schuhgeschäft mit Schuhreparatur eingerichtet.

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