Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten

Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten

Autor
:   Rudolf Koch und Hugo Düsterhus
Gemeinde
:   Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6699-7
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten'

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29. Das Fachwerkhaus Schröter in der Unteren Sage wurde vor 1800 erbaut. Der alte Hausname war 'Wilmes'. 1830 ging das Haus in das Eigentum der Familie des 1793 geborenen [ohann Rux über. Der [ohann Rux war mit Christiane Adam vulgo Wilmes verheiratet. Um 1834 wurde das Haus dem Schwiegersohn [ohann Kurze übertragen. Durch Heirat kam der Name Böger in diese Hausstätte. Im [ahre 1971 wurde das alte Fachwerkhaus von Hans Böger abgerissen und an gleicher Stelle ein zweigeschossiges Wohnhaus errichtet.

30. Das Haus Menne in der Unteren Sage wurde um 1900 erbaut. Es wurde von dem damaligen Sattler- und Polstermeister Heinrich Menne abgebrochen. An gleicher Stelle wurde ein zweistöckiges Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Bis in die sechziger [ahre hat Heinrich Menne das Polster- und Sattlergeschäft noch geführt. Heute befindet sich in den ehemaligen Geschäftsräumen ein Secondhandshop für Kinderkleidung.

31. Das ehemalige Lebensmittelgeschäft Kriwett in der Unteren Sage wurde um 1900 von dem Kaufmann Gustav Neuberg erbaut. Links war das Potogeschäft, rechts die Bäckerei. Um 1905 wurde das Haus an den Kaufmann joharm Kriwett verkauft. Bis etwa 1948 war Fritz Kriwett der einzige Fotograf in Altenbeken. Er hat der Nachwelt sehr viele historische Aufnahmen von unserer Heimat hinterlassen. Somit sind sehr viele Bilder in diesem Band aus seinem Archiv.

32. Das ehemalige sehr stattliche Haus Christian Lammers (Ecke Untere Sage / Hüttenstraße) wurde 1905 auf dem Platz des früheren Bauernhofes Breker, genannt 'Lakerneyer', erbaut. Es wurde 1984 abgerissen. Heute steht hier die Zahnarztpraxis Rustemeier-Bollmann.

33. Dieses turmähnliche Haus wurde einst beim Bau des Rehbergtunnels als Unterkunft für Bauarbeiter gebaut. Nach Fertigstellung des Tunnels im [ahre 1864 verkaufte die Baufirma dieses Haus. Es wurde von dem Sägewerksbesitzer Lammers in der Hüttenstraße Ecke Ahornstraße wieder aufgebaut. Nebenan ist der pferdestall an der Ahornstraße zu sehen. 'Lammers Mester , wie er im Volksmund genannt wurde, betrieb inAltenbeken ein Sägewerk. Um das nötige Holz aus dem Walde holen zu können, hatte er lange [ahre auch ein Pferdegespann. 'Chef' dieser pferde war Johannes Eikel aus Schwaney - auch 'Pferde-Iupp' genannt. 1958 wurden das Wohnhaus und der Pferdestall abgerissen. Heute stehen hier die Praxis und dasWohnhaus des Zahnarztes Bernhard Rustemeier-Bollmann.

34. Die Fleischerei Höxtermann bestand schon 1896 in der Oberen Sage. 1899 erwarb Martin Höxtermann den ehemaligen 'Klooshof' an der früheren Hindenburgstraße (heute Hüttenstraße ) von den Erben des Johann Moritz und baute ihn zu einem ansehnlichen Fleischereibetrieb aus. Am 1. August 1972 ging der Betrieb an den Fleischermeister Wilhelm Stennes und im [ahre 1982 wurde das Haus wegen der Ortskernsanierung abgebrochen.

35. Auf diesem Bild sehen wir die frühere Autowerkstatt mitTankstelle des Heinrich OeI. Die erste Werkstatt wurde am I.August 1933 am Gänseberg errichtet. 1938 wurde das Haus Bölte an jetziger Stelle erworben und umgebaut. Ein Geschäft mit Werkstatt, Ausstellungs- und Verkaufsraum für Fahrräder und Motorräder. Im [anuar 1939 wurde die auf dem Bild gezeigteTankstelle in Betrieb genommen. Im [ahre 1964 erfolgte die Auslagerung an die Hüttenstraße 83. Heute har hier der Ofenbaumeister Luther sein Geschäft. Die Witwe des Heinrich Oel, geborene Bölte, wohnt heute noch in dem Wohnhaus.

36. Das frühere LebensmittelgeschäftJosefRudolphi wurde um 1900 von dem Bäckermeister Leopold Sievering erbaut. Nach dem Tod des Leopold Sievering übernahm der Sohn Clemens das Vermögen. Am 1. Mai 1928 pachtete Josef Rudolphi das Geschäft. 1935 ging es durch Kauf in seinen Besitz über. Im Zuge der Ortskernsanierung wurde es im [ahre 1985 abgerissen. Heute steht hier der kleine Rewe-Markt,

37. Das Bild zeigt das Fachwerkhaus Henke vulgo Gäbel an der Ahornstraße 7. Über dem Hauseingang befindet sich eine Inschrift, die jedoch durch Verkleidung des Hauses heute nicht mehr zu sehen ist. Das Haus ist um 1820 von Christoph Gäbel und seiner Ehefrau, geborene Rotermund, erbaut worden. Die Erbtochter Maria heiratete am 1. September 1894 Josef Henke. Die Ahornstraße wird von den älteren Altenbekenern auch heute noch liebevoll 'Göbelberg' genannt.

38. Das Haus Konrad Lachenicht an der Ahornstraße wurde im [ahre 1841 erbaut. Hinter dem Haus war ein Steinbruch (Kuhle), in dem die Steine für die alte Kirche gebrochen wurden. Der Erbauer war von Beruf Schneider. Daher hat sich bis heute der Name Kuhlenschneider hier eingebürgert. Der Altbau wurde von Johannes Lachenicht im Iahre 1970 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Der Eigentümer wurde von den Altenbekenern bis zu seinem Tod liebevoll 'Kuhlschneiders-Hännes' genannt.

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