Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten

Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten

Autor
:   Rudolf Koch und Hugo Düsterhus
Gemeinde
:   Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6699-7
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten'

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69. Auf diesem Bild sehen wir die Former, Schmelzer, Eisengießer und Lehrlinge der Altenbekener Eisenhütte. Entstanden ist dieses Foto kurz vor der Schließung im [ahre 1926. Aufgrund der hohen Beschäftigungszahl der Arbeiter ist die Eisenhütte in Altenbeken ein stattlicher Betrieb gewesen.

70. Das Kalk- und Ziegeleiwerk des [ohann Moritz am Bol1aes ist in den [ahren 1870-1872 entstanden. Der Besitzer zählte zu den reichsten Bürgern des Ortes Altenbeken. In den zwei Schachtöfen wurde hauptsächlich Bau- und Düngekalk hergestellt. Dieser Betrieb war ebenfalls ein bedeutender Arbeitgeber für die AItenbekener Bevölkerung.

7 1 . Auf diesem Bild sehen wir den Kalkofen mit Ring- und Schachtöfen. 1949 wurde das etwa 60 Morgen große Gelände mit dem Werk für 20 000 Mark an die Gemeinde verkauft. Der Schornstein wurde dann am 5. Dezember 1956 gesprengt. Heute steht hier unter anderem die Maschinenfabrik Anton Driller. Das ehemalige Bürogebäude des Kalkwerkes erinnert heute noch an die Kalkindustrie. Es ist im Besitz von Friedrich Wilhelm Haarhaus und wurde zu einem schönen Wohnhaus umgebaut.

72. Die 'Alte Schule' an der

heutigen Adenauerstraße

wurde in den Jahren

1885/86 erbaut und kostete seinerzeit 4 500 Taler. Der Neubau war dringend erforderlich geworden, weil die Zahl der Schulkinder inzwisehen auf 250 angewachsen war. Die Schule wurde Ostern 1886 von der Unter- und Mittelklasse in Betrieb genommen. Die Lehrerwohnung befand sich im Dachgeschoss. Die Kinder wurden nach Geschlechtern getrennt unterrichtet. Nach dem Abbruch im [ahre 1975 baute hier der Heizungsbaumeister Christian Beckmann ein modernes Geschäftshaus.

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73. Die sogenannte Kleine Schule wurde in den [ahren 1854/55 aus heimisehen Bruchsteinen erbaut, Sie enthielt zwei Klassenräume und zwei Lehrerwohnungen. Die Kinder wurden nach Geschlechtern getrennt unterrichtet. Hier befand sich auch das erste Geschäftslokal des früheren Spar- und Darlehensvereins. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente dieses Haus als Schwesternhaus und danach als Lehrerwohnung. Heute ist das Haus im Besitz der Familie Heinrich Halsband, Adenauerstraße.

74. Auf diesem Bild sehen wir das 1875 von dem Müller Moritz Hoeschen erbaute Bahnhofshotel. Es war ferner hier ein Kolonialwarengeschäft eingerichtet. Weil die Straße zum Bahnhof zur Ortsmitte verlegt wurde, baute Hoeschen an dem jetzigen Standort ein neues Hotel (siehe Bild 75). Dieses Haus kaufte später der Lokführer Berkenfeld. Heutiger Besitzer ist die Familie Schön. Die Straße heißt heute noch 'Alte Bahnhofsstraße' und erinnert an die frühere Zuwegung zum Bahnhof

75. Auf diesem Bild sehen wir das neue Bahnhofshotel, das von dem Gastwirt Anton Hoeschen. erbaut wurde. Heutiger Besitzer ist Keith Gilbert. Als um 1900 der Zugang zum Bahnhof geändert wurde, ist dieses schöne Gasthaus 1903 fertiggestellt und irn selben [ahr in Betrieb genommen worden.

76. Das frühere Hotel 'Teutoburger Hof' wurde 1823 von Peter Daum erbaut. Während der Errichtung der hiesigen Bahnbauten führte der Sohn Conrad den Betrieb. Es war zu dieser Zeit, bedingt durch die vielen Bahnarbeiter, eine Goldgrube. Nächster Besitzer war der Sohn Ferdinand Daum, der den Gasthof aufgab. Nachdem 1884 die Aktienbrauerei den Betrieb übernommen hatte, wurde der 'Teutoburger Hof' mehrmals verpachtet. 1926 kaufte Moses Süßmann das Hotel und richtete eine Fleischerei ein. 1936 ging das Haus in den Besitz des Fleischermeisters Robert Cramer ûber, der das Gebäude am 10. Mai 1973 in ein modernes Geschäftshaus umbaute. Heute befindet sich hier eine Pizzeria.

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