Annweiler am Trifels in alten Ansichten

Annweiler am Trifels in alten Ansichten

Autor
:   Dr. Hans Blinn
Gemeinde
:   Annweiler am Trifels
Bundesland
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5794-0
Seiten
:   112
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Annweiler am Trifels in alten Ansichten'

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96. 'Dort Scharfenberg, die schlanke, feine' - so besingt Viktor von Scheffel in seinem Lied die Ruine Scharfenberg (488 m NN). 'Münz' nennt sie der Volksmund mit ihrem schlanken, weithin sichtbaren, 25 Meter hohen Turm wohl deshalb, weil die Erträgnisse des den Bürgern von Annweiler durch Kaiser Friedrich 11. anno 1219 verliehenen Münzrechtes auf die bauliche Unterhaltung der Burgen verwendet werden sollten (siehe Einführungstext). Im Vordergrund der 'Jungturm',

Scharfenberg mit Windhof

97. 'Die Münz' (Scharfenberg) mit dem sogenannten Windhof, heute ein Parkplatz an der Trifelsstraße. Unterhalb der Münz der 'Münzfels' , auch 'Hasfels' seiner Gestalt wegen so genannt.

98. Die Wandergruppe beschaut sich die Trifelsberge von Osten, im Hintergrund die Münz. 'Hier webt um verwitterte Burgen und erblindete Bergschlösser der schimmernde Zauber des Einst. Ein seltener Zusammenklang von Natur und Geschichte. Verschwenderischer Reichtum der Formen' (Hans von Malottki).

ung .... Turm

zwischen Münz und Anebos

99. Der Jungturm zwischen Anebos und Münz, unmittelbar beim Hasfels. Seinen Namen hat er von den Erstbesteigern Friedrich und Karl Jung (Neustadt/Landau), die am 6. Juli 1904 diesen schwierigsten Felsen (IV) der näheren Umgebung bezwangen - wohl die ersten Menschen auf dem Gipfel. Im gleichen Jahr errichteten dort die Annweilerer Kletterer Heinrich Holder und Emil Kranz die erste eiserne Wetterfahne.

100. Das kleine Dorf Bindersbach ursprünglich nur ein Hof der Burg Scharfenberg - war seit 1816 selbständige Gemeinde, dessen Verwaltungsgeschäfte von Annweiler aus erledigt wurden. Anno 1924 erhielten die Bewohner elektrisches Licht; seit 1956 ist das Dörflein ein Stadtteil von Annweiler.

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101. Das Bindersbacher Schulhaus am Brunnenacker wurde 1935136 erbaut. Schulkinder tummeln sich hier nicht mehr; es ist heute das Sängerheim des MGV Liederkranz e. V. Bindersbach.

102. Oben: Sarnstall-Annweiler. Der Stadtteil bildete von jeher mit Annweiler ein Gemeinwesen. 1920 wurde das Bürogebäude der Pappenfabrik Buchmann (1845 in Rinnthai gegründet, seit 1910 mit einem großen Werk in Sarnstall) errichtet - das heute noch steht (linke Bildseite). Die Felsgebilde: Dingentalturm und Schmalbühler Fels.

Unten: Sarnstall. Im Vordergrund gestapelte Baumstämme der Firma Buchmann an der Bahnlinie LandauZweibrücken. Der Ort wurde erstmals 1344 urkundlich in einem Güterverzeichnis des Klosters Eußerthal als 'Sarnesdal' erwähnt.

103. Oben: Vor uns der in die Stadt Annweiler im Jahr 1972 eingemeindete Ortsteil Queichhambach, mit die älteste Siedlung im Queichtal, an einer Heerstraße gelegen. Urkundlich aber erst 1283 aufgeführt. Wir blieken über das Queichtal hinweg ins Gräfenhausener Tal, durch das sich der Hahnenbach (dessen Namen in 'Queichhambach' steeken soll) windet. Die Häuser auf der rechten Bildseite (Mitte) gehören zum Gut Rothenhof.

Links: Queichambach mit seiner Pirminiuskirche, dahinter erhebt sich die Münz, die zu Annweilers Burgdreifaltigkeit gehört. Am rechten Bildrand erkennt man die frühere Lehmgrube, die das Material für eine Ziegelei lieferte. Auch die gibt es nicht mehr - und ob im Queichtal noch Heu eingefahren wird?

104. Oben: Der Weinort Gräfenhausen - seit 10. Juni 1979 als Ortsteil in die Stadt Annweiler eingemeindet. Schon seit 1817 wird der Rotwein gerühmt, der hier gedeiht: Gräfenhausener Spätburgunder; er stand als Krankenwein in hohem Ruf. August Becker rühmte ihn als einen der 'besten Pfälzer - Weine' .

Unten: Ortsteil Gräfenhausen Erstmals erwähnt in einer Schenkung Wolfgers in 'Grazolfeshusen' an das Kloster Lorsch am 16. Oktober 817 - also früher als die Stadt Annweiler. Auf diesem idyllischen Bild - zur Erntezeit aufgenommen - schauen wir nach Nordwesten zur unbewaldeten Ritsch hoch mit dem Sommerfelsen, wo es einstens viele Wildsäue gab, die den Dorfbewohnern den Uznamen Grewehauser Wildsäu einbrachten.

Armweiter - Forstheus 434 m.

105. Das Annweiler Forsthaus (434 m NN) im Hinterwald, 14 km von der Stadt entfernt, wurde 1831 von Revierförster Baptist Lohr unweit des einstigen Jägerhauses erbaut. Der Forstamtsbereich wurde erst 1885 dem Forstamt Annweiler unterstellt. Nahezu dreißig Jahre war Albert Bretz hier Stadtförster. Heute ist es ein gern besuchtes Ausflugsziel mit ganzjährigem Restaurationsbetrieb, zu erreichen über die Wellbachtalstraße (B 48).

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