Annweiler am Trifels in alten Ansichten

Annweiler am Trifels in alten Ansichten

Autor
:   Dr. Hans Blinn
Gemeinde
:   Annweiler am Trifels
Bundesland
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5794-0
Seiten
:   112
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Annweiler am Trifels in alten Ansichten'

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6. Wir befinden uns auf der Anhöhe des Klingelbergs und blieken von Westen gegen Osten in das QueichtaL Im Vordergrund das Krankenhaus (helles Gebäude), der Wingertsberg (Mitte links) wird noch bebaut, im Hintergrund erhebt sich der Orensberg (581 m).

GruB aus Annweiler (Pfalz)

7. Wir sind in der Landauer Straße am östlichen Eingang zur Stadt auf der B 10. Oberes Bild: Heute mündet hier die Straße 'Am Osterbächel'; rechte Bildseite: die Restauration 'Zum Volksgarten' - mit Sommerhalle und Musikpavillon, Besitzer Philipp Baumann lädt schon ein. Unteres Bild: Das Lebensmittelgeschäft von Kar! Kühnast. Das Haus gibt es schon lange nicht mehr. Hier mündet heute die Gustav-Ullrich-Straße in die B 10.

8. Die Karte zeigt das Arbeiterheim - eine Arbeitersiedlung der Firma Franz Ullrich Söhne mit fast einhundert Wohneinheiten, die kurz nach der Jahrhundertwende für die angeworbenen Arbeiter aus dem böhmisch-bayerischen Grenzraum errichtet wurden. Links: die Fabrikanlagen der Firma. Damals konnte sich die Stadt noch ausdehnen! Und der Wingertsberg trug noch 'Wingert',

9. Am 26. September 1936 legte man den Grundstein zur StadthaIIe mit Stadtschänke (Kostenaufwand 160000 Mark; ein Darlehen gab die Schwartz-Storchen-Brauerei), Die Planer waren die Architekten Heinrich Schmitt und Philipp Blaumer aus Ludwigshafen. Die Einweihung erfolgte im Rahmen der Annweilerer Heimattage vom 31. Juli-2. August 1937. Die StadthaIIe erhielt den Namen 'Hohenstaufensaal'.

10. Innenansichten des Hauptraumes der Stadtschänke und des Kneipzimmers - wie sie einmal waren. Im oberen Bild ist an der Stirnwand das Gemälde des Landauer Malers Philipp Frank (1871-1944) zu erkennen, das später leider übermalt wurde.

11. Der Hohenstaufensaal. Der Godramsteiner Freskenmaler Adolf Kessler (1890-1974) und spätere Ehrenbürger der Stadt (1965) gestaltete in seinen fünf Fresken 'keine kleine Lokalhistorie, sondern Geschichte des alten Reiches in der größten Dimension'. Die Fresken sind 3 Meter breit und 3,60 Meter hoch.

Amtsgericht

Gruss aus Annweiler

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12. An der Ecke Saarlandstraße/Hohenstaufenstraße finden wir das ehemalige bayerische Amtsgericht mit dem Gefängnis, 1900 erbaut und bezogen. Beide wurden 1968 aufgelöst. Das Gebäude beherbergt heute die Stadtwerke Annweiler und die Polizeiwache.

13. Nach wenigen Minuten sind wir am Bahnhof Annweiler, daneben der alte Güterschuppen. Die Bahnlinie Landau-Annweiler wurde am 12. September 1874 eröffnet. Nach Zweibrücken konnte man ein Jahr später weiterfahren.

14. Wir gehen vom Bahnhof zurück in die Stadt und stehen an dem heutigen Prof-NaeglePlatz, einstmals Wilhelm-Loewe-Platz, von 1933 bis 1945 Horst-Wessel-Platz. In der Bildmitte ist die Stadtkirche zu erkennen; das helle Gebäude (1868 errichtet) war das im Zweiten Weltkrieg total zerstörte Heimatmuseum, in der sich auch einmal die Lateinschule befand. Der spätere Prof. Dr. August Naegle (1869-1932), viele Jahre Rektor der Prager Universität, und der Stadtchronist Dr. Jakob Schloßstein waren hier einmal Schüler.

15. Wenden wir uns nach rechts, dann stehen wir vor dem am 1. August 1931 eröffneten Postamt, das auf einem städtischen Parkgelände mit einem Gesamtkostenaufwand von 188 000 RM errichtet wurde. Im Eingang ein Fresko 'Reitender Postbote' von Rolf MüllerLandau (1936). Daneben erhebt sich das Elektrizitätswerk. Am Straßenende die katholische St.-Josephs-Kirche.

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