Annweiler am Trifels in alten Ansichten

Annweiler am Trifels in alten Ansichten

Autor
:   Dr. Hans Blinn
Gemeinde
:   Annweiler am Trifels
Bundesland
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5794-0
Seiten
:   112
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Annweiler am Trifels in alten Ansichten'

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16. Abriß des Kriegerdenkmals auf dem Wilhelm-Loewe-Platz am 4. April 1933 - weil es die Inschrift 'Nie wieder Krieg' trug. Im Hintergrund das neue Postamt.

17. Noch viel früher sah es hierso aus, als das 'Plätzel' , unweit vom 'Maxdörfel' (die weißen Wohnhäuser an der rechten Straßenfront), sogar mal den Namen Paradeplatz trug. Auch die Brückenwaage befand sich hier (an dem kleinen Bretterhäuschen).

18. Das städtische Elektrizitätswerk wurde 1904 eröffnet - nachdem 1899 die Einführung des elektrischen Lichtes beschlossen worden war - und erzeugte bis 1928 seinen eigenen Strom, den man dann aus einem Überlandnetz nahm. Das Gebäude wurde ein Opfer des Zweiten Weltkrieges. An seiner Stelle steht heute ein Wohnhaus mit einer Augenarztpraxis.

19. Am Aufgang zum Wingertsberg, unmittelbar vor der katholischen Kirche steht die letzte Schmiede Annweilers: sie wurde von Karl Barbey betrieben, dessen Vater Heinrich eine Kohlenhandlung besaß. Damals gingen die Wingert am Wingertsberg bis zur Stadtgrenze herunter.

20. Die in den Jahren 1866-1868 von dem Bauamtmann Köhler geplante und erbaute Pfarrkirche St. Joseph im neugotischen Stil erhielt am 4. August 1868 durch den Speyerer Bischof Nikolaus von Weis ihre kirchliche Weihe. Auch in ihr finden wir ein großes Fresko von Adolf Kessler: 'Aufbruch zum zweiten Kreuzzug unter Konrad lIl.' und 'Wallfahrt zum Trifels' . 1956 malte der Künstler diese Wanderzählungen, als die Kirche renoviert wurde, die im Zweiten Weltkrieg auch Schaden erlitten hatte.

. Arinweiler, p(iJz Rath. Pfarrkirche

ANNWEILER.

HOTEL REHBER6.

21. Das Hotel 'Zum Rehberg' (ein Rokokobau von 1765) mit seiner Gartenwirtschaft gehörte einstmals zu den führenden Gaststätten in der Trifelsstadt. Zur Zeit der Aufnahme war der Besitzer Kar! Diehl, ein Verwandter des großen UFA-Leinwand-Stars KarlLudwig Dieh!. Einer der bekanntesten Wirte des Hauses war Jakob Geenen.

22. Dem Rehberggarten gegenüber steht dieses schießscharten-bewehrte, turmartige Rondell mit einem steilen Walmdach; ein Rest der alten Stadtmauer, 'Ewiger Vest' genannt (im Volksmund irrigerweise als 'Melacturm' bezeichnet, der aber am Eingang zum heutigen Meßplatz stand). Es trägt die Jahreszahl 1492, zusammen mit dem Doppeladler der Freien Reichsstadt und dem Herzoglich-Zweibrück'schen Wappen. Nicht öffentlich zugänglich!

23.Hier am 'Störtze' -Eck ging es damals noch geruhsam zu. Wir blieken in die Zweibrücker Straße. Rechts ist die Metzgerei und Weinwirtschaft 'Zum Ochsen' von Georg Meyer zu erkennen, links das Haus 'Störtz' , in dem es 'Colonial- und Bürstenwaren' gab: 'Inhaber Deichmann & Störtz. ' Heute Gasthaus 'Zum Rolandseek' .

24. 'Gruß aus dem Burenhof' - Jean Wieandt, der 'Burenwirt' , war Inhaber des 'Burenhofes' (eigentlich Brauerei Brüstle), einige Schritte weiter auf der rechten Straßenseite des vorherigen Bildes. Der Landauer Gastwirteverein kehrte bei seinem Ausflug am 6. Juli 1905 bei ihm ein. Er ließ aus diesem Anlaß die Karte drucken und offerierte bei seinen Weinen auch den berühmten Gräfenhauser Rotwein (Gräfenhauser Spätburgunder), die Flasche zu zwei Mark.

~ in Annweiler ~

Gruss aus dem·BUrenhof

TelephOn 21

TeleDhOn 21

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am' 6. Juli 1904 bei dem

Ausflug

des Gastwirtevereins von Landau und Umgebung.

Frühlingsuppe Rindfleisch mit Beilagen Rehbraten, junge Schnittbohnen, Kartoffeln Schinken, Kopfsalat Kuchen.

Weine:

Jean Wieandt, Bnrenwirt, Offen 7U 30, 40, 51) Pfg. per 1/2 Liter Turnerwein (EmE Bartz)

Königsbacher " " . .'

Deidesheimer Riesling (kath. Vereinshaus Speyer)

". Mardenweg " " "

Dürkheimer Feuerberg (Ernil Bartz) .

Wachenheimer Pfarrgut (kath. Vereinshaus Speyer) Gr-äfenhauser Rotwein (Walt, Maikamrner)

Sekt (Kloss & Förster)

-----,~

Der Flasche 1.20 I.Sû 1.5° 2.2.-

2·5°

2.-

S,sO

25. Die Hauptstraße im unteren Bereich des früheren Untertores mit 'Konditorei & Café' von Paul Rillmann, das später Ernst Häcker führte. Daneben die Stadtmühle, die schon 1477 betrieben wurde. Am linken Bildrand: das alte Rathaus.

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