Ansbach in alten Ansichten Band 1

Ansbach in alten Ansichten Band 1

Autor
:   Adolf Lang
Gemeinde
:   Ansbach
Bundesland
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2552-9
Seiten
:   160
Preis
:   EUR 19.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Ansbach in alten Ansichten Band 1'

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109. Bei den Häusern der Maximilianstraße haben die Treppen eine praktische und eine gestalterische Funktion. Dies wird vor allem beim Haus Nummer 11 deutlich, das sich einst der Schreinermeister Rappold bauen ließ. Das eiserne Treppengeländer und die hölzerne Türe stehen durch ihre Girlanden in thematischen Zusammenhang. Die Breite der Treppe entspricht der Höhe der Türanlage vom Straßenpflaster bis zum krönenden Portalgesims. Zufall?

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110. Einige gravierende Veränderungen hat die Kanalstraße über sich ergehen lassen müssen. Das Gasthaus 'Zur goldenen Kugel' ist inzwischen nicht mehr, wie auch der kleine, feinproportionierte Schwanenbrunnen. Dominierend blieb das Eckhaus (links) von 1734, das Leopoldo Retti zugeschrieben wird. Es ist ein vorzügliches Beispiel dafür, wie der Hofbaumeister es verstand, die Einmündung der Kanalstraße in die Maximilianstraße harmonisch abzufangen.

Rnsbach - Ileuer Weg

111. Der Neue Weg, heute Triesdorfer Straße, war einst die große Ausfallstraße zur markgräflichen Landresidenz Triesdorf. Eine Fülle von Bauten des 18. Jahrhunderts ist heute noch vorhanden. Dazwischen stehen Villen und Wohnhäuser aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Die Triesdorfer Straße besaß, vor allem in ihrem oberen Teil, einen wertvollen Baumbestand aus der Markgrafenzeit, der leider mehr und mehr reduziert wurde.

Gruss aus Ansbach

Versorgungshaus

112. Von der Wende des 18. zum 19. Jahrhundert stammt die Bebauung der Feuerbachstraße, die zumeist schlichten Charakter besitzt. Zu ihr zählt das unaufwendige Armenversorgungshaus der Stadt Ansbach. Daneben erstreeken sich die Fabrikgebäude einer Nähseidenfabrik, in deren Garten sich ein hübscher Bau des 18. Jahrhunderts erhalten hat. Im Namen der Feuerbachstraße lebt die Erinnerung an den großen Juristen weiter, der wichtige Jahre seines Lebens in Ansbach verbrachte.

ANSBACH

113. Nur langsam griff die Bebauung um die Jahrhundertwende über das eigentliche Stadtgebiet hinaus. Zu den ersten Bauten am Stadtrand gehörte diese Villa am Fürstenweg, die manche Züge des Jugendstils trägt. Heute ist dieses Gebiet um den Beckenweiher weitgehend bebaut, wobei auch in den angrenzenden Feuchtlachwald eingegriffen wurde. Die dabei entstandenen kahlen, dachlosen Bauten fügen sich jedoch in das Ansbacher Gesamtbild nur wenigein.

Ansbach, Partie am Beckenweiher mit Re tanrant Waldsee

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114. Ein beliebtes Erholungsziel der Ansbacher war der Waldsee oder Beckenweiher. Im Winter tummelten sich dort die Schlittschuhläufer, im Sommer war eine Kahnpartie nicht zu verachten. Danach gab es eine Brotzeit im Restaurant Waldsee, von dem sich ein reizvoller Bliek auf das im Tal liegende Ansbach bietet. Vom Waldsee aus sind auch feine Wanderungen in die Feuchtlach möglich, die immer größere Freizeitfunktionen für Ansbach bekommt.

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115. Ein weniger idyllisches Bild vom Beckenweiher: Postkarte anläßlich einer Marinewerbung in Ansbach während des Ersten Weltkriegs. Das Kleinunterseeboot U 1009 mit seinen wenigen Mann Besatzung wird gezeigt, auf dem stolz die Flagge des kaiserlichen Deutschland gehißt ist. Ansonsten war natürlich die militärische Tradition in Ansbach weniger auf die Marine ausgerichtet, sondern die Ulanen, die eindeutig die Szene beherrschten.

116. Ansbach war stets Zentrum eines großen, landwirtschaftlich betonten Gebietes, Noch heute spielen die Absatzveransta1tungen der Zuchtverbände eine weit über Bayern hinausgreifende Rolle. Deshalb benötigte man frühzeitig die geeigneten Einrichtungen für Viehmärkte. Sie befinden sich in unmittelbarer Nähe des alten Schlachthofes und werden immer noch ihrer Funktion gerecht, wenngleich neuere Überlegungen auf die Schaffung eines modernen Zentrums hinzielen,

Städtisehes Schlachthaus

117. Im Juli 1887 wurde das neue Schlachthaus fertiggestellt, das die stolze Summe von 222 000 Mark gekostet hatte. Inzwischen hat sich die Stadt Ansbach einen neuen Schlachthof geschaffen, der mit seiner Ausstattung neuesten Zuschnitts eine Schwerpunktstellung einnimmt. Vom alten Schlachthof blieb das Verwaltungsgebäude, gemäß Zeitgeschmack in historisierendem Stil angelegt, dessen Zukunft aber auch besiegelt scheint.

An bach

118. Ansbach besitzt nicht

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