Arolsen in alten Ansichten Band 1

Arolsen in alten Ansichten Band 1

Autor
:   Annemarie Noll
Gemeinde
:   Arolsen
Bundesland
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3042-4
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Arolsen in alten Ansichten Band 1'

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9. Die Schloßstraße von der Kaulbachstraße bis zur Kirche. Dieses Bild entstand vor dem Ersten Weltkrieg. Es zeigt noch die alten Treppen, die heute zum Teil verschwunden sind. Die Mansardenstuben dienten als Unterkünfte für die Waldecker Soldaten bis zum Bau der Kaserne.

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10. Dieses Haus wurde 1776 von Abraham Markus aus Mengeringhausen gebaut. Seit 1903 ist es im Besitz der Familie Carl Schröder, die bereits in der dritten Generation ein Feinkostgeschäft und eine Drogerie betreibt.

Jtrolsen.

Realprogymnasium.

11. Das 'Canstein'sche Palais' hatte eine wechselhafte Geschichte. Rothweil erbaute es 1735 für den Rabe von Canstein. In den Jahren 1818-1921 war das geschrnackvolle Haus Realprogymnasium, dann Rathaus. Jetzt ist die Volksbank dort untergebracht,

Altes Schulgebäude

12. Im Hofe des 'Canstein'schen Palais'. Rechts wohnten der Schuldiener und der Stadtwachtmeister Weidemeyer, ein stadtbekanntes OriginaL

13. In der oberen Kaulbachstraße (früher Kreuzstraße) wohnten die Bediensteten, darunter mehrere Trompeter der Schloßkapelle. Deshalb wurde die Straße auch Trompetergasse genannt. Die vier Eckhäuser (obere und untere KaulbachstraßeSchloßstraße) sind vollkommen gleich gebaut. Sie dienten den vier Religionsgerneinschaften als Versammlungsräume. Im linken Eckhause hatte die evangelische-reformierte Gemeinde ihren Saal, im rechten kamen die Anhänger Luthers zusammen.

14. Bliek in die Kaulbachstraße von der Großen Allee aus um die Jahrhundertwende. Sie erhielt ihren Namen nach der bekarmten Malerfamilie Kaulbach. Das an dieser Straße stehenden 'Kaulbachhaus' wurde 1721 vom Hoftrompeter und Hoffourier Anton Borowitz erbaut. Seine Enkelin heiratete den Kunstschreiner J ohann Wilhelm Kaulbach. Sein Sohn Ferdinand führte die Werkstatt weiter, bis er sie an Adolf Kaulbach in der dritten Generation übergeben konnte. Die Werkstatt ist heute noch im Hause erhalten. Der Maler Wilhelm von Kaulbach, ein Neffe Ferdinands, wurde hier 1804 geboren. Eine Gedenktafel am Hinterhause erinnert an ihn. Bekannt wurde auch Wilhelms Sohn Hermann als Historien- und Kirchenmaler.

15. Der aus Arolsen gebürtige Vetter Wilhelms, Friedrich Kaulbach, der von jenem nach München geholt wurde, kam später als Hofmaler nach Hannover und wurde Professor an der Technischen Hochschule. Sein Sohn Friedrich August Kaulbach (1850-1920) ist wohl der vielseitigste Kaulbach, von dem zahlreiche unbekannte Arbeiten erst jetzt entdeckt wurden. Friedrich August wirkte wie Wilhelm von Kaulbach als Akademiedirektor in München. Im 'Kaulbachhaus' werden seit 1951 im Kaulbachmuseum Werke der Künstlerfamilie gezeigt.

16. Im Aro1sen gab es für die Wasserversorgung mehrere 'Kümpe'. Dieser 1766 erbaute Brunnen in der oberen Kaulbachstraße mußte - wie auch der in der unteren Kaulbachstraße - 1950 aus verkehrstechnischen Gründen weichen. Das Haus links neben dem Kump (Haus Langenbeek) gehört zu den ältesten Steinhäusern von Arolsen. Holz wurde damals als Baumaterial knapp, und man begann mit den Hausbau aus Steinen.

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17. Untere Kau1bachstraße, vom Brauhaus aus gesehen.

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18. Untere Kaulbachstraße, zum Brauhaus hin.

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