Asperg in alten Ansichten

Asperg in alten Ansichten

Autor
:   Theodor Bolay
Gemeinde
:   Asperg
Bundesland
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0159-2
Seiten
:   112
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Asperg in alten Ansichten'

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98. Der 'Hohenasperg', wie er vor dem Ersten Weltkrieg ausgesehen hat. In der oberen Ecke eine Abbildung des 'Schubart-Gefängnisses', Auf dem Hohenasperg hat der Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart zehn Jahre seines Lebens, vom 23. Januar 1777 bis 11. Mai 1787, seiner Freiheit verlustigt, als Staatsgefangener des Herzogs Karl Eugen zugebracht, davon 377 Tage allein in diesem Raum. Am 3. Februar 1778 wurde ihm dann ein freundlicheres Zimmer im sogenannten 'Arsenalbau' angewiesen.

99. Das Löwentor am Aufgang zur Festung Hohenasperg. Es wurde unter der Regierung von Herzog Wilhelm Ludwig um 1675 erbaut. Die Aufnahme stammt aus der Zeit um 1925 und es ist ersichtlich, dass das Tor einer gründlichen Erneuerung bedurfte, die Anfangs der siebziger Jahre durchgeführt wurde.

100. Eingang zur Festung Hohenasperg. Anstelle einer früheren Zugbrücke war im 19. Jahrhundert diese feste Brücke erbaut worden. In den Kasematten in der Umfassungsmauer wurden während des Dreißigjährigen Krieges die Truppen kaserniert, während ihre Pferde im Wallgraben untergebracht waren. Das Tor stammt noch aus der Zeit, als Herzog Ulrich sein Land nach der Schlacht bei Lauffen wieder in Besitz nehmen konnte. Heute ist im Turm eine Gaststätte untergebracht.

101. Nachdem Herzog Ulrich 1534 in der Schlacht bei Lauffen/N. sein Land wiedergewönnen hatte, erbaute er auf dem Hohenasperg anstelle der früheren Burganlagen und des daneben erbauten Städtchens eine Festung, von der heute noch das Festungstor erhalten geblieben ist. Das äußere Tor, das im Bild um 1925 festgehalten worden war, wurde anfangs der siebziger Jahre instandgesetzt und in den beiden oberen Stockwerken eine Gaststätte eingerichtet. Auch das innere Tor bedurfte einer gründlichen Erneuerung, die im Zusammenhang mit der Einrichtung einer Gaststätte erfolgte.

102. Im Festungshof der Hohenasperg vor dem Ersten Weltkrieg.

103. Der Wasserturm für die Wasserleitung auf dem Hohenasperg. Unter demselben das Schubartgefängnis, in dem der Dichter als Staatsgefangener nach seiner Gefangennahme zunächst untergebracht worden war.

104. Kriegsgefangene Franzosen aus dem Ersten Weltkrieg, auf dem Hohenasperg gefangen gehalten, beim morgendlichen Ausgang im Winter 1914/1915. Die ersten 303 Mann waren am 13. August 1914 und noch am selben Tage weitere 102 Mann vom Kriegsschauplatz Mühlhausen im Elsass auf dem Hohenasperg verbracht worden. Weitere Gefangene wurden in den folgenden Tagen auf dem Berg eingeliefert.

105. Kriegsgefangene Franzosen, die während des Ersten Weltkrieges in der Festung Hohenasperg untergebracht waren, bei Antritt eines Morgenspaziergangs vor dem Löwentor.

106. Knegsgefangene Franzosen aus der Zeit von 1914 ff., die in der Festung Hohenasperg untergebracht waren, auf dem Weg zur Arbeit.

107. Französische Kriegsgefangene aus den ersten Tagen des Ersten Weltkrieges, die auf dem Hohenasperg untergebracht waren, pflanzten im November 1914 auf dem Gemeindeplatz an der Straße nach Hohenasperg eine Linde und stellten dabei eine Bank auf. Die hierdurch entstandenen Kosten wurden aus freiwilligen von den französischen Kriegsgefangenen gespendeten Beiträgen bestritten.


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