Asperg in alten Ansichten

Asperg in alten Ansichten

Autor
:   Theodor Bolay
Gemeinde
:   Asperg
Bundesland
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0159-2
Seiten
:   112
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Asperg in alten Ansichten'

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18. Nach Fertigstellung der Unterftihrung und der Gleisanlagen, sowie des neuen Bahnhofgebäudes, konnte 1914 der gesamte Anlage in Betrieb genommen werden.

19. Wie dankbar war früher der Wanderer oder Fußreisende, wenn er am Straßenrand eine Gaststätte fand, um seinen Durst zu stillen! So war außerhalb des damaligen Stadtkerns, an der Straße von Asperg nach Eglosheim-Ludwigsburg, das Gasthaus 'Zur Linde', das zur Einkehr lockte. Das Bild stammt aus dem Jahr 1908.

20. In der Lokalpresse war 1914 folgende Anzeige zu lesen: Einladung. Wanderlustige Damen und Herren, die sich einem Touristen- Verein anschließen wollen, sind freundlicb eingeladen, Freitag, den 15. Mai abends 8 Uhr im Lokal 'Bären' zu erscheinen, wo die Gründung einer Ortsgruppe des Touristen- Vereins 'Die Naturfreunde, Gau Schwaben' vorgenommen wird. Aber bald nach der Gründung machte der Erste Weltkrieg das Vereinsieben zunichte. Nach Beendigung desselben wurde wieder ein neuer Anfang gemacht und eine Musikgruppe schloß sich dem Verein an, Auf zahlreichen Wanderungen schlossen sich die Mitgliederzusammen und das Bild zeigt die Wandergruppe auf einer Rast am Wege 1930.

21. Als am 2. August 1914 die Mobilmachung angeordnet worden war, hatte der Erste Weltkrieg begonnen. Vom dritten Mobilmachungstage an war in der Stadt für mindestens eine Woche Einquartierung, Dies war für Stadtpfarrer Herwig der Anlaß, am Sonntag, den 9. August, statt der vormittägigen Sonntagsfeier in der Kirche einen Feldgottesdienst um halb zwölf auf dem Marktplatz zuhalten, wo sich die gesamte Mannschaft mit einem Teil Gemeindeangehöriger zusammenfand, den ganzen Raum bis zu den einmündenden Straßen, der Schu1straße und der Markgröningerstraße hin einnehmend. Die so geschmackvoll erstellte Kanzel war der Güte des Herrn Fabrikant Fink, der reiche sie umgebende Pflanzenschmuck, der des Herrn Gärtner Gauß zu verdanken. Der Text für den auf diesen Sonntag angesetzten Landesbußtag bildete das Wort aus Hebräer 4 V. 16.

22. Postkarte aus der Zeit zwischen 1910 und 1920. Die Bahnhofstraße bietet noch ein ländlich idyllisches Bild. Zur Linken eine Bäckerei.

23. Das ehemalige Gasthaus 'Zum Ochsen', Ecke Markgröningerstraße und Brunnenstraße, das im Februar 1963 abgebrochen wurde, wird bereits in der Bürgermeisterrechnung 1801/1802 wie folgt erwähnt: Den 6. Januar 1801 wurden zwei herzogliche Fußgänger hierher gelegt. um auf das Gehog Acht zu haben und wurde in die beiden Gastherbergen zum Hirsch und Ochsen einquartiert.

24. Die Königstraße in Asperg mit dem Gasthaus 'Zum Hirsch', dem ehemalige 'Großhof' der württembergischen Herrschaft. Die Aufnahme stammt aus den zwanziger Jahren,

25. Das Gasthaus 'Mohren' an der Markgröningerstraße, der früheren Durchgangsstraße. Rechts des Gasthauses ein Bliek in die Wettestraße, die anstelle der früheren 'Wette' (einer 'Schwemme') angelegt wurde. Im Hintergrund die Michaelskirche, die auf das Jahr 1557 zurückgeht. Die Aufnahme stammt aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg.

26. An der Markgröningerstraße befindet sich das Gasthaus 'Zum Lamm', das kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg erstellt wurde. Daneben das Gasthaus 'Schwanen', Im Hintergrund das Rathaus, erkenntlich an seinem Türmchen.

27. Das Gebiet um den Marktplatz ist gekennzeichnet durch das Rathaus, das in seinem ältesten Teil in die Zeit um 1655/1656 zurückreicht. In der Zwischenzeit wurde es mehrmals umgebaut und erweitert. Das Haus nebenan, mit dem Wappenschild über der Türe, musstew städtischen Erweiterungsbauten weichen. Die Aufnahme stammt noch aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg.

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