Asperg in alten Ansichten

Asperg in alten Ansichten

Autor
:   Theodor Bolay
Gemeinde
:   Asperg
Bundesland
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0159-2
Seiten
:   112
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Asperg in alten Ansichten'

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38. Nach dem Ersten Weltkrieg lebte das sportliche Leben wieder auf. Auch der Fußball hielt seinen Einzug in Asperg. Der 'Verein für Leibesübungen' im 'Arbeiter Turn- und Sportbund' war der erste Verein, der eine Fußballabteilung aufweisen konnte. Auf dem Bild ist die Mannschaft von Weil im Dorf in der hinteren Reihe und in der vorderen Reihe die Asperger Mannschaft zu sehen, anlässlich eines Freundschaftsspieles 1921. Die Teilnehmer von Asperg, von links nach rechts: W. Dommer, G. Vaihinger, H. Burkhardt, W. Uhl, E. Weissert, E. Schad, W. Döbele, H. Rost, E. Weissert, A. Uhl und W. Rost.

39. Im Juli 1924 wurde im Gemeinderat über die Benützung des Sportplatzes im Rieth durch die neu gegründete 'Spielvereinigung Asperg' verhandelt. Die Spielvereinigung, welche sich ausschließlich dem Fußball widmete, zählte bereits dreißig Mitglieder, Es wurde bestimmt, dem Verein die Benützung des Platzes an einem Tage in der Woche zu überlassen, an Sonntagen aber abwechselnd mit andern Vereinen. Auf dem Bild die 'Gründer-Mannschaft'. Stehend von links nach rechts: A. Müller, H. Burkhardt, R. Müller, A. Burkhardt, E. Kottusch, W. Burkhardt, K. Wolf und W. Pingel. Sitzend von links nach rechts: E. Burkhardt, E. Häberle und A. Uhl.

40. Im Jahr 1926 wurde ein Rasenplatz südlich der Eglosheimstraße den beiden Vereinen zur Verfügung gestellt und das rege Interesse der Jugend gab beiden Vereinen Auftrieb. In zahlreichen Freundschaftsspielen zeigten die Spieler der 'Spielvereinigung Asperg' ihr Können, wie dies auf diesem Bild aus der Zeit um 1926 zu sehen ist.

41. Zur Erinnerung an das fünfzigjährige Jubiläum des Gesangvereins 'Liederkranz', am 13. Juni 1909, wurde diese Aufnahme gemacht. Der Gesangverein 'Asperg' wurde im September 1859 von zwanzig Männern gegründet. Bereits im Jahre 1861 konnte die erste Fahne geweiht werden; 1884 feierte der Verein seine zweite Fahnenweihe, Anlässlich des Jubiläums 1909 betonte Stadtschultheiß Kinzier in seiner Festansprache: Durch die Pflege des Gesangs habe der Verein nicht nur zur sittlichen Hebung, zu einem guten Tone in der Gemeinde überhaupt beigetragen, sondern er habe alle öffentlichen Feiern in der Gemeinde durch seine schonen und erhebenden Liedvorträge gekrönt, wofür dem 'Liederkranz' besonderer Dank und volle Anerkennung gebühre. Als Ehrengabe der Stadt überreichte er dem Verein einen prachtvollen silbernen Pokal mit entsprechender Widmung.

42. Nachdem der Steinbruchbetrieb im Gipssteinbruch an der Lehenstraße eingestellt worden war, machten sich Mitglieder des Turnvereins daran, das Gebäude des Pumpwerkes abzubrechen, um mit diesem Material ihr Vereinsheim aufzubauen. Dies geschah im Jahr 1925.

43. Bau eines Vereinsheimes durch Mitglieder des Turnvereins 'Asperg' um 1925.

44. Der Geburtsjahrgang 1892, der wenige Jahre vor Beginn des Ersten Weltkrieges gemustert worden war, hatte einen Rekrutenwagen geschmückt, der von zwei kräftigen Pferden gezogen wurde und bei der Fahrt durch die damalige Garnisonstadt Ludwigsburg große Bewunderung bei den Bewohnern der Stadt auslöste.

45. Rekruten-Jahrgang 1893. Musterung vor dem Ersten Weltkrieg!

46. Erinnerung an Übungen auf dem Truppenübungsplatz Münsingen auf der Schwäbischen Alb im Jahr 1912.

47. Im Jahre 1917 musste sich jeder Angehörige des Jahrgangs 1900 an seinem Geburtstage in die Landsturm-Rolle eintragen lassen. Die Musterung dieses Jahrgangs im Oberamt Ludwigsburg erfolgte dann im März 1918 und zwar für die Asperger am 29. März 1918. Die Einberufung zur Truppe erfolgte einige Monate hernach. Noch hatten viele der damaligen Rekruten ihre Berufsausbildung nicht abgeschlossen, trotzdem wurden sie zum Heere einberufen. Auf dem linken Bild sehen wir, von links nach rechts: Karl Erfle, Schriftsetzerlehrling bei der Firma Wolf; Otto Bischoff, Flaschnerlehrling in Asperg, und Otto Bleyl, Bäckerlehrling bei Bäckermeister Gessmann. Auf dem rechten Bild sehen wir Hermann Deihle und Karl Müller.

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