Asperg in alten Ansichten

Asperg in alten Ansichten

Autor
:   Theodor Bolay
Gemeinde
:   Asperg
Bundesland
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0159-2
Seiten
:   112
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Asperg in alten Ansichten'

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48. Der Geburtsjahrgang 1898 wurde schon Ende 1916, inmitten des Krieges, vorzeitig gemustert. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, in altherkömmlicher Weise einen Rekrutenwagen auszuschmücken. Im Frühjahr 1917 wurden dann die Gemusterten und für tauglich Befundenen zum Heere eingezogen.

49. Heimkehr der Kriegsteilnehmer 1918.

50. Teilnehmer der ersten Tanzstunde nach dem Ersten Weltkrieg im Jahr 1919 im 'Hirschsaal', Alle Jahrgänge, die über den Krieg eingezogen waren, waren dazu ebenfalls eingeladen worden.

51. Um 1912 schlossen sich einige Jugendliche zu einem Mandolinen-Club zusammen, um mit den Zupfinstrumenten Hausmusik zu pflegen und auch zur Unterhaltung im Verwandten- und Freundeskreis beizutragen. Der bald ausgebrochene Erste Weltkrieg zerstörte dieses so begrüßenswerte Unternehmen schon in den ersten Anfängen.

52. Teilnehmerinnen an einem freiwilligen Nähkurs, gehalten von Frau Krieg in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg.

53. Am 8. Mai 1926 feierten Gottlieb Katz und Emma, geborene Beek, ihr Hochzeitsfest. Aus diesem Anlass begab sich die ganze Hochzeitsgesellschaft auf den Hohenasperg, um daselbst eine Aufnahme zur Erinnerung an diesen festlichen Tag anfertigen zu lassen.

54. In den zwanziger Jahren waren Vereine und Organisationen bemüht, ihre Veranstaltungen mit eigenen Kräften durchzuführen. So führten Angehörige des Jahrgangs 1900 im Jahr 1927 im 'Hirschsaal' den Schwäbischen Schwank auf: 'Lichtkarz'.

55. Die ehemalige herrschaftliche Kelter, die laut Vertrag vom 9. Oktober 1827 der Gemeinde mit allen Rechten und Lasten und unter bestimmten Bedingungen unentgeltlich überlassen wurde, vor ihrer gründlichen Instandsetzung in neuester Zeit.

56. Zur Zeit der Heuernte wird in den Weinbergen 'geheftet'. Zuvor wurden die Rebstöcke verbrochen, die zuviel gewachsenen jungen Triebe entfernt, um die gesamte Kraft den wenigen übrig gebliebenen Ruten zukommen zu lassen. Diese noch jungen nicht verholzten Triebe werden mit Stroh an die Weinbergpfähle geheftet, angebunden, um sie vor dem Knieken bei Böen und Stürmen zu schützen. Das Bild wurde im Jahr 1925 aufgenommen.

57. Bereits im Jahr 819 wird in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Weißenburg im Elsass zu Assesberc ein Weinberg zu zwei Carraten erwähnt und seit dieser Zeit gibt es in Asperg Weinberge. Zur Herbstzeit, zur Zeit der Lese, herrscht reges Leben in den Weinbergen und Freude und Frohsinn sind überall zu spüren, denn es gilt die kostbaren Trauben zu ernten, in die Kelter zu bringen, damit sie zu einem guten Tropfen ausgebaut werden können. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1925.

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