Bad Camberg in alten Ansichten Band 1

Bad Camberg in alten Ansichten Band 1

Autor
:   G. Welter
Gemeinde
:   Bad Camberg
Bundesland
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3166-7
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Camberg in alten Ansichten Band 1'

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9. Wieder eine Rahmenkarte mit einer fiktiven Darstellung, der dann die Veranstaltungsangaben zugedruckt wurden. In Verbindung mit dem Fest 1908 fanden am Kapellenweg auch landwirtschaftliche Wettkämpfe start. Beim 'Ackern einer geraden Furche' erhielt damals Franz Wenz III aus der Kirchgasse 6 den Ersten Preis,

10. Noch einmal eine Festpostkarte zu einem militärischen Ereignis, diesmal des Kriegervereins zu Camberg zu seinem 40jährigen Jubiläum mit Fahnenweihe und Kriegertreffen acht Jahre später (siehe Karte Nr. 8): Die gegürtete 'Germania' mit verschiedenen Soldatengestalten und Insignien neben einer Gesamtansicht Cam bergs. Die Mitglieder des Kriegervereins hatten meist an den Feldzügen 1866 und 1870/71 teilgenommen.

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11. Kerb 1920 bei Regenwetter. Die Aufschrift 'Kam berger Kerb' zeugt von dem Versuch, aus dem als fremdländisch propagierten 'c' ein 'K' zu machen. Auf dem bekränzten Schild vor dem Fahrrad links vorne heißt es richtig 'Camberger Kerwe-Gesellschaft'. Hier der Kerwezug auf dem Marktplatz, links der Stamm des Kerwebaumes, daneben der Kerwehammel am Leitseil, die Zapfer-Brigade in weißen Schürzen, die Reiter mit Zylinder, Chemisett und Schleife und die Honoratioren im gedeckten Wagen vor der 'Restauration' von Jos, Kilian, Brot- und Feinbäckerei.

12. Albert Schom blickt auf seine Heimatstadt Cam berg. Im Hintergrund führt die Straße zum Waldschloß empor, Ohne den Idealisten Albert Schom (1873-1955) gäbe es im Wissen um das alte Camberg große Lücken. Er hat drei Chroniken in Buchform veröffentlicht, und er hat, von Beruf eigentlich Postschaffner, mit seinem Photographischen Atelier weit über 100 Ansichtspostkarten herausgegeben. Mindestens 36 davon sind in diesem Buch verewigt.

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13. Das ehemalige Taunus-Hotel am Bahnhof war einst die Gastwirtschaft von Heirinch Bach (siehe Karte Nr. 2), dann das Hotel-Restaurant 'Zum Deutschen Kaiser' des Karl Stockmann II (Zimmer mit Frühstück 1,80 RM) und schließlich das Taunushotel unter Wilhelm, später Josef Bierod. Vor dem Eingang Taxen, Hotelgäste, Auto- und Fahrradtouristen. Hier war das Vereinslokal der Briefmarkenfreunde, bis das Haus 1982 zur Gewinnung von Parkplätzen abgerissen wurde.

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14. Hier die Bahnhofstraße auf einer Karte des Jahres 1904, damals mit Platanen und Pappeln bepflanzt, mit der Emsbachbrücke. Links oben die Kreuzkapelle, rechts die Evangelische Kirche, und wie überall beherrschend die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Daneben die breite Front der Volksschule. Von den beiden stallartigen Gebäuden über dem Schreibfeld ist das linke, mit dem Fachwerk, noch heute am Anfang der Rudolf-Dietz-Straße zu sehen.

15. Ein letztes Bild der alten Ringofenziegelei der Gebrüder Weyrich am Limburger Weg, heute Kreuzung der Lahn- mit der Rhein- und Neckarstraße. Die Ziegelei hat ein stürmisches Leben hinter sich: 1895 erbaut, 1897 von einer Windhose schwer beschädigt, stürzte 1925 ihr Schornstein ein. 1945 wurde sie bombardiert und nach einem Brand 1969 dann abgerissen. Am Bahnhof gab es noch die Ziegelei der Firma Thies & Co.

16. Diese kolorierte Karte gibt den Bliek frei von der Bahnhofstraße über die Emsbachbrücke zur Evangelischen Kirene. Rechts im Bild das noch vorhandene Haus an der Ecke zum Eltwerk. Die Bäume und Büsche vorn mußten dem Ausbau der Bahnhofstraße weichen, die Aussicht über die Brücke ist heute von einem modernen Wohnblock verbant.

Camberg (Nassau) - Kaiser·Wilhelm-fnlagen u. Bahnhofslraße

17. Die Kaiser-Wilhelrn-Anlagen im Knick der Bahnhofstraße zur Innenstadt, wo heute auch eine Normaluhr steht. Ganz rechts die Linde, die am 18. März 1897 vom Taunusklub zum 100. Geburtstag Kaiser Wilhelms I. dort gepflanzt wurde, Vorn stehend Kinder aus der Familie Schorn, Von links:

Adam (mit Hut), sein verstorbener Bruder Albert, Josef und Greta (etwa 1910). Bei Kindern wie Erwachsenen hieß es damals: Man trägt Hut!

18. Das 'Eltwerk' 1912, die Elektrische Zentrale der Stadt Camberg, 1904/05 erbaut von der AEG Berlin zu einem Betrag von 90 000,- Mark. Sie versorgte bereits im ersten Jahr mit einer 70pferdigen Lanz-Lokomobile 180 Abnehmer. Vorn die Brücke über den Emsbach zum Sportplatz. Das EHwerk mußte einer rentableren Stromversorgung weichen,

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