Bad Camberg in alten Ansichten Band 1

Bad Camberg in alten Ansichten Band 1

Autor
:   G. Welter
Gemeinde
:   Bad Camberg
Bundesland
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3166-7
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Camberg in alten Ansichten Band 1'

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Cam berg (Nassau)

Stadtpark

49. So sah um 1910 der Eingang in die Cam berger 'Schlucht' aus, Der 'Schluchtweg' führt an der südlichen Stadtmauer entlang und mündet weiter oben in die Straße und die Birkenallee zum Waldschloß. Der 'Weiße Turm' hat die bauliche Form der Jahre 1890 bis 1981. Die Stadtmauer links und der blockartige Ausbau sind noch zu sehen. Das Innere des Blocks, auf der Seite des Lieber'schen Parks, bilden arkadenartige Vertiefungen. Die vordere Wegfläche wurde später abgetragen.

50. Eine Kehrtwendung auf dem Standort des vorigen Bildes bringt uns diesen Bliek auf das Fotoatelier Schom und den Eingang der Burgstraße ('England'). Die 'Schlucht' war durch ein Gitter abgeschlossen. Links fûhrt die Treppe zum Badehaus hinauf. Die beiden Frauen befinden sich auf dem Weg unter dem 'Weißen Turm' vorbei zum Rathaus, der heute leider verwahrlost ist. In dem kleinen Eckhaus befand sich noch vor wenigen Jahren der letzte noch in Cam berg bestehende "I'ante-Emma-Laden', heute ist dort eine Änderungsschneiderei.

51. Eine eindrucksvolle Ansicht des aufstrebenden Kneippbades, in der Badewelt 'Neu-Wörishofen' genannt: Das efeuumsponnene Rathaus mit den Kuranlagen, in denen immer noch die Fontäne plätschert. Sie mußten zum Teil den Parkplätzen des Bürgerkurhauses weichen.

52. Die Parkanlagen vom Rathaus aus nach Osten gesehen, Vor den Häusern im Hintergrund - die Dombacher Straße - die kurbadgemäße Wandelhalle. Sie hatte am Paulinenschlößchen in Wiesbaden gestanden. kam 1928 nach Cam berg und brach 1963 unter Schneelast zusammen. Auch sie ist eine Station in der Geschichte Cambergs zum Kneippbad: 1927 Aufnahme der Kur, 1937 das Prädikat Kneippkurort, 1977 Ernennung zum Kneippheilbad und 1981 zum 'Bad'.

53. Als 'Kur- und Volks bad' wurde 1927 das Badehaus eingeweiht, 'Gießhäus'che' genannt, Die Kosten dafür in Höhe von rund 20 000,- RM waren vom 'Kur- und Badeverein Kneipp' beantragt und von der Stadtverordnetenversammlung bewilligt worden. Erster Bademeister war Adam Marx. Im Mai 1944 wurde das Haus bei einem Luftangriff getroffen, 1950 größer wieder aufgebaut, 1970 erweitert und 1984 zusätzlich mit einer Arztpraxis versehen.

54. Die ersten zehn Häuser des Kurvierte!s von Camberg: Ganz links das Haus Müller, davor Haus Saal, darüber (verdeckt) Haus Krekel, daneben Haus Belz, rechts davon, mit Vordach, 'Haus Anna' von Peter Wenz, darüber Haus Denker, rechts darüber (ganz oben) das Parkhotel als erstes Haus im Kurviertel, daneben 'Haus Höhenblick' des Fräulein Flügel, wieder daneben der Besitz von Franz Preuß, unter den beiden letzten 'Haus Sonnenblick' der Familie Jung an der Ecke Hohenfeld-/Johann-Pipberger-Straße. Es war vorgesehen, daß im Kurviertel nur Häuser stehen, die Kurgäste aufnehmen, aber die Verwirklichung dieser Absicht gelang nicht.

55. Eine Karte aus dem Jahre 1906: Camberg im Taunus 'von der weißen Erde', Das Vorkommen von Kaolin oder Porzellanerde war typisch für das nördliche Camberg. Daran erinnert die heute voll ausgebaute 'Weißerdstraße', die hier als Mittelpunkt der Karte noch ein Feldweg ist, auf dem Landarbeiter mit einem Ochsengespann ziehen. Oben im Kreis die Hohenfeldkapelle von der Obertorstraße her mit Durchblick zum Schlößchen, damals noch nicht Rathaus.

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Oberthor in Camberg.

56. Vermutlich die älteste Karte dieses Buches, um 1890, mit Poststempel vom 1. Februar 1897: die heutige Obertorstraße außerhalb des Tores, eher noch als 'Dombacher Weg' bekannt. Ein ländliches Idyll. Rechts das Haus des Steinmetzen Haber, Die Karte wurde während einer Tanzstunde in Frankfurt geschrieben und nach Arnstein in Unterfranken geschickt.

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Kreuzkapelle

57. Ein früheres Bild der Kreuzkapelle, erbaut 1682, Wahrzeichen des Goldenen Grundes, mit ihrem Nebengebäude, dem einstigen Wohnhaus des Benefiziaten, seit 1974 Café-Restaurant. Hinauf führt ein Prozessionsweg mit den 'Sieben Fußfällen', die jetzt ihrer Restaurierung entgegensehen. Vor dem Dritten Reich war hier Treffpunkt des Katholischen Jugendbundes Neudeutschland. Die Aufnahme erfolgte von Norden, Cam berg liegt rechts hinter und unter der Kapelle, links geht es nach Schwickershausen,

Cam berg (Nassau)

Hotel WaidschioB, Bes. Robert Kaiser

58. Das 1907 erbaute Hotel und Restaurant Waldschloß über Camberg am Rande des Stadtwaldes, damals wie jetzt ein beliebtes Ausf1ugsziel, nur an Stelle der spazierenden Familien rasen heute Autos. Die Aufnahme entstand etwa 1910. Das Haus wurde inzwischen mehrfach umgebaut.

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