Bad Camberg in alten Ansichten Band 1

Bad Camberg in alten Ansichten Band 1

Autor
:   G. Welter
Gemeinde
:   Bad Camberg
Bundesland
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3166-7
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Camberg in alten Ansichten Band 1'

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Gruss aus Oberselters.

Wirt chaft znm grünen Wald, Bes.: eb. Müll.r.

69. Oberselters mit der Sankt-Antonius-Kirche in Gesamtansicht von Osten, vorn eins der ersten Häuser an der heutigen Bundesstraße 8. Die 'Wirtschaft zum grünen Wald' in der Brunnenstraße wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg geschlossen, heute ein Privathaus. Die 'Wirtschaft zum goldnen Grund' ebendort war danach Bäckerei, dann Metzgerei und ist bis in diëGegenwart die Gaststätte Reifert, Die Karte wurde am 5. September 1911 geschrieben.

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70. Gruß aus Schwickershausen, in alter Zeit 'Swikirshusin' geheißen, mit der über dem Ort gelegenen Sankt-Georgs-Kirche. Die 'Gastwirtschaft von MichaelOst' ist als ein umgebautes Hofhaus in der Biegung der Weilstraße nur schwer wiederzufinden. Die rote, heute weiße Villa fällt an der Straße nach Weilrod noch immer auf. Kirche und Kreuzkapelle sind von der Dorfstraße aus gesehen (Poststempel 13.2.1901).

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?? 71. Auf einer Karte etwa von 1905 das Feldkreuz von Schwickershausen, am Waldrand über der Gemeinde, die Kirche und die Kreuzkapelle. Zum Standort der Kirche gibt es eine nette Sage, die man sich bei einem Besuch dort erzählen lassen soll, Zur Einweihung des Feldkreuzes am 18. September 1904 erschien eine Widmung von 'J.H.' aus Wattenscheid, die mit den Versen beginnt: 'Der Tannen Wipfel erbrausen, vom freien Wind gewiegt, wo lieblich Schwickershausen am Fuß des Taunus liegt. Vom Waldesgrün umgeben erhebt sich ernst und mild - ein Trost für manches Leben - ein heil'ges Kreuzesbild.'

72. Eine amtliche Postkarte mit Ansicht von Würges, dem Südtor Cambergs, schon 768 als 'Widergisa' bekannt. Die 'Gastwirtschaft v, Ph. Hassler' ist heute das Haus Hubertus von 'Matthias' in der Schulstraße. Vor der Sankt-Ferrutius-Kirche sieht man noch den 'Backesborn', den damaligen Dorfbrunnen am Backhaus. Das Pfarrhaus mit seiner Mauer steht noch (Poststempel Camberg/Bz. Wiesbaden 24.8.1900).

73. Das Schwesternhaus von WÜ!ges mit Kinderschule (Kindergarten bis 1945), Ausschnitt aus einer im September 1914 geschriebenen Karte. Mit dieser Vergrößerung wird der Versuch unternommen, Erinnerungen an die zur Aufnahme aufgestellten Personen zu wecken. Das Schwesternhaus in der heutigen Ferrutiusstraße am Emsbach ist nur noch an dem Erker zu erkennen. Es war bis 1896 Pfarrhaus und ist seit 1961 in Privatbesitz.

Würges (Taunus)

74. Die Gesamtansicht auf dieser Karte ist auf der Karte Nr. 72 etwa aus gleichem Bliekwinkel als Zeichnung zu sehen. Die Obergasse heißt jetzt Schulstraße. Sie wurde einstmals 'Rappelgass' genannt, womit auf das Klappern der Webstühle der dort wohnenden Weber angespielt wurde. In dem Eckhaus mit dem Richtungsschild nach Limburg und Cam berg befindet sich heute eine Speisegaststätte. Wo die Mädchen gehen, braust der durch eine Ampelanlage geregelte Fernstraßenverkehr. Die 'Neue Schule' von 1906 an der Wiesenstraße, hier mit ihrem Lehrerkollegium, war - nach Bau einer 'ganz neuen' Schule, Rathaus von 1962 bis 1974. Würges hat sich seine Schulbauten etwas kosten lassen (Poststempel Wilrges 10.8.1916).

75. Geruhsam in seinem Pfarrgarten sitzt Pfarrer Johan Jakob Smitmans vor dem 1897 erbauten Haus, Er war Pfarrer in Würges von 1873 bis 1906, entsprechend alt ist diese kolorierte, am 9. Januar 1916 geschriebene Karte. Nach ihm waren in der Gemeinde noch vier Pfarrer tätig, bis Würges 1978 von Cam berg übernommen wurde.

Pfarrhaus io' Würges a. Taun.

76. Mit einer alten Neujahrskarte, geschriebenEnde 1904, ein Abschiedsblick auf das Cam berg der Jahrhundertwende. Der Weg vorn, als Emsstraße bekannt, ist die heute voll bebaute Rudolf-DietzStraße. Zum Abschied, sozusagen auch zum Ende unseres Spazierganges, bläst der - im Original farbenprächtige und geprägte - Herold. Die Grüße und Wünsche der Karte sollen hiermit auch allen Carnbergern, allen Lesern gelten, die dieses kleine Werk mit Interesse und Freude aufgenommen haben. Vielleicht hören die Herausgeber von ihnen,

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