Bad Doberan-Heiligendamm in alten Ansichten Band 2

Bad Doberan-Heiligendamm in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Friedrich Rochow
Gemeinde
:   Bad Doberan-Heiligendamm
Bundesland
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5591-5
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Doberan-Heiligendamm in alten Ansichten Band 2'

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69. Am Anfang der zwanziger Jahre führte man auch Notgeld in Doberan-Heiligendamm ein. Dieses Notgeld blieb deshalb wertbeständig, weil es zum Sammelobjekt wurde. Zur grafischen Gestaltung gelang es, namhafte Künstler zu gewinnen.

70. Unter anderem gab es die Serie 'Reutergeld' . Man benutzte natürlich Motive aus Heiligendamm und Doberan, die vor allem von dem Architekten W.H. Lippert und dem Grafiker Egon Tschirch gestaltet wurden.

71. Auf solchen Scheinen fand man auch den Vermerk: 'Die Sparkasse der Stadt Doberan in Mecklenburg zahle gegen diesen Scheck aus meinem Guthaben an den Inhaber. . .' Auf diese Weise übernahmen die Scheine auch die Funktion des Kleinschecks.

72. Man benutzte die Geldscheine auch, um Gedankengut des Dichters Fritz Reuter zu befördern. Jeder Schein des Reutergeldes trug einen anderen Ausspruch Fritz Reuters in die Welt. Wie etwa auf diesem Schein: 'Die schönste Gegend hilft uns nichts, wenn wir nicht mit unserem Gewissen im Klaren sind.'

73. Auch diese zwei Bilddokumente möchte der Autor nicht aussparen. Sie entstanden in den Wirren der Nachkriegszeit und belegen den Zusammenbruch auch Heiligendamms. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde das gesamte Bad militärisches Objekt ...

74 .... und deshalb gegen Fliegerangriffe schwarz gestrichen. Aus der weißen wurde so nicht nur sinnbildlich eine schwarze Stadt. Nach dem Potsdamer Abkommen war es als ehemals militärisches dann auch Demontageobjekt. So weit darf es niemals wieder kommen!

75. In der ehemaligen DDR wurde zwischen 1948 und 1952 aus den Resten des einstmaligen Adelsbades ein Sanatorium errichtet. Der Doberaner Architekt und Baumeister Lutz Elbrecht achtete dabei auf eine größtmögliche denkmalgerechte Sanierung.

ffintroullf fÜll ben Rusbau "on ijeHigenbamm, 1072.

76. Wieder steht das erste deutsche Seebad vor einer neuen Etappe seiner Entwicklung. Den maroden Bauzustand des bauhistorischen Schatzes unter den neuen wirtschaftlichen Bedingungen einer den Traditionen verpflichteten Sanierung zuzuführen, ist die Aufgabe der heutigen Generation. Vor über einhundert Jahren wurden eilig entworfene Zukunftsvisionen jedenfalls nicht verwirklicht.

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