Bad Driburg in alten Ansichten Band 2

Bad Driburg in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Waldemar Becker
Gemeinde
:   Bad Driburg
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5196-2
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Driburg in alten Ansichten Band 2'

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J)riburg 6n~ang zurn J(urpark

9. Am Eingang zum Kurpark in der Nähe der evangelischen Kirche hält eine Kutsche, mit der früher die Kurgäste befördert wurden, besonders vom Bahnhof zum Bad bzw. umgekehrt. Im Hintergrund ist die Trink- und Wandelhalle und rechts davon das Hölderlin-Haus zu sehen. Hinter dem Gebäude rechts im Vordergrund lagen der alte Pferdestall und die Reitbahn, die zum Haus des Gastes umgebaut worden sind.

10. An der Brunnenstraße gegenüber der Einfahrt zum Kurpark und Bad liegt die evangelische Kirche. Die 1854 errichtete Kirche war ursprünglich sehr klein; sie wurde deshalb 1889 erweitert und erhielt gleichzeitig einen Turm. Neben der Kirche wurden 1868/69 die einklassige evangelische Volksschule und die Wohnung des Lehrers erbaut.

11. Die Schüler und Schülerinnen der evangelischen Volksschule liefern stolz ihren Beitrag zur Kriegshilfe 1918 ab. Wie berichtet wird, haben sie Laub (oder Heilkräuter?) gesammelt. Links im Bild ist Lehrer Kettnitz zu sehen, der von 1913 bis 1922 an der einklassigen Schule unterrichtete. Sein Nachfolger war O. Bobrowski (Bobert) aus Geismar.

Oruss aus Schapers Hotel, Bad Driburg.

12. Diese am 5. September 1900 geschriebene Ansichtskarte zeigt das 1886 errichtete Schapers Hotel an der Brunnenstraße. Das Hotel war ursprünglich ein roter Backsteinbau, der später verputzt worden ist. 1929 kaufte die Westfälische Frauenhilfe das Hotel und richtete dort ein Müttergenesungsheim ein. Nach dem Abbruch Anfang des sechziger Jahre wurde das Gebäude neu errichtet und in den letzten Jahren durch mehrere Anbauten erweitert. Zwischen dem Hotel und der evangelischen Kirche standen die evangelische Volksschule und das Wohnhaus des Lehrers.

13. Der Teutoburger Hof an der Ecke Brunnenstraße/Brakeler Straße, der sich seit 1927 im Besitz der Familie Finkeldey befindet, wurde 1889 erbaut und hat in den folgenden Jahrzehnten mehrfach den Besitzer gewechselt. Im Jahre 1905, aus dem diese Ansichtskarte stammt, gehörten das Hotel und Restaurant Ferdinand Gunst, der offenbar im dunklen Anzug vor der Eingangstür steht.

14. Der Josefs-Gesellen-Verein Bad Driburg feierte 1928 sein 50. Stiftungsfest mit einem großen Festzug durch die Stadt, an dem zahlreiche Festvereine teilnahmen. Die Aufnahme, die in der Brunnenstraße vor dem Teutoburger Hof gemacht worden ist, zeigt drei berittene Driburger Teilnehmer des Festzuges in mittelalterlicher Kleidung, von links nach rechts: die Landwirte Johannes Barkhausen (Blanken in der Weststraße), Anton Tegethoff (Adolfsmeier in der Schulstraße) und Heinrich Heinemann (Hasenbauer an der Ecke Lange Straße/Dringenberger Straße).

Bad Ol'ibul'g

Kregerdenkmal

15. Für die Gefallenen der Kriege von 1864, 1866 und 1870/71 erbaute der Kriegerverein Driburg im Jahre 1880 an der unteren Langen Straße ein Ehrenmal. Als 1937 an dieser Stelle das Städtische Verkehrsamt errichtet wurde , erhielt das Kriegerehrenmal unterhalb der Iburg an der oberen Schützenstraße einen neuen Standort.

J6. Die Aufnahme 'Bad-Driburg 1912' mit einer Gruppe von Soldaten und Offizieren ist wahrscheinlich im Park des Militär-Genesungsheimes (heute Eggelandklinik) gemacht worden. Seit 1901 diente das ehemalige Kaiser-Wilhelm-Bad, das Dr. Riefenstahl 1871 gegründet hatte, als Militär-Genesungsheim. 1912 waren dort im Jahresdurchschnitt 32 Militärpersonen untergebracht.

Bad Driburg

Genesungsheim Dreizehnlinden

17. Der Unternehmer Th. Post aus Essen kaufte 1912 gegenüber dem Bahnhof einige Wiesen von dem Besitzer der Niedermühle und errichtete dort 1913 das Kur- und Badehotel Dreizehnlinden. Das Hotel ging jedoch bald in Konkurs. Die Eisenbahndirektion Essen erwarb das Hotel und richtete darin ein Eisenbahner-Genesungsheim ein, das am 1. September 1921 eröffnet wurde. Das ursprüngliche Aussehen des Gebäudes, wie die obige Ansichtskarte es wiedergibt, ist seitdem durch mehrere An- und Umbauten stark verändert worden.

18. Vor dem Driburger Bahnhof stehen (etwa 1930) drei Opel-Fahrzeuge als Taxis mit ihren Fahrern, von links nach rechts: Johannes Wierneyer, August Kriegesmann und Hans Heine. Am Steuer des mittleren Wagens sitzt der Bahnhofswirt Franz Backhaus.

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