Bad Driburg in alten Ansichten Band 2

Bad Driburg in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Waldemar Becker
Gemeinde
:   Bad Driburg
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5196-2
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Driburg in alten Ansichten Band 2'

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(;a" oor 1.. Iburc. lnh : W. Pauly,

Gruss aus Bad Driburg.

39. In dem rechten, in der oberen Langen Straße liegenden Haus eröffnete Hermann Böhler 1928 ein Blumengeschäft. In dem Haus in der Bildmitte, dem Gasthof 'Zur Iburg', betrieb dessen Besitzer W. Pauly auch eine Kohlenhandlung. Der Gasthof 'Zur Iburg' war viele Jahre lang auch Wahllokal für die Bewohner der Oberstadt. Das linke Haus erwarb Bauunternehmer Josef Ridder 1919 und richtete dort sein Baugeschäft ein. Das Haus Ridder ist im vorigen Jahr abgebrochen worden.

40. Auf dem Gruß aus Driburg vom 12. Oktober 1906 steht vorn links das alte Haus Krusekamp (heute Dr. Groddeck) in der oberen Langen Straße. Die Lange Straße hatte damals noch keinen Bürgersteig und keine Kanalisation. Das Regenwasser floß in der Rinne, die rechts zu sehen ist, ab. Die hohen Treppen vor den Häusern ragten bis weit in die Straße hinein und waren deshalb regelrechte Verkehrshindernisse. Oberhalb des Krusekampschen Hauses, das am Rand der Altstadt lag, war früher ein Stadttor, das obere Tor.

Bad Driburg. Genesunqsheim des Verbandes westfälisdter Hrankenkassen

41. Das am Stellberg an der früheren Reichs- bzw. Bundesstraße 64liegende Genesungsheim wurde 1925 vom Verband Westfälischer Krankenkassen errichtet. Weil das Heim von der GenoBaugesellschaft Bochum erbaut wurde, nannten die meisten Driburger es in den ersten Jahren einfach 'Genobau'. Auf der obigen Aufnahme, die 1926 von der Iburg aus gemacht wurde, ist links hinter dem Heim die Villa Pape zu sehen. Das Genesungsheim ist seit seiner Errichtung mehrfach urngebaut und erweitert worden. Jetzt wird es als Nebenklinik der Fachklinik Rosenberg der LV A von dort aus mitverwaltet .

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42. R. Humberg hat das frühere Driburger Rathaus, das an der Ecke Schulstraße/Freiheit gestanden hat, gezeichnet. Das ursprünglich als Armenhaus errichtete Gebäude wurde von 1834 bis 1947 als Stadt- und Amtsverwaltung genutzt. Auch die Dienstwohnung des Bürgermeisters befand sich lange Jahre dort. Unterhalb des Rathauses (links im Bild) stand das Haus des Bauern Anton Tegethoff (Adolfsmeier), das ebenso wie das alte Rathaus bei der Stadtkernsanierung abgerissen worden ist.

43. Die Polizisten Middeke und Sauer und später auch noch Witt waren viele Jahre als Ordnungshüter in der Stadt Bad Driburg tätig. Hermann Middeke (rechts im Bild) wurde 1919, Josef Sauer (links im Bild) 1925 als Polizeiwachtmeister eingestellt. Paul Witt (Bildmitte) karn 1935 noch hinzu.

44. Die Aufnahme zeigt das Haus Hartmann in der oberen Schulstraße gegenüber der früheren Katholischen Volksschule. Franz Hartmann hatte dort ein Glas-, Porzellan- und Lebensmittelgeschäft. Das Haus war wie die Nachbarhäuser nach dem großen Stadtbrand von 1876 gebaut worden. Heute befindet sich dort das Geschäft Eilebrecht.

45. Die Aufnahme ist um 1930 gemacht worden und zeigt den Winkel der Altstadt, der von Kurgästen immer wieder fotografiert worden ist. Das Haus Jäger, das fast mitten in der Kurzen Straße stand, ist bei der Stadtkernsanierung ebenfalls abgebrochen worden.

Bad Dri5urg Partie an der Kirche

46. Ignaz Waldhoff hat das ehemals Ehmannsche Haus an der Freiheit etwa 1910 erworben und dort, wie aus dem Schild über der Haustür zu ersehen ist, ein Speditions- und Rollfuhrgeschäft betrieben. Der Anbau an der Straßenseite des alten Fachwerkhauses war der Pferdestall. Der Garten des Nachbarn Kaufmann Schuster reichte bis unmittelbar an das Haus Waldhoff heran. Am 3. Oktober 1930 ist es abgebrannt.

47. Der pferdebespannte und eisenbereifte Wagen der Firma Waldhoff gehörte früher in Bad Driburg zum täglichen Straßenbild. Fritz Waldhoff, allgemein 'Pummel' genannt, war jahrzehntelang irn familieneigenen Speditions- und Rollfuhrgeschäft tätig.

48. Auf der Aufnahme, die etwa 1912 gemacht worden ist, steht Schneidermeister Ferdinand Billerbeck vor seinem Haus am Steinplatz neben der katholischen Pfarrkirche. Billerbeck hat das Haus, das 1795 als Schule erbaut und im vorigen Jahrhundert auch als Küsterei und Kaplanei genutzt wurde, 1906 von der Stadt erworben. Links neben der Haustür befand sich seit 1924 das Obstund Gemüsegeschäft Auguste Billerbeck. An der Stelle des alten Fachwerkhauses steht jetzt das Versicherungsfachgeschäft Streitbürger .

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