Bad Driburg in alten Ansichten Band 2

Bad Driburg in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Waldemar Becker
Gemeinde
:   Bad Driburg
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5196-2
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

Lieferzeit: 2 - 3 Arbeitstage (unverbindlich). Der gezeigte Umschlag kann abweichen.

   


Auszüge aus dem Buch 'Bad Driburg in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Bad Driburz - Sachsenklause auf der Iburz

69. Nach nur siebenwöchiger Bauzeit der Fa. Föcking wurde die Sachsenklause auf der Iburg am 27.128. Juni 1925 mit Ansprachen und einem Konzert sowie einem Vortrag von Studienrat Limberg über Alt-Driburg feierlich eingeweiht. Josef Backhaus, der bereits seit 1916 in den Sommermonaten eine Schankbude auf der Iburg betrieb und zudem das Amt des Burgwartes innehatte , war der erste Pächter der Sachsenklause. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist das Haus mehrfach umgebaut und erheblich erweitert worden.

70. Bürgermeister von der Forst (links im Bild) war, wie berichtet wird, ein begeisterter Jäger. Das Foto ist 1902 auf dem Klusenberg gemacht worden, als Johannes Gellhaus (rechts im Bild) seinen ersten Hirschbock geschossen hatte. Neben Gellhaus steht der Glasfabrikant Hans Becker.

71. Die Aufnahme ist 1912 bei einer Treibjagd am Eggeweg in der Nähe des früheren Gehöftes Becker gemacht worden. Zu der Treibjagd hatte Glasfabrikant Heinrich Becker eingeladen (von den Jägern, die hinter den Treibern sitzen bzw. stehen, 5. von links, mit Jagdhund). Die vier auf dem Bild hinten, links von H. Becker stehenden bzw. sitzenden Jäger sind, von links nach rechts:

Prokurist Franz Keil, Heinrich Beekers Sohn Otto, Bäckermeister Joh. Huneke (mit Jagdhorn) und Holzhändler Emil Kemper. Unter den Treibern waren (vorn rechts, mit Pfeife) Hermann Fromme, der spätere Haumeister im Stadtwald, und sein Bruder Bernhard Fromme (am linken Bildrand, mit Schnurrbart).

72. Das alte städtische Forsthaus stand auf Waldhausen unterhalb der Hausheide. Das Haus ist 1847 als Wohnhaus des Gutes Waldhausen von dem Driburger Gastwirt und Maurermeister Ferd. Huneke gebaut worden. Nachdem die Stadt Driburg das Gut 1870 erworben hatte, beschlossen die Stadtverordneten im Februar 1919, das Wohnhaus als Dienstwohnung des Stadtförsters einzurichten. 1956 wurde das alte Forsthaus abgerissen und durch einen Neubau am Waldrand hinter dem Stellbergheim ersetzt.

73. Cornelius Birkenfeld erhielt die Driburger StadtförstersteIle durch Ratsbeschluß zum 1. Oktober 1914. Wegen seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg konnte er seinen Dienst aber erst am 1. Januar 1919 antreten. Im Jahre 1951 wurde er pensioniert. Nach Birkenfelds Tod (1956) wurde als Würdigung seiner jahrzehntelangen verdienstvollen Tätigkeit als Stadtförster in unrnittelbarer Nähe des früheren Forsthauses Waldhausen die Cornelius- Eiche gepflanzt.

74. Der Driburger Verschönerungsverein errichtete 1900 auf der Hausheide oberhalb des Sandsteinbruches einen Aussichtsturrn, von dem aus nach dem Bericht früherer älterer Einwohner der Stadt bei gutem Wetter die Spitze des Hermannsdenkmals zu sehen war. Der Turm wurde am 17. Juni 1904 durch Blitzschlag stark beschädigt und wenige Tage später mutwillig vollständig zerstört. Aus dem Katzohl (rechtes Bild) bezog die Stadt Driburg jahzehntelang den größten Teil ihres Trinkwassers.

75. Im Jahre 1910 eröffnete der Landwirt H. Buschmeier an der Landstraße auf dem Stellberg die Sornmerwirtschaft Eggekrug. Seit Pfingsten 1924 ist die Gastwirtschaft ganzjährig geöffnet. Der Eggekrug war in den früheren Jahren, als der Autoverkehr auf der Stellbergstraße noch gering war, besonders an Sonntagnachmittagen für Spaziergänger aus der Stadt Bad Driburg und dem Nachbardorf Buke ein beliebtes Ziel.

Sommerfrische Eggekrug, Bad Drlburg

76. Weil die Bodenqualität wegen der Höhenlage gering ist, hat das am Nordwestrand der städtischen Gemarkung liegende Gut Knochen im Laufe der Jahre mehrfach den Besitzer gewechselt. Der Hof, dessen Ackerfläche in den letzten Jahrzehnten durch Aufforstungen verkleinert worden ist, befindet sich seit etwa fünfzig Jahren im Besitz der Familie Block. Die obige Aufnahme ist etwa 1900-1905 gemacht worden.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Kolophon | Privacy | Haftungsausschluss | Lieferbedingungen | © 2009 - 2019 Europäische Bibliothek Verlag