Bad Gandersheim in alten Ansichten Band 3

Bad Gandersheim in alten Ansichten Band 3

Autor
:   Axel Christoph Kronenberg
Gemeinde
:   Bad Gandersheim
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6708-6
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Gandersheim in alten Ansichten Band 3'

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69. Blick vom Osterberg auf die Stadt Gandersheim

Der Baubeginn der Eisenbahnstrecke von Kreiensen über Lamspringe nach Hildesheim erfolgte im [ahr 1900, der erste Zug fuhr am 1. Oktober 1902. Auf dem Foto entsteht gerade der lange und hochaufgeschüttete Bahndamm im Bereich des heutigen Kurparks östlich der Stadt. Über die von rechts kommende Hildesheimer Straße neben dem Haus der Familie Schüßler wird gerade einer der beiden Viadukte aus Kalksteinen gebaut. Rechts steht das 1898 vom Apotheker Ernst Bohlen aus Wernigerode erbaute imposante Kurbad im Rohbau, der aber wegen des Konkurses der Trägergesellschaft nie fertiggestellt wurde. Rechts im Vordergrund steht das beliebte Hotel 'Waldschlösschen' . Aufnahme Kreisrentmeister ]. Sieburg 1900.

70. Schützenhaus

Die Tradition der Gandersheimer Schützen reicht bis in das [ahr 1444 zurück. Der Schießstand befand sich außerhalb der Stadt an der Northeimer Straße am Lahberg. Hier wurde 1 601 ein Schützenhaus erbaut. Die Stadt unterstützte die Schützengesellschaft durch Geld- und Getränkespenden und genehmigte ab 1734 das jährliche Freischießen, das spätere Schützenfest. 1881 wurde das Richtfest für den Neubau des obigen Schützenhauses festlich begangen. 1901 wurde der große Saal angebaut, der neben den Schützenaktivitäten auch vielfältigen Feiern, wie z. B. Bällen, Tanzvergnügen und Tanzstunden Raum bot. Im Ersten Weltkrieg befand sich hier ein Reservelazarett. 1980 musste das alte baufällige dem modernen Schützenhaus weichen, das 1982 neu erbaut wurde. Links ist die neu entstehende Landwirtschaftsschule zu sehen. Aufnahme 1956.

71. Der Clusturm, ein beliebtes Ausflugsziel

Der 25m hohe Wilhelmsturm auf dem Clus berg war für die Gandersheimer Bürger besonders sonntags ein beliebtes Ziel. Hier fanden auch jährlich die Schulfeste der Volksschule statt. Der Turm, erbaut von Kreismaurermeister Friedrich Prahmann und Zimmermeister August Bertram, wurde am 31. August 1900 in Anwesenheit zahlreicher Gandersheimer Bürger zu Ehren Kaiser Wilhelrus 1. geweiht. Die Finanzierung hatte ein Baukomitee unter Dr. Friedrich Brackebusch übernommen. Nach 75 [ahren musste 1975 der hölzerne obere Teil des baufälligen Turmes von der Baufirma Marten abgerissen werden. Der 8 m hohe Steinsockel blieb als Schutzhütte erhalten. Die nahe Waldgaststätte 'Clushûn.c' war bis in die 1960er [ahre ein beliebter Ausflugsort für Spaziergänger und Wanderer. Sie musste 1965 wegen ihres schlechten Zustandes abgerissen werden. Aufnahme um 1965.

72. Ackenhausen

Seit der Gebietsreform und der Auflösung des Landkreises Gandersheim im [ahre 1977 gehört das Dorf Ackenhausen zur Stadt Bad Gandersheim. Das Dorfwurde zum ersten Mal im Iahre 1007 erwähnt. Möglicherweise hat es vor dem großen Brandt 1688, bei dem alle Häuser völlig vernichtet wurden, etwa 600 m weiter östlich gelegen. Das kirchliche Patronat besaß die Familie Brüning aus Wolperode, später die Abtei Gandersheim. Die Kapelle wurde wohl im Iahre 1703 aus Kalkbruchsteinen zweigeschossig erbaut; ein kleiner Glockenturm wurde 1929 aufgesetzt. Das Gebäude vorn war das Wohnhaus des Lehrers, die Volksschule befand sich im Gebäude dahinter. Sie wurde 1966 geschlossen. Die beliebte Restauration Wilhelm Dürkop ging später in den Besitz von August Rudolf über. Aufnahme August Alten, Hannover, um 1921.

73. Rittergut Hachenhausen

Das Erntefest des Rittergutes Hachenhausen fand jährlich auf dem großen Hof vor dem 'Herrenhaus' statt, zu dem sich die Bewohner zahlreich versammelt haben. Nahezu die gesamte Bevölkerung Hachenhausens nahm daran teil, da das Gut der wichtigste Arbeitgeber des Dorfes war. Der Besitzer (1914 bis 1931) des Gutes Hachenhausen war Major a.D. Lenssen. Er steht mit seiner Frau links im Eingang, während der Gutsverwalter Inspektor Gerdes (mit Hut rechts der Mitte) in vorderer Reihe mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern inmitten der Hachenhäuser Einwohner vor dem geschmückten Erntewagen steht. Im [ahre 1904 war das Gebäude vom Besitzer Paul Wilhelm Hermann Wittekop zum repräsentativen Herrenhaus umgebaut worden. Aufnahme 1925.

74. Ehemaliges Kloster Brunshausen mit der alten Wassermühle

Von Brunshausen aus hatte das sächsische Grafenpaar Ludolf und Oda im [ahre 852 das spätere Reichsstift Gandersheim gegründet. Die Mühle unterhalb des Klosters hatte Jahrhunderte lang für das Kloster und die spätere Domäne Getreide gemahlen. Sie wurde im [ahre 2 00 1 wegen häufiger Überschwemmungen aus Hochwasserschutzgründen abgerissen. Zuvor war sie bei dem 'Iahrhundcrt-Hochwasscr' im November 1998 überschwemmt worden. Sie war ursprünglich mit Wasser des aus der Gande abzweigenden Mühlenbaches versorgt worden. Aufnahme um 1964.

7 S. Ehemaliges Kloster Clus

Das ehemalige Benediktinerkloster Clus wurde 1127 von der Gandersheimer Äbtissin Berta als Eigenkloster gegründet. Von Clus ging im 15. Jahrhundert die bedeutende so genannte Bursfelder Kongregation aus, eine der wirkungsvollsten klösterlichen Reformbewegungen in Nordwestdeutschland. Das Foto von 1924 zeigt die Aufbahrung des verstorbenen Pächters Bernhard Hauers der staatlichen Domäne Clus in der Kirche. Das Bild gibt den Innenraum der romanischen Klosterkirche vor der grundlegenden Renovierung in den 1970er [ahren wider, bei der unter anderem die Kanzel entfernt wurde. Seit 1957 ist die ehemalige staatliche Domäne im Privatbesitz der Familie Grober. Aufnahme 1924.

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76. Gandersheim bei Nacht

Humorvolle Grüße zu versenden war auch um die Jahrhundertwende bei den Gästen Gandersheims sehr beliebt. Die Karte aus dem [ahre 1897 zeigt Gandersheim bei Nacht, wie eindeutig zu sehen ist.

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