Bad Hönningen in alten Ansichten Band 2

Bad Hönningen in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Gregor Krämer
Gemeinde
:   Bad Hönningen
Bundesland
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1213-0
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Hönningen in alten Ansichten Band 2'

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9. Ein Bild aus früheren Jahren zeigt, wie in Hönningen bei Volksfesten noch echt und mit Beteiligung der ganzen Bevölkerung gefeiert wurde. Der Bahnhofswirt Ziegeler ritt anlässlich der Kirmes zum Ergötzen der Hönninger Bürger auf einem Ochsen. Rechts steht das alte Haus Bündgen, heute das Geschäft Marschall.

10. Ein Begriff freundlicher Gastlichkeit vermittelte jahrzehntelang die Konditorei Josef Bündgen mit einem kleinen Café, einigstes seiner Art im damaligen Hönningen. Im Volksmund liebevoll mit dem Begriff 'Kaffee Duck' dich' bedacht, wegen der etwas zu niedrigen Zimmer und Tilren. Auf unserer Karte das ehemalige Schlosscafé Josef Bündgen im Jahre 1923. Im Fenster oben links Mutter Bündgen und vor der Türe Lore Bündgen (Letz), Hermann Bündgen und Kusine Grete aus Köln. Das Nachbarhaus gehörte den Geschwistern Lorenz und Anna Bündgen. Nachfolger dieses Hauses Bündgen ist das Café Rott. Heute ist an der Stelle des ehemaligen Café Bündgen das Juweliergeschäft Schmelz.

11. Ein altes Hönninger Handwerkshaus zeigen wir in der Hauptstraße 94. Inhaber war der Schuhmachermeister Sauermann. Dieses Gebäude mit seinem Hof und dem charakteristischen niedrigen Hausflur gehört wohl zu den ältesten Privathäusern Bad Hönningens, Das auf dem Bild aus dem Jahre 1913 sichtbare Fachwerk ist heute durch Verputz leider nicht mehr sichtbar. Meister Sauermann im Fenster oben. Sein Sohn steht mit Schürze vor dem Schaufenster.

12. Die alten Hönninger erinnern sich alle an den offenen Bach, der seinen Lauf mitten durch den Ort nahm. Ab der Hauptstraße war er noch nicht kanalisiert. Man mußte eine kleine Steinbrücke unterhalb des Sprudelbades, in Höhe des Geschäftes Klutmann (Moser), überqueren. Auf unserer Karte ist die Brücke durch Gebüsch verdeckt. Bei Rhein-Hochwasser wurden alle Gärten links und rechts überschwemmt. Das Bild stammt aus dem Jahre 1920. 1m Vordergrund rechts steht Theo Wagner. 1m Hintergrund, schlecht zu sehen, führte noch die Seilbahn der Mannesmann Röhrenwerke über den Ölsberg.

13. Welchen Zuspruch der ehemalige kameradschaftliche Verein hatte, zeigt unser Bild anlässlich eines Umzuges auf der Hauptstraße. Der Fahnenträger war Nikolaus Sartor, die Kadetten sind links Speich und rechts Pütz. Dahinter, mit Zylinder, Heinrich Euskirchen. Im Hintergrund steht das alte Gebäude der Sparkasse, das inzwischen durch einen Neubau ersetzt wurde. Ebenfalls zu erkennen sind die ehemalige Apotheke und rechts die Lehrergärten.

14. Etwa um das Jahr 1924 fand auf der damals noch unbefestigten Hauptstraße ein Radrennen statt. Zu dieser Zeit war der Radsport sehr populär. Hunderte säumten die Rennbahn. Start und Ziel war an der alten Apotheke, Ecke Bahnhofstraße/Hauptstraße. Auf dem Foto erkennt der Betrachter von links: mit weißem Hemd Josef Kramer, Franz Probst, dahinter, mit dunklem Hut und hellem Band, Peter Welsch, ohne Kopfbedeckung Hans Schoop, mit Feuerwehrmütze Johann Krämer, im Starterfeld, in der Mitte, Miskowiak, ganz rechts, nut dunklem Anzug und hellem Hemd, Johann Proost, Franz Küster, der junge Fritz Rüssel, schräg dahinter, mit Hut und aufwärts sehend Fritz Eudenbach.

15. Wer in früheren Jahren vom Einkaufen im Ortszentrum zum Oberdorf hinter der Bahn wollte, kam am 'Bauplatz' mit der Linde vorbei. Sehr malerisch ist die im Sommer fast immer besetzte Bank, das Stellwerk am rechten Bildrand sowie in der Bildmitte, im Hintergrund, rechts neben der Linde, Schloß Arenfels. Heute ist dieser Anblick, wie er sich hier bietet, nur noch Erinnerung,

16. Der Bärenplatz an der Kaiser-Wilhelm-Straße wurde inmitten des Zentrums des alten Hönningens errichtet, eine wirkliche Oase der Ruhe mit Sandkästen für die Kinder und schönen Ruheplätzen für die Spaziergänger. Ein schöner Brunnen mit einem steinernem Bären gab diesem Platz den Namen. Fast zur gleichen Zeit wurde auch der Rosengarten in der Nähe des Thermalbades gestaltet. Die Initiativen gingen in erster Linie von dem damaligen Bürgermeister Paul Penth aus, Herr Penth hat sich um die Erstellung des Thermalbades, sowie des Neuausbaues der Weinberge, Zuwege auf dem Paffelter und vieler anderer gemeinnütziger Anlagen im Hönningen der dreißiger Jahre sehr verdient gemacht.

17. Die 1908 entstandene Bildkarte zeigt das Haus Hubertussprudel aus Eiteler Tuffstein, das heute noch neben dem Hotel 'Zum Baren' steht. Früher wohnten ausschließlich die Angestellten der renommierten Firma in diesem Gebäude. Später war dort die Praxis von Herrn DI. Lachs und danach des später in Russland vermißten Herrn Dr. Braun. Oben im Fenster steht Frau Anna Müller geborene Heinen.

18. Dieses Bild des alten Hönningens bot die rechte obere Seite der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Straße oberhalb der neuen Schule um 1919. Rechts vor den Gärten der Familien Rüssel und Walkenbach sind einige amerikanische Soldaten zu sehen. Gleich daneben das Haus der Familie Rieck, das von dem Fotografen Hannes und seiner Familie bewohnt war. Es folgten die Anwesen Stüber/Otten und Schoop/Mollenhauer. Am Bildrand rechts, unterhalb des Paffelters, stand noch eine Baubude des früheren Bauunternehmers Hörnig.

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