Bad Laer in alten Ansichten Band 1

Bad Laer in alten Ansichten Band 1

Autor
:   Prof. Dr. H. Hiltermann
Gemeinde
:   Bad Laer
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4988-4
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Laer in alten Ansichten Band 1'

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19. Springmeyers Teich und Beekers Kalkofen, wie sie noch Ende der vorigen Jahrhunderte aussahen. Am Blomberg sind noch die Halden sichtbar, wo man mit Hand die zum Brennen geeigneten 'Kummersteene' aussortiert und die weichen Mergel auf Halde geschüttet hatte.

20. Springrneyers Mühlenteiche mit Mühle um 1910 von der Einmündung des Salzbaches gesehen. Dieser teilweise durch einen natürlichen Schilfgürtel begrenzte Flachsee wurde durch Überschwemmung sumpfiger Wiesen geschaffen. Im Jahre 1963 wurde er bis auf den als Wasserfläche offen gebliebenen 'Glockensee' zugeschüttet. Zwischen Kirchturm und Mühle sieht man von links nach rechts: Hörstkamp, Hüggelmeyer und Bäumker.

21. Das von Springmeyer im Jahre 1875 am Kolk erbaute Badehaus. Dieses schon vor der Jahrhundertwende entstandene Bild läßt erkennen, daß der Quellkolk mit seiner Solquelle damals von einem größeren Sumpfgebiet umgeben war.

22. Springmeyers Kurhaus im Jahre 1905. Springrneyer, der auch Eigentümer der Solquelle war, hatte schon um die Mitte des vorigen Jahrhunderts einen Badebetrieb für etwa einhundert Gäste. 1840 war das Herrenhaus fertig als Kurhaus, das 1953 durch Brand zerstört wurde. An seiner Stelle steht das heutige Hotel Leiber.

23. Das Kurhaus Springmeyer, heute Leiber, mit seiner nach Süden offenen Liegehalle um die Jahrhundertwende. Laut eines Hinweises in den 'Osnabrückischen Oeffentlichen Anzeigen' konnte der Colon us Springmeyer schon am 10. Juli 1836 seine neue Badeanstalt eröffnen, die 'hinsichtlich ihrer angenehmen Lage jede andere ihres Gleichen weit übertreffen wird'. Rechts auf dem Bild der unmittelbar angrenzende Buchenwald. Dieses Kurhaus brannte 1953 ab und wurde als Kurhotel Leiber wieder aufgebaut.

24. Springmeyers Mühle um 1900. Wir blieken von Nordwesten auf das 1836 gebaute Steinhaus mit dem Mühlenrad. An der Nordseite floß der Salzbach vorbei. Das im Mühlenteich gestaute Wasser genügte zum Antrieb. Später bekam die Mühle eine zusätzliche Kraftquelle durch eine Dampfmaschine. Mit dem Abtreten des Pächters verfiel die Mühle. An deren Stelle befindet sich heute der Rand des Kurparkes im Süden des Salzbaches.

25. Kornmühle und Wohnhaus vom Müller Dodt um 1900. Der durch einen Teich westlich des Ortes nochmals gestaute Salzbach gab soviel Gefälle, daß hier eine Mühle angelegt werden konnte. Das war die alte Desingers Mühle. Der Müller Dodt baute sie 1875 mit Laerer Sinterkalk neu auf. Der Antrieb erfolgte durch ein Holzrad. Bachabwärts besaß der Besitzer noch eine Bockmühle aus Fachwerk, die weit über Laer hinaus bekannt war. Beide sind dem Mühlensterben zum Opfer gefallen.

26. Der Erbhof Rieger im Jahre 1910. Dieser stattliche Hof war einer der acht Vollerben der Laerer Bauerschaft Westerwiede. Die Inschrift des Giebelbalkens lautete:

Vor Blitz und Feuer und Gefahren, wollst du 0 Gott dies Haus bewahren. Giesse deinen Segen aus 0 Herrgott über dieses Haus und alle die da gehen ein und aus.

Heinricn Rieger und Theresia Rieger

geb. Stockhoff, errichtet am 18. Septbr. 1867.

27. Der Vollerbenhof Große Börger in Hardensetten um 1920. Vor dem Dreißigjährigen Krieg wird in den bekannten Urkunden nur der Name Börger oder Borger gebraucht. Der stattliche Vierständerbau ist heute durch ein Steinhaus ersetzt.

28. Das Vollerbe Dünnerneyer liegt 'Auf dem Hollande' in der Bauerschaft Westerwiede. Man modernisierte den Fachwerkgiebel. Auf dem Torsturz des Wohnhauses stand:

Fürchte meine Seele Gott, und halte seine Gebote, denn das ist der Mensch. Erbaut 1857. Wilhelm Dünnemeyer. Die übrigen Gebäude des Hofes haben bis heute ihr schönes Fachwerk behalten. Dank der guten Pflege des Besitzers sind diese ein Schmuck der Flur Lienenkamp.

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