Bad Laer in alten Ansichten Band 2

Bad Laer in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Prof. Dr. H. Hiltermann
Gemeinde
:   Bad Laer
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4832-0
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Laer in alten Ansichten Band 2'

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19. Diese 1913 geschriebene Postkarte mit der Pfarrkirche zeigt den 1884 aufgegebenen Friedhof. Der Wehrturm ist um 1050 und das große neugotische Schiff 1874 vollendet worden. Die Angabe des Herausgebers der Karte, Wilhelm Heimsath (1851-1930) die Johanniter als Erbauer des Turmes anzusehen, ist nicht haltbar.

20. Der Kolpingverein im Jahre 1903 mit seinem Präses, Vikar Nikolaus Kranz. Zu seiner Linken sitzt Johannes Thies, später als Onkel Thies bekannt, der 1901 mit einigen Handwerkersöhnen den Gesellenverein gegründet hatte.

21. Erstkommunion 1902. Im Kirchspiel Laer haben sich Jahrhunderte alte Trachten vor allem bei kirchlichen Festen und Hochzeiten länger gehalten als in den benachbarten Gemeinden. Die fußlangen schwarzen Röcke, die Mützen mit den als 'Heiligenschein' abstehenden weißen Rüschen und die kurzen, noch unbestickten Mundbänder deuten die stolzen Trachten der erwachsenen Bäuerin an. (Vergleiche die Bilder 42, 50 und 6769 des 1. Bandes von 'Bad Laerin alten Ansichten').

22. Die von Blase um 1905 herausgebrachte Karte zeigt Häuser an der Glandorfer Straße. Oben: Wilh. Wellmeyer, Wellmeyers Schmiede und Bentrup-Dreckmann. Mitte: Gasthaus Springrose, Hagedorn und Finkemeyer. Unten: Schlachter Gemke. Die Bezeichnung Welfenecke soll an den 1866 aus Hannover vertriebenen König George erinnern.

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23. Diese 1907 von dem Wahlvorsteher Chr. Richard abgeschickte Karte erinnert an einen harmlosen 'Landfriedensbruch'. Die Szene spielte sich vor dem Armenhaus ab, das unweit des Wahllokales Gasthaus Springrose, dem heutigen Rathaus, lag. Laersche protestierten gegen fremde Beobachter, die von den Nationalliberalen geschickt worden waren.

24. Die Schule von Remsede um die Jahrhundertwende. 1950 wurde sie abgetragen und durch ein Wohnhaus für den Lehrer ersetzt. Die neue Schule steht in Richtung des Friedhofs.

25. Gemischtwarenhandlung und Gastwirtschaft Eckelkamp in Remsede an der Straße Hilter-Laer um 1900. Der Name des Markkötters Eckelkamp findet sich seit 1581 in den Urkunden. Rechts im Hintergrund ist der Hof Rosemann zu sehen.

26. Bliek von Westen um 1910. Über die Glandorfer Straße hinweg gesehen reicht das Panorama von Schneider Schwöppe über den breiten weißen Hintergiebel mit fünf Fenstern im Erdgeschoß des Vollerben Thiemann. Dicht daran angrenzend Stöppelmann, weiter Richard-Smits und Pelken. In der Ferne im Süden des Blombergs die Schornsteine der Norddeutschen Kalkwerke.

27. Der Erbkotten von Strohmann wird in dem Bericht von Schockmann über die große 'Feuersbrunst' vom 27. Oktober 1767 genannt. Hier lief sich das Feuer tot, nachdem es von der Kirchburg aus noch über die Straße nach Beckmann-Niehaus gesprungen war. Dieses Ständerhaus soll im frühen 18. Jahrhundert errichtet worden sein. Vor etwa zwanzig Jahren wurde der Zweiständer durch ein Pensionshaus ersetzt.

28. Die Häuser des Schlachters Lauhoff und das Schuhmachers Brune, gezeichnet von dem Pfarrer Joseph Eichholz, 1912, von seinem Elternhaus gesehen. Das im ersten Band 'Bad Laer in alten Ansichten' mit Bild 76 veröffentlichte Foto zeigt die andere Seite der beiden Ständerhäuser. Dort liegen die breiten Deelentore als Eingang von der Kirchenburg. Die an der Straßenseite vorgesetzten Holzschuppen beweisen, daß den Rückseiten gegenüber den Giebelseiten schon 1912 eine größere Bedeutung zukommt.

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