Bad Laer in alten Ansichten Band 2

Bad Laer in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Prof. Dr. H. Hiltermann
Gemeinde
:   Bad Laer
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4832-0
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Laer in alten Ansichten Band 2'

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29. Der Vollerbe Stöppelmann mit seinen Nachbarn im Jahre 1910. In den Urkunden erscheint der Name schon 1410 als fürst-bischöfliches Lehen. Um 1600 wird der Hof mit den anderen Vollerben des Ortskernes Springmeyer , Poppe und Heidhaus und Thiemann genannt. Er lag damals zwischen Thiemann und Kaufmann Richard-Smits. 1920 wurde der Hof von der Iburger Straße an den Westrand des Ortes verlegt.

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30. Diese 1907 verschickte Postkarte zeigt hinter der Mauer einige noch vom alten Friedhof erhaltene Grabdenkmale. Das dahinter auffallende Anwesen Bierbaum geht auf Cordes zurück. Diese seit 1557 urkundlich belegte Erbkötterei hat Heinrich Bierbaum gekauft und durch einen Saal vergrößert. Am Rand ist noch die Hälfte des Fachwerkgiebels van Maas sichtbar.

31. Dieses Foto stammt aus dem Jahre 1910. Es ist das Haus von Georg Müscher ~md kam durch die Heirat seiner Tochter an Clemens Schlingmann, genannt Pannemann.' Dieser fertigte auch 'Cement-Steine nach Zeichnung' an. Das Haus lag an der Kurzenstraße neben dem Sattler Bühren und ist 1926 abgebrannt. 1930 wurden beim Ausbrechen des hier über 5 m dieken Piepsteins viele Pflanzen und Tierreste gefunden, darunter eine Schildkröte (Hiltermann u. Lüttig: Veröff. Nat. Ver. Osnabrück, Band 29,1960).

Welfenstra~e

32. Diese Postkarte aus dem Jahr 1913 zeigt die neue 'Maschinen-Fabrik' C. Hagedorn und jenseits der Glandorfer Straße seine Stallgebäude und daran anschließend den hohen Giebel vom Viehhändler Mathias Sommer, der 1948 in seiner Kiesgrube verschüttet wurde. Rechts Springrose, worin heute das Rathaus ist. Der Name Welfenstraße zeigt die Dankbarkeit an die Bauernbefreiung durch von Stein und Bertram Stüve.

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33. Bliek vom Fuß des Blomberges auf Laer um 1910. Damals gab es weder Bahnhofsgebäude noch eine bebaute Straße an der anderen Seite der Gleise. Hier war der Verladeplatz der 'Norddeutschen Kalkwerke' .

34. Diesen ersten 'Motorwagen' von Laer schaffte sich 1912 Dr. med. Stertenbrink an. Er hatte bis dahin fünf Jahre lang seine große Landpraxis mit Pferd und Wagen erledigt. Links von ihm sitzt Joseph Markus, der nachher noch viele Jahre Rektor war. Die Einfahrt gehört zum Van Deekenhus, worin er zur Miete wohnte, bis er sich an der Bielefelder Straße eine Villa baute.

35. Bauernhochzeit Stricker in Müschen im Jahre 1910. Das Gesamtbild der 66 Teilnehmer wurde schon im ersten Band 'Bad Laer in alten Ansichten' als Bild 42 veröffentlicht. Hier interessiert die Tracht der Mutter mit ihrer Prüllmütze und den breiten Mundbändern. Dieses waren bunt bestickte Seidenbänder.

36. Bliek von der Rampe des Becker'schen Kalkofen nach Südwesten um 1913. Deutlich sichtbar ist das Anwesen vor dem Erbhof Poppe vor Osten, heute Gutshof Große Kettler-Schepers, Zwischen der Remseder Straße und dem aufgeschütteten Bahnkörper ist noch Sumpfgebiet. Vergleiche die Abbildungen 53 und 71 in Band 1 dieser Sene.

37. Dieser Hof des Vollerben Örtlinger soll im 12. Jahrhundert zu den größten Anwesen des Kirchspiels Laer gehört haben. Als Othelingea wird es im Einkunftsverzeichnis des Osnabrücker Domprobstes von 1180 bis 1195 genannt. Es ist der westliche Teil der Bauernschaft Hardensetten.

38. Der 'Pottofen' von Becker am Fuß des Blombergs kurz vor dem Abbruch 1913, gezeichnet von Joseph Eichholz. Die Zufahrt des in der Nähe abgebauten Rohkalkes und der 'Busken' und das Abholen des gebrannten Kalkes an der Basis des Ofens erfolgte mit Pferdewagen. An dieser Stelle steht heute das Ehrenkreuz für die Gefallenen beider Kriege.

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