Bad Laer in alten Ansichten Band 2

Bad Laer in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Prof. Dr. H. Hiltermann
Gemeinde
:   Bad Laer
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4832-0
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

Lieferzeit: 2 - 3 Arbeitstage (unverbindlich). Der gezeigte Umschlag kann abweichen.

   


Auszüge aus dem Buch 'Bad Laer in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

39. Die Schmiede von Buschmeyer, früher Pollschmied genannt, an der Iburger Straße. Dieser Betrieb wurde von einem Sohn des Schmiedes Hagedorn Glandorfer Straße aufgebaut. Die Einheirat eines aus Glane stammenden Buschmeyers gab den heutigen Namen. Der von seinen Nachkommen gestellte Wagen zum Kolpingfest 1926 (Bild 67 von Band 1) ist auch eine Erinnerung an vergangene Zeiten.

40. So sah der Paulbrink vor sechzig Jahren aus. Das breite Steinhaus links ist die Sattlerei Bühren, wohinter das Fachwerk von Hiltermann-Brümmer, heute Hotel Storck, erscheint. Gegenüber zu erkennen: Bettfedernhaus Heimsath-Hundorf, Schuster Westing, Gastwirtschaften Bierbaum und Hiltermann. Letztere findet sich in den Abbildungen 5,6 und 8 des ersten Bandes dieser Serie.

41. Die rechte Traufenseite der im Jahre 1710 erbauten und, wie auch die Abbildung 9 des ersten Bandes dieser Serie zeigt, noch 1927 in gutem Zustand befindlichen Legge. Die aufrecht profilierte Eichentür ist ortsgebundene Arbeit.

42. Einer der 'Tante-Emma-Läden' von Laer im Jahre 1922 an der Bahnhofstraße. Die Personen tragen die damalige alltägliche Kleidung.

43. Das bald nach dem Ersten Weltkrieg von dem Müller Dodt bei seiner stillgelegten Bockmühle eingerichtete 'Schwimm-Solbad'. Dieses private Unternehmen war für das damalige Laer eine Sensation.

44. Die 16 Mädchen und 15 Jungen Ostern 1920 bei ihrer Entlassung aus der Volksschule mit ihrer Lehrerin Maria Biedendieck, die aus Glandorf stammte und zwei Jahrzehnte hier tätig war.

45. Das Butken Haus. Ein aus dem Jahre 1725 stammendes Zweiständerhaus mit einem dreigefach breiten 'Vorschöppken' trug die Inschrift: 'Trockele Budekke Anna Maria Brückmans.' Es fiel 1983 der Verbreiterung der Osnabrücker Straße zum Opfer. Das Foto machte Hasekamp von Thiemanns Hof aus.

46. In diesem Haus wohnte zur Blütezeit der Laerschen Leinenherstellung der holländische Kaufmann Van Deeken. Von diesem ist noch eine Kaminplatte vorhanden, ein beachtliches kulturgeschichtliches Erzeugnis des 17. Jahrhunderts. 1907-1912 hatte hier Dr. med. Stertenbrink seine Wohnung und Praxis. 19121914 war dort Rektoratsschule und nach dem Ersten Weltkrieg Postagentur von Niehaus.

47. Der Kur- und Badebetrieb von Springmeyer trug noch 1937 einen ländlichen Charakter. Der Bahnkörper mit dem unbeschrankten Übergang gehört der TeutoburgerWald-Eisenbahn, die damals neben dem ganzen Güterverkehr auch den gesamten Personenverkehr zu bewältigen hatte.

48. Dieses ist das aus dem Jahre 1825 stammende Vierständerhaus Oberhülsmann in Müschen. In jüngerer Zeit ist das Wellerwerk des gleichmäßigen Fachwerkes im Giebeldreieck durch Ziegelsteine ersetzt worden. Das Vollerbe wurde 1086 vom Osnabrücker Fürstbischof Benno IJ auf seinem Sterbebett dem Kloster Iburg vermacht. Der Name geht auf die am Blomberg häufige Hülse (Ilex europaea) zurück.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Kolophon | Privacy | Haftungsausschluss | Lieferbedingungen | © 2009 - 2019 Europäische Bibliothek Verlag