Bad Laer in alten Ansichten Band 2

Bad Laer in alten Ansichten Band 2

Autor
:   Prof. Dr. H. Hiltermann
Gemeinde
:   Bad Laer
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4832-0
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Laer in alten Ansichten Band 2'

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59. Die Kornmühle von Dodt war mit der Hakenmühle von Scheventorp eine der ältesten Mühlen des Kirchspiels. Die wechselhafte Geschichte geht bis 1387 zurück. Dodt tritt 1821 als Pächter der vor ihm lange Zeit von Desinger betriebenen Mühle auf und baute sie 1875 neu auf. 1960 erfolgte der Abbruch und Einebnung. Die bis an den Salzbach reichende Wiese mit einer reichen Halophytenflora wurde zugeschüttet und eingeebnet.

60. Die Bielefelder Straße wird beschattet von den Kastanienbäumen des Thieplatzes. Der 1950 verkehrende Postbus kündet die Einstellung des Personenverkehrs der Teutoburger-Wald-Eisenbahn an. Die nördliche Straßenseite grenzt an die Legge mit ihren hohen Fenstern. (Siehe Abb. 9 und 10 des ersten Bandes.)

61. Dieses Foto wurde vom Schornstein der Möbelfabrik Schlingmann gemacht. 1950 war der Hang des Blombergs bis auf die wenigen Häuser an der alten Schützenallee nicht bebaut. Auch im Gebiet der Waterfuhr ist noch kein Neubau zu sehen. An der Stelle des langgestreckten Mühlenteiches von Springmeyer befindet sich heute der Kurpark. Vor den drei Gebäuden der Bahnhofsstraße verschwinden die Bahnhofsgebäude.

62. Die Iburger Straße bot 1925 dieses Bild der Ruhe. Links verbirgt sich unter der großen Blätterkrone Böckmanns Gaststätte. Die Lattenpforte ist ein Seiteneingang zu Thiemanns Hof. Schneider Schwöppe und Bäcker Oberhülsmann grenzen dicht an den Fahrweg. Die Ostseite der Straße beherrscht hier die breite Giebelfront des Stammhauses von Schreiner Ostmeyer, heute Schuhhaus Beckmann- Kälker. Dahinter sind Ständer und Deelentor zu sehen von 'Butkenhus' aus dem Jahr 1725, das der Verbreiterung der Straße weichen mußte.

63. Die Pension Becker liegt in der Ortsmitte am Rande eines 15 000 qm großen eigenen Parkes. Das Anwesen geht zurück auf den Hof des Vollerben Becker-Heidhaus, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts bis an die Straßengabelung GlandorfFüchtorf reichte. Der Name Hedhus taucht zuerst 1402 in den Urkunden auf.

64. Der aus dem Jahre 1728 stammende Speicher von Vornolt-Wahlrneyer in Hardensetten mit durch Knaggen abgestützten Stockwerken. Die untere Tür ist später angebracht worden, während die obere Tür ursprünglich ist. Fotografie Hasekamp.

65. Dieser auf das Jahr 1709 zurückgehende Kotten von Große Hakemöller wurde später an den Traufenseiten mit Backsteinen vermauert. Damals war das bei Hake zu Scheventorp liegende Vollerbe Hakemöller schon geteilt. Die seit 1423 beurkundete Hakenmühle ist nicht mehr vorhanden und das von Hasenkamp im Bild festgehaltene Zweiständerhaus ist 1978 abgebrannt.

66. Die von Dodt unterhalb seiner Kornmühle gebaute Bockmühle vor ihrem Abbruch. Gefälle und Wasserführung des Salzbaches hatten ausgereicht, um dieses weitere Mühlrad zu bewegen. Nach dem Ersten Weltkrieg ergriff Dodt die Initiative, den Mühlenteich zu einem Sole-Schwimmbad umzugestalten. Die Bretterwand ist die Westgrenze des Bades.

67. Hof und rechts zurückliegend die Kornmühle von Dodt, der 1733 für die Mühle an die Kirche eine jährliche Pacht von 8 Reichstalern, 10 Schillingen und 6 Pfennigen zu zahlen hatte. Das Anwesen fiel1960 dem Mühlensterben zum Opfer.

68. Die Nordecke des Paulbrinks mit Hotel Storck, beginnender Kesselstraße, den drei Häusern Heimsath-Hundorf', ein 90 cm breites 'Nadelöhr', Haus Westing, dann der von Haus Maas verdeckten Westpoarten und Café Dosenbach, früher BierbaurnCordes. Vor dem letzten Haus ist noch die Treppe zu erkennen, von der am Sonntag nach dem Hochamt das 'Künnigen' durch den Ausrufer der Gemeinde stattfand.

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