Bad Pyrmont in alten Ansichten

Bad Pyrmont in alten Ansichten

Autor
:   Dr. Dieter Alfter
Gemeinde
:   Bad Pyrmont
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4683-8
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Pyrmont in alten Ansichten'

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19. Die Frühbörse, 1911. Die Frühbörse, eine Fotografie aus dem Jahre 1911, zeigt eine Gesellschaft von Pyrmonter Bürgern vor dem Zigarrengeschäft Overheide in der Brunnenstraße, Man traf sich hier täglich am späten Vormittag zur 'Pyrmonter Frühbörse ' , urn tagespolitische. Ereignisse zu diskutieren. Bei einer guten Pyrmonter Zigarre und einem Gläschen wurden hier Informationen ausgetauscht, Von rechts sirzend Hans von Staden, Bäkmann, H. Garbe und Völkers, stehend Paul von der Heide und Adolî von der Heide. Im

Hintergrund ein Andenkenladen mit einem reichhaltigen Postkartenangebot. "

20. Das Pyrmonter Rathaus, ohne Angaben. Die Alte Post, im Gründerzeitstil1891/92 errichtet und 1906/07 erweitert, wurde 1932 von der Stadt Bad Pyrmont erworben. Die Stadtverwaltung, bis dahin untergebracht in der ehemaligen Waldeckisehen Bank BrunnenstraßelEcke Humboldtstraße, bezog erst im Jahre 1940 das alte Postgebäude an der Brunnenstraße und stockte 1954 anläßlich nötiger Dachreparaturen den Ostflügel auf. Heute ist das historische Gebäude Teil des 1988 neu errichteten Rathauses. A. T.

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Kurhaus

21. Bad Pyrmont, Kurhaus, Ideal-Lichtdruck von M. Glückstadt & Münden, Hamburg. In den Jahren 1898/ 99 wurde das Fürstliche Kurhaus nach den Plänen des Architekten Keim errichtet. Der Prunkbau im Stil des Neoklassizismus vermittelte zwischen Hauptallee und Kurparkanlagen. Der zentrale 'Weiße Saal' diente als Festsaal und bei schlechtem Wetter als Konzertsaal.

Fürstliches Kurhaus

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22. Bad Pyrmont, Fürstliches Kurhaus, Verlag Frieda Maller, Bad Pyrmont. An das Kurhaus wurde zwischen 1905 und 1907 das Fürstliche Kurhote! zur Heiligenangerstraße errichtet. Kurhaus, Kurhotel und das zeitgleich gebaute Badehaus bildeten einen zusammenhängenden Gebäudekomplex zum Nutzen eines anspruchsvollen Badepublikums.

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23. Bad Pyrmont, Fürstliches Kurhotel, Verlag F. W. Rumpf!, Bad Pyrmont. Der Bliek die Heiligenangerstraße hinunter - parallel zur Hauptallee - zeigt die imposante Fassade vom Kurhotel und Badehaus. Im sogenannten Heiligenangerbad standen den Gästen 61 Stahlbäder, 25 Stahlsolbäder und 29 Moorbäder zur Verfügung. Im Hintergrund, links der Straße, das traditionsreiche Kurtheater aus dem Jahre 1918.

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24. Bad Pyrmont, Kurhausterrasse, M. Glûckstadt & Mûnden, Hamburg. Die 1911 abgestempelte Ansicht der Kurhausterrasse ist ein rares Dokument vor dem Brand des Kurhauses im August jenes Jahres. Die großzügige Terrassengestaltung bietet einen wunderbaren offenen Bliek in die Parklandschaft des Kurparks. Im Hintergrund in der Verlängerung der mittleren Tischreihe die sogenannte Kurhausallee in Richtung Goldfischteich.

25. Kurhausbrand am 1. August 1911, E. Hermann's Kunstanstalt, Bad Pyrmont (Waldeck) und Davos (Schweiz). Am 1. August 1911, nachts um 3.15 Uhr, entstand im oberen Stockwerk des Kurhauses ein Feuer, das den oberen Teil des dreistöckigen Gebäudes vollständig zerstörte. Hier ein Bliek in den ausgebrannten 'Weißen Saal'. Angesichts des Grades der Zerstörung war an einen Wiederaufbau des Kurhauses nicht zu denken.

26. Bad Pyrmont, Kurhaus, Cramers Kunstanstalt, Dortmund. Nach dem Brand des Kurhauses begann man umgehend mit den Um- und Neubauten des Kurhotels. Das um ein Stockwerk erhöhte Kurhotel wurde das vornehmste Logierhaus am Platz. Es enthielt nunmehr 140 Zimmer. Die Baumaßnahme wurde 1912 bereits abgeschlossen. Im Erdgeschoß des Neubaus befanden sich jetzt Schreib-, Lese- und Konferenzzimmer, daneben der Säulenhof, eine geschlossene Weinterrasse, der Speisesaal und die offene Bierterrasse.

Musik-Pavillon v. d. Kurhaus

27. Bad Pyrmont, Musikpavillon vor dem Kurhaus, M. Glückstadt & Mûnden, Hamburg, 1908. Südlich des Kurhausgebäudes, von der Terrasse aus über die Freitreppe zu erreichen und ebenfalls von der im Hintergrund befindlichen Hauptallee her zugänglich, wurde zeitgleich mit dem Bau des Kurhauses im Jahre 1899 eine Musiktribüne in Muschelform errichtet. Hier fand während der Kursaison die Kurrnusik statt, die bis dahin, erstmalig erwähnt im Jahre 1726, in der Hauptallee ihren Platz gehabt hatte.

28. Bad Pyrmont, Parkalleen, Verlag E. Schnelle, Pyrmont. Die barocke Parklandschaft mit einer Vielzahl von Alleen wurde westlich von der Hauptallee im 18. Jahrhundert angelegt. Diese einzigartigen Alleen bildeten zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Rückgrat für die erweiterte Anlage einer Kurparklandschaft zwischen Hauptallee und Schloßgelände. Der sogenannte Dreialleenblick, in dessen Schnittpunkt sich früher ein Äskulap-Denkmal befand und heute das Standbild des Herku1es plaziert ist, war ein besonders attraktives Moment der barocken Parkgestaltung. Die linke Allee bot einen einzigartigen Bliek in das Emmerthal bis auf das Kloster in Lügde und wird in diesem Abschnitt als Klosterallee bezeichnet. Die mittlere Allee hat ihren 'point de vue' im Erdbeertempel, die rechte Allee weist in Richtung auf Schloß Pyrmont.

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