Bad Pyrmont in alten Ansichten

Bad Pyrmont in alten Ansichten

Autor
:   Dr. Dieter Alfter
Gemeinde
:   Bad Pyrmont
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4683-8
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Pyrmont in alten Ansichten'

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Gruss aus Bad Pyrmont

Helenenquelle

29. Gruß aus Bad Pyrmont, Helenenquelle, Verlag von F. Pietsch, Pyrmont. In unmittelbarer Nähe zur Klosterallee, leicht oberhalb der Hylligen Born-Allee befand sich bis zur Neugestaltung im Jahre 1953 die Ende des 19. Jahrhunderts errichtete gußeiserne Trinkhalle, aus der der sogenannte Helenensprudel getrunken werden konnte. Die nach der Landesfürstin Helene genannte Quelle war 1844 entdeckt worden, früher bezeichnet als Klosterallee-Quelle. Der sulfatische Eisensäuerling war besonders ergiebig, versorgte zunächst das sogenannte Stahlbadehaus mit hervorragendem Heilwasser und diente der Trinkkur . Die Trinkhalle war in seiner transparenten Form architektonisch dem Brunnentempel auf dem Brunnenplatz angeglichen.

30. Bad Pyrmont, Erdbeertempel, M. Glûckstadt & Münden, Hamburg. Der Erdbeertempel als Endpunkt der mittleren Allee des sogenannten Dreialleenblicks liegt im Herzen des Kurparks. Schon in Plänen des späten 18. Jahrhunderts wird dieses Monument erwähnt. Es war errichtet worden zum Andenken aneine vermögende Holländerin namens Anna Fagel, die am 15. oder 16. Juli 1781 nach dem Verzehr von Erdbeeren in Verbindung mit dem Genuß des Heilwassers in Bad Pynnont gestorben war.

31. Bad Pyrmont, Liegehalle im Kurpark, M. Glückstadt & Münden, Hamburg. Im Herzen des Kurparkes, zwischen Schloß und Springbrunnenallee, befindet sich einzweigeschossiges Fachwerkgebäude auf quadratischem Grundriß, das sogenannte Teehaus. Als klassizistisches Gartengebäude war es um 1810-1820 errichtet worden; um 1900 wurde es vorn Gärtner Kraus als Erfrischungs- und Blumenverkaufsstätte genutzt, danach dann als Liegehalle.

Barl Pyrmont

Bliek .ufs Schtoss

Verlag von F. Pletsch, Pvrmout.

32. Bad Pyrmont, Bliek aufs Schloß, Verlag von F. Pietsch, Pyrmont. Das Pyrmonter Schloß als Sommerresidenz der Waldecker Fürsten liegt in unmittelbarer Nähe des Kurparkes und stellt eine besondere Attraktion des Badeortes dar. Es wurde zwischen 1706 und 1710 als Barockschloß auf der ehemaligen, aus dem 16. Jahrhundert stammenden Festungsanlage errichtet. Hier ein Bliek über die Parkflächen parallel zur Schloßstraße, die in westliche Richtung von der Fontäne an der Hauptallee abzweigt.

Pwmonl, fürst!. SdlioD

33. Pyrmont, Fürstliches Schloß, Verlag E. Geck, Pyrmont, 1913. Auf der vorliegenden Postkarte ist sehr gut der strenge Festungscharakter der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Gesamtanlage zu erkennen. Für den ca. 50 m breiten Wassergraben und den mächtigen Wall, die die alte Renaissancefestung umgaben, waren gewaltige Aushebungs- sowie Aufschüttungs-Erdarbeiten nötig gewesen. Auf dem südlichen Wall erhebt sich das barocke fürstliche Schloß, wohl nach Plänen des Architekten Hermann Korb errichtet. Der prachtliebende Fürst Anton Ulrich, er regierte von 1706 bis 1728, der große Baumeister der Fürstenfamilie, hatte es in den Jahren 1706-1710 an Stelle des baufälligen und dem Zeitgeschmack nicht mehr entsprechenden Renaissance-Schloß erbauen lassen. A. T.

34. Fürst und Fürstin zu Waldeck und Pyrmont mit ihren Kindern, Hof-Kunstanstalt earl Thoericht, Hannover-Mûnden, Neueste Originalaufnahme, um 1910. Die Postkarte zeigt die um den Kamin im Festsaal des Schlosses Pyrmont versammelte Familie des letzten regierenden Fürsten Friedrich von Waldeck und Pyrmont (reg. 1893-1918) mit seiner Gemahlin, dem Erbprinzen Josias, den Prinzen Max und Georg Wilhelm sowie Prinzessin Helene. Fürst Friedrich war ein vielseitig gebildeter, tüchtiger und beliebter Landesherr, der das Bad in jeder Beziehung gefördert hat. Die Kureinrichtungen wurden während seiner Regentschaft mit erheblichen Mitteln, zum Teil aus seinem privaten Vermögen, erweitert und modernisiert, um den Ansprüchen des internationalen Publikums an das berühmte Weltbad gerecht zu werden. Auch verstand er es, für diese Aufgaben geeignete Persönlichkeiten zu berufen. A.T.

Bad Pyrmont

Alte Linde auf dem SchloBwalI

35. Bad Pyrrnont, Alte Linde auf dem Schloßwall, Verlag Carl Maltzahn, Bad Pyrrnont. Der SchIoßwall, mit zwei Reihen von Lindenbäumen, schon in früheren Zeiten alleeartig bepflanzt und beschattet, hat einen schönen Bliek auf den Kurpark mit seinen vielen schnurgeraden Alleen und schönen Anlagen. An der Nordwestseite befand sich eine besonders dickstämmige, starkverzweigte, etwa 400jährige Linde von sieben Metern Umfang, deren tief herunterreichende Äste von sechs Zentner schweren Eisenketten zusammengehalten wurden. Leider wurde sie 1932 bei einem Sturm entwurzelt. A. T.

36. Bad Pyrmont, Französische Anlage, Verlag von F. Pietsch, Bad Pyrmont 1907. Entlang der Schloßgraft, einem Teil der Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert, wurden 1903 die französischen Anlagen gestaltet. Der pergolaartige Rosengang lud zum Lustwandeln entlang der Schloßgraft ein. Die neugestalteten Parkanlagen befinden sich rechts des Rosenganges.

37. Bad Pyrmont, Bliek vom Schloßwall auf Französische Anlagen und Spelunkenturm, Stengel & Co., Dresden 1905. Diese 1905 entstandene Aufnahme vom Schloßwall aus von einer Höhe von knapp zehn Metern, beschreibt ausschnitthaft einen Bliek auf die neuerrichteten Französischen Anlagen. Im Hintergrund die Baumreihen der barocken Parkanlage, darüber, schemenhaft erkennbar, der 25 Meter hohe eiserne Spelunkenturm, der 1896 als Endpunkt der Bombergallee errichtet wurde.

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Bad Pgrmont. Patmengarten,

38. Bad Pyrmont, Palmengarten, Verlag Martha Lûcke (Inhaber O. Fröbel), Bad Pyrmont, Sammlung Stephan Hohmann, Bad Pyrmont. Im Jahre 1913 ließ Hofgartendirektor Wemer Dirks für die sogenannten Französischen Anlagen zwölf herrliche Phönixpalmen aufstellen, die er ein Jahr zuvor in Italien gekauft hatte. Mit dieser Maßnahme war der Grundstein gelegt für die Anlage des Palmengartens, der sich nach Ende des Ersten Weltkriegs zunehmend zu der Attraktion des Pyrmonter Kurparks entwickeln sollte. Diese vor 1914 entstandene Farbpostkarte zeigt anschaulich den Übergang von den Französischen Anlagen zum Palmengarten.

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