Bad Pyrmont in alten Ansichten

Bad Pyrmont in alten Ansichten

Autor
:   Dr. Dieter Alfter
Gemeinde
:   Bad Pyrmont
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4683-8
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Pyrmont in alten Ansichten'

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Bad Pyrmont

Palmengarten

39. Bad Pyrmont, Palmengarten, F. Pieper, Salamander-Schuhhaus und Zigarren, Bad Pyrmont, Brunnenstraße 35-36. Die neuen gestalterischen Elemente des Palmengartens, die Mischung aus Buchsbaum und Taxusflächen mit Blumenrabatten, Spalieren, pyramidenförmigen Bäumen und Palmen machen den exotischen Reiz dieser neugestalteten Parkflächen aus. Lauschig plazierte Bänke laden ein zum Verweilen in dieser für nordeuropäische Verhältnisse fremden Welt.

40. Bad Pyrmont, Partie aus dem Kurpark, Farbenfotos nacb Lumière, Aufnahme von Ernst Hermann, Bad Pyrmont. Im Jahre 1911 veröffentlichte der in Bad Pyrmont tätige Fotograf Ernst Hermann eine Serie von Kurpark -Motiven, Für diese Farbpostkarten nutzte Hermann nach dem sogenannten Lumièreschen Verfahren Autochromeplatten, die für den Postkartendruck geeignet waren. Hier eine Partie des 1903 bis 1905 neu angelegten Kurparks im nordwestlichen Bereich mit malerischen Elementen im Stil englischer Parkanlagen. Im Hintergrund die heute nicht mehr existierende Villa Flora, damals noch Wohnsitz des Kurdirektors.

41. Bad Pyrmont, Partie im Kurpark, Verlag Georg Uslar, Hofbuchhandlung, Inhaber Rudolf Koeppel, Bad Pyrmont. Auch diese Postkarte ist Teil einer Folge von Kupfertiefdruckkarten, die um 1914 attraktive Momente des Kurparks abbildeten. Der Bliek auf die Teichlandschaft mit malerischer Holzbrücke gibt wiederum einen Einblick in den neuangelegten englischen Teil des Kurparks. Das Haus im Hintergrund war die Villa des Hofgartendirektors Werner Dirks.

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Altenauplatz mit Drake Uase

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42. Bad Pyrmont, Altenauplatz mit Drake-Vase, F. W. Rumpf!, Bad Pyrmont. Neben den Logierhäusern in der Brunnenstraße, aJU Brunnenplatz oder in der Bahnhofstraße waren traditionell der Altenauplatz und der Kaiserplatz vornehme Absteigequartiere für den Kurgast. Die Altenau, so liest man in einem Buch aus dem Jahre 1850, heißt ein Teil Pyrmonts, der mit zu den freundlichsten und anmutigsten des Ortes zählt. Es ist ein ausgedehnter freier Platz, umgeben von etwa zehn der stattlichsten und geschmackvollsten Privatgebäuden Pyrmonts. Im Jahre 1858 stiftete der in Bad Pyrmont geborene berühmte Bildhauer Johann Friedrich Drake als Zentrum dieses Platzes eine kostbare, reliefartig verzierte Prunkvase.

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J. T i60

43. Pyrmont, Altenauplatz mit Drake- Vase, ohne Angaben. Die Ansicht auf der Karte zeigt im Vordergrund die berühmte Drake-Vase, die der Bildhauer Professor Drake 1858 seiner Heimatstadt Pyrmont schenkte. Zwei gleiche Exemplare fertigte der Künstler im Auftrag König Friedrich Wilhelm 111. für Sanssouci und als Geschenk für den Zaren an. Die dankbare Stadt verlieh ihrem berühmten Sohn im selben Jahr auf Antrag des Geheimen Hofrates Menke das Ehrenbürgerrecht. Das umlaufende Relief stellt die Lebensalter der Menschen dar. Dieses Thema findet sich auch wieder beim Denkmal für Friedrich Wilhelm 111. im Berliner Tiergarten. Im Hintergrund sieht man vornehme klassizistische Logierhäuser aus dem späten 18. Jahrhundert, die auch heute noch als Pensionshäuser , aber auch als Apotheke geführt werden. A. T.

Bad pyrmont - Iaiserplatz mit Iriegerdenkmal

44. Bad Pyrmont, Kaiserplatz mit Kriegerdenkmal, Stengel & Co. Gmbll, Dresden, 1905. Die Häuser am Kaiserplatz waren nicht weniger vornehm als die am Altenauplatz, die Gebäude stammen im Wesentlichen aus der Zeit um 1800. Das prächtige Haus des Sanitätsrats Dr. Hölscher, reich mit Wein- und Efeuranken bewachsen, galt bei den Kurgästen als besonders gute Adresse. Auch hier im Zentrum des Platzes ein Denkmal, das 1897 errichtete Kriegerdenkmal im Gedenken an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870nl.

Gruss aus Pyrmont Kaiserplatz

V-<r1a<r v. F. Pietsch. Pvrmoat.

45. Gruß aus Pyrmont, Kaiserplatz, Verlag F. Pietsch, Pyrmont. Im Jahre 1904 wurde diese Ansichtskarte vom Kaiserplatz verschickt. Abgebildet ist der südliche Teil des Kaiserplatzes. Das Haus im Hintergrund ist der heutige 'Güldene Pfennig', ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, in dem Goethe 1801 eine Affäre mit der damaligen Besitzerin, Karoline Scholing, nachgesagt wird.

:Bad pyrmont - Schloss-Strasse

46. Bad Pyrmont, Schloßstrasse, Verlag von F. Pietsch, Bad Pyrmont. Die Schloßstraße wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit repräsentativen Logierhäusern angelegt. Auf diese Weise erweiterte sich das Angebot vornehmer Pensionshäuser in unmittelbarer Nähe zur Hauptallee und zum Kurpark aufs treffsliehste. Die ruhige Lage dieser Häuser wurde von den Kurgästen besonders gelobt.

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Brunnenplatz.

47. Bad Pyrmont, Brunnenplatz, Verlag Martha Lûcke, Bad Pyrmont, um 1910. Der Brunnenplatz als beherrschender städtebaulicher Akzent wird auch auf dieser Ansicht aus einem Fenster des Hauses Hemmerich, Ecke Brunnenstraße, deutlich. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Fürstenhof, das vornehmste Logierhaus am Platz. Als Fürstliches Badelogierhaus wurde es im Jahre 1777 von einer holländischen Aktiengesellschaft erbaut, seit 1783 wurden in diesem Gebäude Badekabinette eingebaut. Viele vornehme Kurgäste logierten hier. Im Hintergrund die Bassinallee mit weiteren Logierhäusern. Hier wohnte zum Beispiel1801 J . W. von Goethe. Am Ende dieser Allee befand sich das Sanatorium Schücking.

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Sanatorium

48. Bad Pyrmont, Sanatorium Schûcking, Stengel & Co. Dresden-Berlin, Professor Dr. Adrian Schücking gründete 1886 das 'Sanatorium am Hylligen Bom' gegenüber der Helenenquelle. Es war ein stattlicher Bau im antikisierenden Stil, der später vom Staatsbad gekauft und 1967 abgerissen wurde. Prof. Dr. Schücking, ein Sohn des Schriftstellers und Jugendfreundes der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, Levin Schükking, war Arzt, Forscher, Politiker und Philosoph. Er errang als Gynäkologe, Chirurg und Balneologe internationalen Ruf. Auch war er ein weitbliekender und sozial engagierter Kommunalpolitiker . Die Entstehung des Kurviertels um die Bombergallee sowie die Gründung der genossenschaftlichen Pyrmonter Wasserwerke gehen auf seine Initiative zurück. A.T.

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