Bad Pyrmont in alten Ansichten

Bad Pyrmont in alten Ansichten

Autor
:   Dr. Dieter Alfter
Gemeinde
:   Bad Pyrmont
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4683-8
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Pyrmont in alten Ansichten'

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Vorder-An,icht

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Knrpension "illa Qnisisana, Bad Pyrmont, Tel. 73.

49. Kurpension Villa Quisisana, Bad Pyrmont, Verlag Paul Erfurth, Hameln. In der Bahnhofstraße befinden sich drei villenartige Gebäude, deren Architektur aus dem Rahmen traditioneller Baukunst herausfallen. Die mit gotischen Stilelementen errichteten Häuser wurden um 1880 von dem Pyrmonter Ziegeleibesitzer und Architekten Friedrich Gösling (1837-1899), selbst Mitglied der Spelunke, gebaut. Die Vorderansicht und Seitenansicht der Kurpension Villa Quisisana vermitteln einen Eindruck von der burgartigen Architektur dieser Gebäude.

Richters Pension, Ba.d Pyrmont

50. Richters Pension, Bad Pyrmont, Unterhaltungssaal. Die nicht datierte Postkarte ohne Verlagsangabe gewährt einen Bliek in den Unterhaltungssaal von Richters Pension. Der Saal, dem Zeitgeschmack entsprechend ausgestattet mit Konzertflügel, weißen Korbsesselgruppen, geschmückt mit Büsten und Gemälden vor weißgetäfelten Wänden, lädt zu genüßlich-gemütlichem Verweilen, auch wohl zu einem eleganten Tanztee-Nachmittag oder einem kleinen Hauskonzert ein. Richters Pension wurde als Unternehmen 1869 gegründet. Es bestand aus insgesamt fünf Häusern in einem großen, parkähnlichen Gelände zwischen Brunnen- und heutiger Rathausstraße. A.T.

51. Eine Kur in Bad Pyrmont, M. Glückstadt & Münden, Hamburg, um 1909. Diese originelle Postkarte aus dem ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts macht auf humorvolle Weise die Vorzüge einer Kur in Bad Pyrmont deutlich. 'Bad Pyrmont sehr bewährt, Älteste Erfahrung lehrt,' spielt auf die jahrhundertelange Tradition dieses renommierten Badeortes an. Medizinische Anwendungen waren hier immer schon ebenso wichtig wie zwischenmenschliche Kontakte. 'Zwischendurch im Park marschiert, Dort wird fleißig kokettiert.'

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52. Spelunke, Hoffotograf Schlitzberger, Pyrmont. Am 15. Mai 1872 wurde die 'Spelunke' gegründet, eine Vereinigung trinkfester, fröhlicher, für ihre Wohltätigkeit bekannte Männer. Theodor Franke, KöniglichSächsischer Hofschauspieler, war für viele Jahre ihr Vorsitzender. T. Franke war in den Sommermonaten alljährlich ein treuer Gast des Badeortes, wurde auch hier auf dem Oesdorfer Friedhofbeigesetzt. Die später neben dem 1896 eingeweihten Spelunkenturm errichtete Schutzhütte 'Theodorhütte' wurde nach ihm beo nannt. Treffpunkt der Spelunke in Pyrmont war ein Haus in der Bahnhofstraße. A. T.

53. Bad Pyrmont, Bombergallee, M. Glückstadt & Mûnden, Hamburg, Sammlung Stephan Hohmann, Bad Pyrmont. In der Verlängerung der Klosterallee wurde im 19. Jahrhundert die Bornbergallee angelegt, damit die Kurgäste auf schattigem Weg vorn Kurpark zum Bornberg gelangen konnten. Zielpunkt eines solchen Ausfluges war häufig der Spelunkenturm, von dessen Höhe aus man einen schönen Rundbliek über das Pyrmonter Tal genießen konnte.

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Bernberg

54. Bad Pyrmont, Bomberg, M. Glückstadt & Mûnden, Hamburg, 1909. Umden Kurgästen einenschattigen Weg vom Kurpark zum Bomberg zu bieten, beantragte der Kurverein beim Fürsten Georg Viktor im Jahre 1882 die Anlage einer Allee in Verlängerung der Klosterallee hinauf zum Bomberg. Die 'Neue Kurallee' , die heutige Bombergallee, wurde bereits 1883 angelegt, bis hinauf zum Bombergletztendlich 1932 realisiert. Die Pyrmonter Bergbahn, als Seilbahn betrieben, erleichterte den Aufstieg vom Platz des Herkules-Standbildes hinauf zum Bombergrestaurant. Bis 1923 war diese Bergbahn in Betrieb.

55. Bad Pyrmont, Bliek vom Bomberg, Otto Fröbel, Bad Pyrmont. Der Bliek hinunter vom Spelunkenturm auf das Pyrmonter Tal macht die Einbettung des Badeortes in die Landschaft der Emmer besonders anschaulich. Das Kurzentrum befindet sich rechts und links entlang der langen Bombergallee, die etwa aufHöhe des Kurhotels in die Klosterallee übergeht. Linker Hand erstreckt sich das Dorf Oesdorf. Der Emmer-Fluß durchzieht in großen mäanderartigen Schleifen das Tal und verbindet den Badeort mit dem im Hintergrund liegenden Ort Lügde.

56. Bad Pyrmont, Bliek vorn Königsberg, Stengel & Co., Dresden 1905. Der Bliek vom Königsberg auf das Stadtzentrum im Hintergrund zeigt, wie stark das Kurzentrum in eine grüne Baumlandschaft eingebettet ist. Im Mittelpunkt die Stadtkirche, links davon markiert der hohe Schornstein den Brunnenplatz, rechts davon am Hang das Genesungsheim Friedrichshöhe. Im Vordergrund Wohnhäuser des Ortsteiles Oesdorf.

Bad Pvrmont

57. Bad Pyrmont, Stadtkirche, Verlag F. Pietsch, Bad Pyrmont, 1907. Nach jahrhundertelanger kirchlicher Zugehörigkeit zur Oesdorfer St.-Petri-Kirche bekam die Stadt Pyrmont 1877 endlich eine eigene Kirche. Ein Waldecker Bürger, Banmeister Orth, baute sie aus Deistersandsteinen im gotischen Stil auf der über dem Brunnenplatz gelegenen nördlichen Anhöhe. Die Pyrmonter Bürger hatten etwa fünfzig Jahre lang in die Kirchenbaukasse einzahlen müssen, um die hohen Baukosten aufbringen zu können. Die Stadtkirche mit weitläufigen Grünanlagen ringsum hat dort auf der Anhöhe eine sehr schöne und günstige Lage mit Bliek über die Stadt. Nach Lage und Größe ist sie auch für die Kurgäste gedacht. A. T.

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58. Gruß aus Pyrmont, Friedrichsháhe, Otto Mûschen, Hamburger Engros-Lager, Pyrmont. Das 'Frauengenesungsheim Friedrichshöhe' , benannt nach dem damals regierenden Fürsten Friedrich von Waldeck-Pyrmont (reg. 1893-1913), wurde am 13. Apri11901 seiner Bestimmung übergeben. Chefarzt war der Pyrmonter Dr. Carl Seebohm. Damals wie heute gehört dieses Haus, mittlerweile mehrfach erweitert, der Landesversicherungsanstalt Hannover.

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