Bad Reichenhall in alten Ansichten

Bad Reichenhall in alten Ansichten

Autor
:   Fritz Hofmann
Gemeinde
:   Bad Reichenhall
Bundesland
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2481-2
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Reichenhall in alten Ansichten'

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49. Auf dem Dörrherd wird das 'weiße Gold' getrocknet, zu den Siebereien und weiter zur Verpacking gebracht.

50. Mit Pferdefuhrwerken erfolgte der Transport des Salzes zum Hauptbahnhof. Auf dem Bild sehen wir den hohen Kamin der Saline. Im Jahre 1925 gab es bereits vier dieser hohen Kamine als Ersatz für die nicht mehr vorhandenen sechzehn kleinen Kamine.

51. Von 1925 bis 1927 entstand an der Reichenbachstraße die 'neue Saline', damals noch vor der Stadt gelegen und mit Gleisanschluß versehen. Das Bild zeigt den Bau des Verdampfergebäudes.

52. Erstmals in Europa wurde in der neuen Saline in einer technischen Großanlage die sogenannte Wärmepumpe eingebaut. Heute sind fast alle Salinen mit dieser Einrichtung ausgestattet. Im Bild sehen wir im Vordergrund den Antrieb der Wärmepumpe, dahinter drei Verdampferapparate zur Erzeugung von Feinsalz, Das Bild stammt aus dem Jahre 1927.

53. Leider sind uns von den bedeutendsten Männern und Mitbegründern des Kurortes nur vier Bilder erhalten. Ferner wären noch zu nennen Dr. Osterhammer, der am 20. Juli 1823 das erste Solebad verordnete, Oberbergrat von Rainer, Dr. Georg von Liebig und Bühler.

Links oben: Ernst Rinck, geboren am 15. Dezember 1801, gestorben am 15. Juli 1877, Schwiegersohn von Rainer, erbaute 1846 das Solebad und die Molkenkuranstalt Axelmannstein.

Rechts oben: Freiherr Wilhelm von Pechmann, geboren am 6. Dezember 1775, Schwiegersohn von Rainer und Schwager von Rinck, beschaffte die Mittel für Rinck zum Aufbau von Axelmannstein.

Links unten: Mathias Mack, geboren am 13. November 1811 zu Kelheim, gestorben am 29. November 1882 hier. Mack war viele Jahre Bürgermeister, Landwehrmajor und -Kommandant, gleichzeitig aber auch Gründer und Besitzer der ersten Apotheke Reichenhalls.

Rechts unten: Ernst Mack, geboren am 30. November 1838, gestorben am 7. Februar 1895, Apotheker, gründete mit seinem Bruder J osef 1863 die Kur- und Badeanstalt Dianabad. Ernst Mack war ein Schwiegersohn von E. Rinck.

54. Schloß 'Achselmannstein' , 1834 abgebrannt, wurde von Salinenrat von Rainer erworben und von dessen Schwiegersohnen Rinck und Pechmann zur Kuransta1t ausgebaut. Heute ist es im Besitz von Konsul Steigenberger und repräsentiert mit seinen modernsten Einrichtungen das Kurbad-Hotel.

55. Auf dem um 1875 aufgenommenen Foto sehen wir im Vordergrund links die Badeanstalt, daneben mit den Rundbögen den Saalbau, dahinter das Hauptgebäude von Axe1mannstein, rechts die Gradieranlagen der Saline und im Hintergrund den Staufen.

56. Prof. DI. Georg von Liebig verbesserte die pneumatischen Kammern und brachte diese nach Reichenhall, wo sie 1866 Ernst Mack im Dianabad einbauen ließ. Neben Molke, Latschenkieferöl und Sole war nun eine neue, erstmals technische Anlage zur Kuranwendung eingeführt.

57. Bis in die fünfziger Jahre unseres Jahrhunderts wurden die pneumatischen Kammern - natürlich laufend verbessert - für die Kurbehandlung angewandt, dann aber verschwanden sie.

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58. Im Bild sehen wir die erste 'Raurninhalation' im Dianabad. Sechs solche Säulen zerstäubten in einem 34 x 7 x 5 Meter großem Saal Sole und eine mit Latschenzweigen gefüllte Urne verbreitete die aromatischen Dämpfe dieser hochalpinen, medizinisch genützten Pflanze. Noch heute sind Sole und Latschonkieferöl ein wirksames Heilmittel des Kurorts.

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