Bad Salzuflen in alten Ansichten

Bad Salzuflen in alten Ansichten

Autor
:   Otto Pölert
Gemeinde
:   Bad Salzuflen
Bundesland
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2622-9
Seiten
:   120
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Bad Salzuflen in alten Ansichten'

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29. Alte Fachwerkhäuser an der Schießhofstraße. Links (so eben zu sehen) das Haus DeliusGrauwinkel, das heute noch steht. Es felgen Donnermann, Hetland und Kühn (mit vorgebautem Blumenladen), die alle verschwunden sind.

30. Kleinbahn Salzutlen-Vlotho, in Betrieb genommen am 14. September 1902. Sie hat genau sechzig Jahre gefahren, wurde aber 1934 auf elektrischen Betrieb umgestellt. Besonders beliebt waren die 'Kaffeezüge' , die von Herford und Salzuflen Gäste zur Waldwirtschaft 'Loose' brachten.

31. Bliek in die Brüderstraße im Jahre 1880. Zehn Jahre früher war hier nur ein schmaler Heckenweg ('Kleine Twiete') bis zur Herforder Straße als Zugang zu den anliegenden Gärten. Das vorderste Haus links, 1870 von dem Tischler Bretthauer erbaut, ist heute Apotheke. Im gleichen Jahre baute der ZimmergeseIl und Hedehändler Pohl aus der Dammstraße das Haus, in dem 1894 Friedrich Düsterwald die Konzession für den 'Gasthof zur Sophienquelle' erhielt. Ihren Namen hat die Straße von zwei Brüdern Riemeier, welche 1877 die Häuser Nummer 5 und 7 (heute 'Filmbühne' und Bäckerei Budde) 'unter einem Dach' bauten.

Aus dem Salzufler Wald

Am Loosequell

32. Das ehemalige Wohnhaus des Salzufler Forstwarts neben dem Sa1zef1üßchen. Rechts davon (im Bilde nicht sichtbar) befindet sich die Loose-Quelle, links ist ein Haus, das als Stallung und Geräteschuppen diente und aus den abgebrochenen Balken der alten Sa1zuf1er Volksschule gebaut war. Heute ist hier ein beliebtes Ausflugslokal; es trägt den Namen 'Sudbraken Hof nach dem Waldhüter Fritz Sudbrake, der seit 1900 hier wohnte. Der Loose-Brunnen lieferte schon 1601 die Sole für ein herrschaftliches Salzwerk; er wurde 1891 als Trinkbrunnen wieder erbohrt und 1964 neu gefaßt.

Bad Salzuflen ParkstraBe

33. Die Parkstraße nach dem Ausbau von 1907. Rechts das Kurhaus von seiner Rückseite, dahinter das 1908 erbaute Kurtheater.

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34. Kurparkeingang zwischen 1900 und 1907 mit den ersten sieben Pensionshäusern für Kurgäste, Anstelle der heutigen Parkstraße gab es nur einen schmalen Heckenweg, genannt der Steinbecker Weg. Ganz rechts im Bilde ist das 1900 erbaute Kurhaus so eben erkennbar.

BAD SALZUFLE

See rrn Kurpark.

35. Der 1909 fertiggestellte Gondelteich im Kurpark war mit acht Ruderboten ausgestattet, die halbstundenweise ausgeliehen wurden. In den zwanziger Jahren gab es hier auch ein Motorboot, für das ein besonderer Kanal mit Kehre durch das Salzetal gebaut war. Das Boot mußte aber wegen des ruhestörenden Lärrnes wieder entfernt werden.

Bad Salzuflen

Partie em See

36. Vorderer Teil vom 'See' beim Kurpark, hier in seiner ursprünglichen Form mit Boot-Verleih, Dieser Gondelteich wurde in den Jahren 1908-1909 ausgeschachtet, hauptsächlich im Winter durch beschäftigungslose Ziegler, Die Ausdehnung des Parkes war erforderlich geworden durch die ständig wachsende Zahl von Kurgästen, Im Jahre 1898 hatte die Badestadt dreitausend und 1909 schon zwölftausend Kurgäste,

37. Das Gebiet des ehemaligen Kunstteiches, der 1768-1769 neben dem Lietholz als Staubecken fiir das Gradierwerk angelegt wurde. Der Teich verschlammte oft trotz häufiger Ausschachtungsarbeiten. Das Bild zeigt die durch Verlandung entstandene Insel in der Mitte des Teiches, die bald mit Erlen bewachsen war. Sie diente nach Ausweitung der Kuranlagen als Promenade und war mit einer Holzbrücke erreichbar.

Bad Salzufien

Neue Spielplätze

38. Der Kinderspielplatz, der 1909 oberhalb des neuen Gradierwerks angelegt war. Man wollte damals die lärmende Jugend aus dem Kurpark herausziehen und hatte darum einen Platz mit vielerlei Turnund Spielgeräten angelegt, wobei eine 'Sandhalle' eine große Rolle spielte. Wir erkennen im Vordergrund den Aufseher Grünewald, Die Milchhalle ist rechts hinten zu sehen.

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